Wohnmobilprobetour Juni 2007 (09. - 16.06.2007)
Im Juni 2007 haben wir uns einen Joint E33 gemietet. Bei der Übergabe hat uns die Mitarbeiterin des Vermieters bei der Übergabe ein wenig Wasser eingefüllt und die Scheibenabdeckungen weggenommen. O-Ton: So ein Quatsch, die brauchen Sie ja nur im Winter....
Das haben wir dann während der Tour gelernt, was gut ist gegen Kälte ist auch gut gegen Hitze.
Das Wohnmobil haben wir zu Hause gepackt mit allem was wir für nötig gehalten haben. Campingmöbel haben wir von lieben Freunden ausgeliehen. Und dann haben wir uns auf Strecke begeben. Unser Ziel war die Müritz. Speziell der Rasthof Sembzin.
Unterwegs (nach ca. 400 km) hatten wir die ersten Probleme. Vor einer roten Ampel steuerte Manni das Wohmo ca. 2m vor dem voraus fahrenden Auto plötzlich auf die linke Mittelinsel. Zum Glück gab es davor keine Schilder. Wir waren beide geschockt. Manni hatte den Eindruck das Bremspedal wäre nicht mehr da. Ähnliches passierte kurz drauf noch mal. Schock. Ich hatte keine ruhige Minute mehr, immer den Blick nach vorne und auf Mannis Füße. Aber dann ging es wieder. (Wir waren uns im Nachhinein einig, wäre hier die Kaution von 1000 Euro fällig geworden, wir hätten direkt von unserem Vorhaben ein Wohmo zu kaufen abgesehen).
Der Stellplatz in Sembzin liegt zwar an einer Bundesstraße, wird aber durch einen hohen Holzzaun gegen Lärm abgeschirmt. Für uns als Neulinge war dieser Platz ideal. An jedem Stellplatz Frischwasser und Abwasseranschluss.
Das Fahrzeug steht auf einer gekiesten Fläche und zum Sitzen hat jeder Stellplatz ein Rasenstück. Dusche, WC sowie ein kleines Lokal sind im Hauptgebäude untergebracht. Die Freude blieb aber nicht ungetrübt. Beim Wassertanken kam unser Nachbar gelaufen und machte uns darauf aufmerksam dass wir Wasser verlieren. Wir zuckten beide nur hilflos die Schultern. Zum Glück wusste unser Nachbar sofort was die Ursache war, das Ventil der Heizung stand offen.
Was uns besonders gefreut hat, wir haben dort ein sehr nettes Ehepaar kennengelernt. Zusammen haben wir einen sehr schönen und lustigen Abend verbracht. Auch Dank der Junikäfer...
Bei Einbruch der Dämmerung kamen sie in Scharen und ließen sich in allen Bäumen und Sträuchern nieder. Sie flogen alle liebestrunken im Doppelpack.
Die Umgebung ist sehr schön. Wir sind viel gewandert und Benn konnte
sich bei einem Bad in der Müritz von der Sommerhitze erholen. Zum Fahrradfahren ist das ganze ein Traumgebiet.
Nach 5 Tagen haben wir uns auf den Heimweg gemacht. In Mardorf am Steinhuder Meer haben wir noch eine Zwischenübernachtung eingelegt. Der Platz war erst im März 2007 eröffnet worden.
Der Untergrund ist aus Rasengittersteinen.
Blick auf das Steinhuder Meer
Platz ist für ca. 60 Wohnmobile. Wir standen dort mit noch 2 anderen Wohmos. Am nächsten Morgen ging es dann heimwärts. Unsere erste Wohmotour war zu Ende aber uns hatte das Fieber gepackt.
Ja, wir wollten weiter machen.
Wir holen unser Wohnmobil (25.09.2007)
Um 12:31 startet unser Zug ab Viersen über Duisburg, Hannover, Hamburg nach Rahlstedt wo. uns die Verkäufer-Familie abholen wird. In Hannover die erste Pleite, unser ICE fährt mit 8 minütiger Verspätung ein. Wir kommen um 15:36 in Hannover an, um 15:36 fährt jedoch der ICE nach Hamburg ab. Also erstmal gestrandet. Um 15:59 können wir einen IC nach Hamburg nehmen. Wir kommen dort um 17:32 Uhr an und kriegen gleich um 17:37 Anschluss nach Rahlstedt. Im Zug telefoniere ich mit den Verkäufern. Sie machen sich auf den Weg um uns abzuholen. Geschafft, wir sind da, sehen unser Wohnmobil. Der Sohn vom Verkäufer befestigt unser Kurzzeitkennzeichen, wir freuen uns sehr.
Fahrkarte nach Hamburg für 2 Personen 78 € mit ICE Verbindung. Kurzzeitkennzeichen 56 € inkl Schilder
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück und nochmal einer kurzen Einweisung verlassen wir gegen 8:00 Uhr den Hof der Vorbesitzer unseres Wohnmobils. Auf geht es zu unserer ersten Tour. Manni
fährt bis zur A1. Hinter Hamburg steuert er einen Parkplatz an und ich übernehme zum ersten Mal das Steuer. Ich fühle mich schnell sicher in dem Fahrzeug und komme sehr gut damit zurecht.
Ich fahre bis Lübberstedt und parke hier das Wohmo um 10:30 Uhr rückwärts auf den Hof unserer Verwandten ein. Manni`s Bruder ist leider Busfahren. So müssen wir mit der Weiterfahrt leider länger warten als geplant. Als Manni`s Bruder endlich kommt, nimmt er erst mal eine Sichtprüfung vor. Schock!!!! Der hintere linke Reifen hat auf einer Größe von ca. 10 cm² keine Lauffläche mehr.
Das ist der defekte Reifen, Herstelldatum 2000
Man kann mit der Hand weitere Lauffläche abziehen.
Wir entscheiden sofort einen Reifenhandel aufzusuchen. Manni`s Bruder fährt das Wohmo langsam nach Osterholz-Scharmbeck zu einem Händler. Der hat nur noch einen passenden Alljahresreifen. Das Reserverad können wir leider nicht nutzen, die Zollgröße stimmt nicht: Also neuer Reifen drauf. Dieses erste Vergnügen kostet uns 155.- €.
Um 17:36 verlassen wir endlich Lübberstedt in Richtung Heimat. Ich durfte wieder fahren. Da wir schon den ganzen Tag mit Licht fuhren brauchten wir bei Einbruch der Dunkelheit ja kein Licht mehr einschalten. Kurz vor Münster wurde es ziemlich dämmrig und ich sagte Manni dass ich noch bis auf die A 43 fahre, dann such ich einen Parkplatz damit er übernehmen kann. Da wir aber kurz vor dem Kreuz Münster Süd noch
einen Stau hatten war es auf der A 43 um 19:30 schon sehr dunkel. Ich trauerte dem schönen Xenon Licht unserer C-Klasse nach. Manni meinte, so schlecht kann das Licht doch gar nicht sein. Als wir den ersten Parkplatz nach dem Kreuz ansteuerten, sagte er ich solle alles so anlassen, er wolle sich das Licht erst mal von außen begucken. Er sah sofort, das ist nur Standlicht. Also erstmal die Vermutung, ich hätte nicht den richtigen Lichtschalter betätigt. Das war aber nicht der Fall. Manfred übernahm jetzt das Steuer und fuhr mit Aufblendlicht weiter. Das brachte uns natürlich wütende Reaktionen der uns entgegenkommenden Fahrzeuge, vor allem der LKW`s ein. Also, nächster Rastplatz (Hohe Mark
West) angesteuert.
Gestrandet auf der A 43, Hohe Mark West, mit Standlicht.
Hier durfte ich endlich den ADAC anrufen. (Männer wollen ja immer erst mal ohne Hilfe auskommen). Nach ca. einer 3/4 Stunde kam der "gelbe Engel". Er konnte erst mal nur feststellen dass im Scheinwerfergehäuse beim Abblendlicht kein Strom ankommt. Die Sicherungen und die Birnen waren aber alle oK. Er vermutete dass der Lichtschalter defekt sei. Nach seinen Angaben wurde an der Lichtanlage herumgebastelt. Die Kabel sind nicht Original und diverse Kabelenden sind abisoliert. Ferner hängen irgendwelche Relais nutzlos herum. Er klemmte das Fernlicht auf das Abblendlicht so dass wir wenigstens nach Hause fahren können.
Um 22:30 sind wir endlich zu Hause. Wir haben die Schnauze voll und trauern das erste Mal unserer C-Klasse so richtig nach. Haben wir wirklich alles richtig gemacht??
Notwendige Sanierungen (27.09.- 02.10.2007)
Um 7:50 Uhr fahre ich mit dem Rad zum Straßenverkehrsamt das Wohmo anmelden. Um 8:18 Uhr spuckt der Kassenautomat den Beleg für die bezahlten Gebühren aus. Von jetzt an muss ich noch eine 3/4 Std. warten ehe ich meine Unterlagen in Empfang nehmen kann. Die Damen und Herren sind die ganze Zeit damit beschäftigt Kaffee zu trinken und für eine bekannte Person ein Wunschkennzeichen zu suchen!!!!
Kosten 90 € inkl Schilder. 09:45 Uhr: Unser Sohn Sascha klemmt
die neuen Kennzeichen an unser Wohmo. Geschafft, jetzt ist das Wohmo wirklich bei uns angekommen.Ich rufe den Vorbesitzer an und erzähle ihm von unserem Pech. Er kann das ganze nicht verstehen. Für Montag den 01.10.2007 um 08:30 Uhr bekomme ich einen Termin in der Fiat Werkstatt für die Überprüfung der Lichtanlage.
Die Zeit bis dahin nutzen wir für eine Grundreinigung.Wir haben alles ausgeräumt aber es gab nur Staub der Standzeit. Das Wohmo wurde uns sehr gepflegt übergeben. Bei IKEA haben wir uns mit Kleinigkeiten wie Stauboxen, Handtücher, Schere, Streubehälter etc. für 92 Euro eingedeckt. Samstag dann noch im Dänischen Bettenlager Betten und Kopfkissen besorgt (225 €) und noch ein paar "Kleinigkeiten" wie Fön 750W etc. für 58 €.
Mit Freunden vereinbaren wir eine erste Tour. Wir wollen vom 03.10. - 07.10.2007 ins Dahner Felsenland fahren.
Am 01.10.07 packen wir die Räder auf die Motorradbühne und fahren in die Fiatwerkstatt. Das Wohmo muss natürlich dort bleiben. Man ruft uns an sobald man näheres weiß. Also auf`s Rad und zurück nach Hause.
Eine 3/4 Stunde später ruft die Werkstatt an Der Werkstattleiter will wissen was denn da alles an dem Auto rumgebastelt worden ist. Jede Menge nutzloser Kabel und Relais. Man sagt uns, die Kosten können noch nicht abgesehen werden und eine Gewähr auf die Reparatur könne auch nicht erfolgen, da alles so verbastelt ist. Wir ahnen Böses!!! Spätnachmittag fragt Manni nach dem Stand der Dinge.
Es wurden neue Kabel bestellt, Fertigstellung ungewiss. Manfred ruft noch einen Reifenhändler an und bittet um ein gutes Angebot für hochbelastbare Reifen. Der Händler hört sich unser Problem an und sagt sofort einen fairen Preis für einen Hagenuk zu. Er möchte die Reifen aber unbedingt noch vor unserer ersten Tour aufziehen. Er traut unseren alten Reifen nicht!! Also Reifen bestellen, wir hoffen dass Morgen das
Auto in der Fiat Werkstatt fertig ist damit wir alles noch in die Reihe kriegen.
Am 02.10. kommt die Rechnung der Versicherung. 108,19 € für 2007, ab 2008 414,32 € jährlich. Um 10:00 Uhr der Anruf der Werkstatt. Das Auto ist fertig. Wir haben schnell unseren Nachbarn gefragt ob er Zeit hat uns nach Viersen zu fahren. So sparen wir etwas Zeit.
Die Lichtanlage wurde überprüft und mit neuen Kabeln versorgt. Dabei wurden 2 Stecker eingelötet, das Abblendlicht instandgesetzt, Kabel und Relais ausgebaut. Wir bekamen eine ganze Plastiktüte voll mit überflüssigen Kabeln ausgehändigt und eine Rechnung mit dem Vermerk dass die Reparatur ohne jegliche Garantieansprüche durchgeführt wurde. Das ganze hat uns 366,31 € gekostet. Puuuh
Jetzt weiter nach Rheydt zum Reifenhändler. Der Reifen der in Osterholz ausgetauscht wurde macht Zicken. Die Radblende will nicht ab. Die Schraube ist rundgedreht. Der Mechaniker kommt ganz schön ins Schwitzen. Wir überlegen ob wir eine neue Felge für den Reifen nehmen, da das Reserverad ja zu klein ist. Der Händler meint das schaun wir uns erst mal an. Schock. Das Reserverad hat die gleiche Größe wie die anderen Reifen. Also hat der Händler in Osterholz-Scharmbeck nur drunter geschaut und das ganze als zu viel Arbeit betrachtet und uns einen neuen aufs Auge gedrückt....
Na ja, dafür haben wir jetzt vier neue Reifen plus einem neuen Reservereifen. Alle Baujahr 2007 und nicht wie die alten 7 Jahre alt!!!
Allerdings kosten die neuen 4 die Kleinigkeit von 547,92 €. Hört das mit den Kosten noch mal auf????? Jedenfalls sagt uns der Händler dass wir, nicht wie üblich, nach 100 km Schrauben anziehen sollen. Er hat sie mit dem Drehmomentschlüssel angezogen und da ist das Nachziehen nicht nötig.
Jetzt ab zum Tanken nach Holland. Dann nach Hause, Frischwasser leeren, Tank durchspülen, Frischwasser 50 L auftanken. Wohmo mit unseren Klamotten und eine bißchen Lebensmittel auffüllen. Die Räder auf die Motorradbühne. Geschafft. Wir sind reisefertig für unsere erste Tour. Morgen geht es nach Dahn. Das Dahner Felsenland in Rheinland Pfalz. Südöstlich von Pirmasens. Wir treffen uns dort mit unseren Freunden Ute und Martin auf dem Campingplatz Büttelwoog. Sie haben dort einen Mietcaravan gemietet. Wir werden bis Samstag Fahrradtouren machen und Sonntag zurückreisen.
Unsere erste "richtige" Tour Dahner Felsenland (03.10. - 07.10.2007)
07:10 Uhr, es geht los. Wir fahren über die A 61 bis Kreuz Mutterstatt. Danach geht es ab zum Dahner Felsenland. Wir kommen um 12:30 am Platz "Im Büttelwoog" an. Kurze Orientierung,
Anmeldung gefunden. Wir melden uns an, bekommen den Platz - neben Ute und Martin`s Mietwohnwagen - zugewiesen und parken dort ein. Und schon merken wir Frischlinge dass wir übereilt gehandelt haben. Das Frichwasser bekommen wir vor der Anmeldung. Also, wieder ausparken und zurück.
Jetzt das nächste Problem. Der Einlass im Boden ist für Grauwasser und Festtoilette. Der daneben hängende Frischwasserschlauch ist festgeschraubt, wir können unseren eigenen Adapter nicht nutzen. Also Desinfektionstuch, den Schlauch abwischen und rein ins Frischwasser... (Ob das so richtig war????) Später, als wir zur ersten Tour aufbrechen haben wir gesehen dass um die Ecke ein weiterer Frischwasseranschluss ist. Hm, lecker. Hoffentlich machen wir nicht noch mehr solcher Fehler!!!!
Zurück zuzm Stellplatz und jetzt können wir uns richtig niederlassen. Wir denken wir stehen richtig. Die Wasserwaage im Führerhaus bleibt unbeachtet. Wir haben leichten Schiefstand zum Mietwohnwagen von Ute und Martin, denken aber wir kommen klar. Hoffentlich. Ute und Martin sind 20 Minuten später da. Am Nachmittag machen wir unsere erste Fahrradtour.
Dahner
Startklar, gleich geht es los
Dahner Felsenland 18 km lang. Wir fahren natürlich mehr. Einige Umwege ect. Es ist aber sehr schön.
Unsere erste Nacht ist um. Wir haben super geschlafen. Morgens gehen wir ins Waschhaus. Alles sauber. Die nächste Fahrradtour bringt uns zu den Altdahner Burgen. Die besichtigen wir ausgiebig. Danach geht es weiter zu einer wunderschönen Rundtour. Unterwegs kehren wir im Weißensteinerhof ein. Ist super dort. Großer Platz. Man kann dort auch super mit einem Wohnmobil anfahren. Er liegt zwischen Busenberg und Erlenbach. Auf dem Rückweg kommt den anderen der Weg bekannt vor und sie behaupten dass wir den schon auf der ersten Tour gefahren sind. Das erscheint mir nicht logisch. Ich erkenne den Weg erst später, weiß aber nicht wo wir ihn gestern gefahren sein sollen.
Als wir an die Kreuzung nach Busenberg kommen schrillen meine Alarmglocken. Wir sind falsch. Manni ist stocksauer. Nutzt aber nichts, wir müssen zurück.
Vorher wird aber noch der Sonnenuntergang angeguckt.Am 05.10. geht es zu einer grenzüberschreitenden Tour. Es geht über den Wieslautertalradweg von Dahn nach Weißenburg in Frankreich. Wir starten um 10:30 Uhr. Manni fällt es heute leichter als gestern. Der Weg ist super. Ganz leichte Steigungen mit kurzen kräftigen Anstiegen auf max. 100m. Weißenburg ist ein sehr schönes Städtchen. Uns vieren gefällt es allen sehr gut. Und man hat schon direkt französisches Lebensfeeling.
Pause in Weißenburg
Das Leben im Wohmo wird immer einfacher. Wir lernen alles besser kennen. Am 06.10.2007 fahren wir eine kurze Abschlusstour, genannt Seerosentour, ausgewiesen mit 26 km.
Das scheitert allerdings schon daran, dass wir die Tour Anfangs verändern und bis Dahn-Reichenbach fahren. Von dort nach Erfweiler. Hier gibt es ein Lokal welches "saure Nierchen" anbietet. Manni war auf der zweiten Tour schon ganz heiß darauf. Danach geht es dem Tourverlauf nach. Wir verfahren uns und erweitern die Strecke mal locker. Ist aber wunderschön.
Nach der Streckenerweiterung sind erst mal alle kaputt
Abends schnallen wir wieder die Räder auf die Bühne. Um 10:00 Uhr am nächsten Morgen sind wir abreisefertig. Wir lassen noch Grauwasser ab und es geht nach Hause. Wir tanken für 25 Euro zu.
Montag hat Manni das Wohmo gewaschen. Wir fahren nach Brüggen und lassen unseren Spruch "Träume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum" auf`s Wohmo machen.
Endlich, unser Spruch ist drauf
Um 17:00 Uhr kommt ein Monteur der sich auf mobile Fahrzeuge spezialisiert hat Wir haben ihn bestellt weil wir mit unserer Sat Anlage kein Fernsehen gucken können. Er hat unsere Sat-Anlage überprüft. Er ist ein sehr netter Mensch der auch einen Concorde gefahren hat. Ab April wird er einen Bischoff Niesmann fahren. Unsere Sat Anlage musste wohl nur neu codiert werden. Wahrscheinlich hatte Fiat die Batterie abgeklemmt.Seufz, wir waren nicht schuld!!!!
Er wollte nur 10 € für die Kaffeekasse. Wir haben natürlich mehr gegeben.
Nun sitzen wir in unsere Gartenhütte.
Wir haben es geschafft. Wir sind Wohmofahrer und lt. dem Monteur haben wir ein super tolles Teil in einer hervorragenden Ausstattung gekauft. Freuuu!!
Wir planen gerade unsere nächste Tour. Wir wollen Ende der Woche wieder los.
11.10.2007
Morgen soll es los gehen. Manfred setzt das Wohmo raus um breiter in die Einfahrt zu kommen und prompt, er nimmt die Hauswand mit. Nicht tragisch, aber Begrenzungsleuchte ab im unteren Teil der Hausverkleidung ist die Oberfläche abgerissen. Sascha, als neuer Hauseigentümer, ist natürlich nicht begeistert!!!!
Wehlen, Kesten, Piesport Mosel und Gillenfeld Eifel 12.10.- 20.10.2007
Wir starten um 11:30 an die Mosel. Wir fahren über die A 61 Richtung A 48. Unser Navi spinnt. Bereits von zu Hause aus weiß es plötzlich nicht mehr genau wo es lang geht. Öfter lokalisiert es uns auf kurz neben der Autobahn verlaufenden Nebenstraßen. Ich entschließe mich dazu an der Mosel eine Reinigungs CD zu kaufen.
Gegen 14:00 Uhr kommen wir am Stellplatz in Wehlen an. Der Platz ist terassenförmig angelegt. Wir fahren in die Reihe die am nächsten der Mosel liegt. Allerdings sind wir diesmal so clever vorher Wasser zu bunkern!!
Blick auf die Mosel in Wehlen
Unser Stellplatz in Wehlen
Um dem Wochenendverkehr zu entgehen, bleiben wir bis zum 14.10.07 Wir machen schöne Wanderungen. Einmal zu Fuß nach Kues, wir essen dort zu Abend.
Am Samstag wandern wir über Kues, Bernkastel zu Eisernen Weinkarte, ein Lokal mitten in den Weinbergen. Hier bleiben wir hängen. Nach 16:00 Uhr geht es über Graach zurück nach Wehlen.
Sonntag wandern wir von Wehlen auf das Kueser Plateau und über das Pferdegestüt bis nach Lieser. Hier essen wir sehr gut zu Mittag. Zurück wandern wir etwas anders, aber auch wieder über das Plateau. Beim Winzer neben unserem Stellplatz bunkern wir 2 Liter Federweißer für Manni und 2 Flaschen halbtrockenen für mich.Montag fahren wir gegen 10:00 Uhr weiter Richtung Kesten. Es ist heute sehr neblig und mir ist fürchterlich kalt. Ich habe nur ein kurzärmliges T-Shirt an und keine Socken. Es sollte eigentlich 22 Grad werden. In Kues halten wir beim Aldi. Die Volksbank hatten wir in direkter Nähe in Erinnerung. Stimmt aber nicht. Ich muss, leicht bekleidet wie ich bin,
zurück bis zum Bahnhof. Brrr ist das kalt. Geld getankt und wieder zurückgespurtet zum Aldi. Ich friere wie ein Schneider. In Kesten ist der Nebel immer noch nicht weg. Ich ziehe mich erst mal wärmer an. Wir fahren unseren Winzer an und können dort mit unserem Wohnmobil stehen bleiben.Wir gehen in der Radlertankstelle neben unserem Winzer essen und schauen uns anschließend noch den Wohnmobilstellplatz von Kesten an. Der macht einen sehr guten Eindruck. Sehr großzügig und viel Platz. Die Ent- und Versorgungsstation ist sehr gut anzufahren und auch wieder zu verlassen (Kreisverkehr).
Danach gehe ich schlafen. Ich glaube, mich hat die Grippe erwischt. Abends schmeckt nicht mal der Wein. Ich ziehe mich schon um kurz nach halb neun zurück. Werfe noch mal ein paar Tabletten ein und schwitze in der Nacht hoffentlich den größten Teil der Erkältung aus.
Unser "Stellplatz" bei unserem Winzer in Kesten mit Blick auf Osann-Monzel
Am nächsten Morgen kaufen wir noch einige Kisten Wein für zu Hause und machen uns dann auf den Weg weiter Mosel aufwärts.
Wir schauen uns zuerst den Stellplatz in Minheim an. Aber unser Winzer hatte uns schon gewarnt. Es ist hier Kuschelcamping angesagt. Und als wir den Platz erreichen sage ich direkt: weiter!!! Der ganze Platz liegt um 10:30 noch im Schatten und es ist auch keine Sonne in Sicht. Wir fahren weiter bis Piesport. Hier entdecken wir einen schönen sonnigen Stellplatz. Die Lage läßt auch ahnen dass hier den ganzen Tag über Sonnenschein herrscht. So ist es auch. Mittags holt mich meine Erkältung noch mal ein, aber gegen Abend geht es mir wieder gut.
Was toll ist. Manni ist bis jetzt super mit allen Rangieraufgaben klar gekommen. Er lobt mich auch heute Abend als gute Einweiserin. Ich werde mich in dieser Sache noch bewähren müssen.
Stellplatz in Piesport
So lässt es sich leben, gemütlich an der MoselDer Platz in Piesport füllt sich gegen Abend bis auf den letzten Platz.
Mittwoch fahren wir bis Wasserbillig, Luxemburg, tanken und fahren danach die Sauer entlang bis Bollendorf. Diese Strecke ist wunderschön. Doch wir finden den Wohnmobilstellplatz nicht. Wir landen auf einem kleinen Campingplatz, die Zufahrt dorthin war schon sehr abenteuerlich. Wir wenden und fahren zurück. Nach einem Blick in unsere Stellplatzliste entscheiden wir uns nach Gillenfeld in die Eifel zu fahren. Das Wetter soll wohl schlechter werden, aber Freitag wollen wir eh nach Haus.
Gillenfeld gefällt uns sehr gut. Der Stellplatz liegt direkt am Kraterrand vom Pulvermaar und auf der anderen Seite hat man einen herrlichen Blick über das Trockenmaar. Zu Fuß gelangt man in ca. einer halben Stunde in den Ort. Hier gibt es gute Einkaufsmöglichkeiten. Ansonsten kann man in der Umgebung schön wandern.
Am Freitag dem 19.10.07 machen wir uns auf den Weg nach Hause. Es war eine schöne Tour, uns hat es gut gefallen aber jetzt ist es auch schön die Familie zu Hause wieder zu sehen.
Bevor wir unser Wohmo in seinen Unterstand bringen lassen wir noch alles Wasser ab.
Weitere Sanierungen
Wir gönnen unserem Wohmo neue Wischerblätter. Manni bestellt neue Seitenmarkierungsleuchten und wechselt alle aus.
Von hier an können wir bis ca. Mitte 2008 keine Bilder unserer Touren mehr einstellen. Ich hatte mir eine externe Festplatte gekauft und alle Bilder dort gespeichert. Leider ist mir diese Festplatte Anfang August 2008 zu Boden gefallen. Das war der Super-Gau. Die Daten waren nicht mehr zu retten......... Falls hier Leser sind denen wir in der Zeit von November 2007 bis Anfang August 2008 Bilder von unseren Touren gemailt haben und diese gespeichert haben, wäre es toll wenn ihr uns die Bilder schicken könntet.
Ilsenburg, Harz (05.11. - 10.11.2007)
Nachdem wir 14 Tage zu Hause sind zieht es uns wieder fort. Wir wollen diesmal den Harz ansteuern. Doch zuerst müssen wir unser Wohmo aus seinem Unterstand holen. Doch beim Befüllen der Wasseranlage gibt es Probleme. Obwohl wir alles genau nach Anleitung im Handbuch machen kriegen wir das System nicht befüllt. Frischwasser ist eingelassen aber nach Öffnen der Wasserhähne auf Stellung warm und Einschalten der Pumpe läuft diese zwar an, es kommt aber kein Wasser. Wir probieren alles mögliche aus. Nach ewig langer Zeit, zigmaligem Öffnen und Schließen des Frostwächterventils und des Hebels zum Wasserablassen aus dem Boiler hat Manni die Idee den Ablaufschlauch unter dem Wohmo zu verschließen. Er dreht eine Schraube in den Schlauch und plötzlich fängt es an zu gluckern, das Wassersystem füllt sich. Nachdem er die Schraube wieder rausnimmt bleibt das Wasser sogar dort wo es hingehört. Puh, wir können fahren.
So erreichen wir am 5.11.07 nach der Anfahrt über die A 44 und A7 Ilsenburg. Der Platz liegt im Ilsetal. Er ist geschottert, hat eine gute Ver- und Entsorgung und vor allem einen super netten Stellplatzbetreiber.
Im Naturparkzentrum neben dem Stellplatz schauen wir uns einen Film über das Ilsetal und seine Tier- und Pflanzenwelt an. Dabei wird besonders auf den hier lebenden Feuersalamander eingegangen.
Wir machen Wanderungen zur Plessenburg, zum Ilsestein, ins große Sandtal und zur Rangerstation Scharfenstein. Bei einer Wanderung vom Waldgasthaus "Zum Ilsestein" zurück nach Ilsenburg immer auf dem Höhenzug entlang, entdecken wir etwas unfassbares. Mitten auf dem Weg sitzt ein Feuersalamander. Und das Anfang November. Er scheint aber auch nicht mehr ganz in Ordnung zu sein. Er bewegt sich ganz langsam. Wir trauen uns aber nicht ihn anzufassen.
Ilsenburg selber ist ein hübscher kleiner Ort. Es gibt jede Menge Einkaufsmöglichkeiten. Ilsenburg hat einen Bahnhof mit Bahnverbindungen in die umliegenden Orte, u.a. nach Wernigerode.
Nach mehreren Gesprächen mit dem Stellplatzbetreiber entschließen wir uns zu Sylvester 2007/2008 wieder hier her zu kommen. Wir reservieren einen Stellplatz vom 27.12.2007 bis zum 06.01.2008.
Am Samstag, den 10.November 2007, machen wir uns auf den Heimweg. Abends ist bei uns im Ort der Martinsumzug und ich möchte mit unserer Enkelin dabei sein.
Nach dem Frühstück geht es los. Wir wollen eine andere Route als auf der Hinfahrt nehmen und entschließen uns Richtung A2 zu fahren. Deswegen schlagen wir den Weg Richtung Braunschweig ein. Auf der Autobahn geht plötzlich ein Holpern und Poltern im vorderen linken Reifen los. Angehalten, am Reifen gewackelt, nichts festgestellt. Weiter. Das Geräusch geht wieder los. Wieder runter von der Autobahn. Wir sind in Braunschweig. Nochmal kontrolliert. Nichts festzustellen. Wir rufen einen Fiathändler an. Der verkauft jedoch Samstags nur und empfiehlt uns einen Reifenhändler. Dort angekommen weist uns der Händler auf den Hof. Als wir aussteigen ist er sehr aufgeregt. "Sie fahren ja mit einem losen linken Hinterrad. Soviel dazu woher ein Geräusch kommt und wo es tatsächlich stattfindet. Der nächste Schock. Die Radschrauben am rechten Hinterrad sind alle locker und drei davon haben kaum noch Gewinde. Die vorhandene Spurverbreiterung hat auch gelitten und auch hier sind die Gewinde ausgeschlagen. Die Werkstatt will uns mit dieser Spurverbreiterung logischerweise nicht mehr weiterfahren lassen. Nachdem keine neue Spurverbreiterung zu beschaffen ist einigen wir uns darauf dass die Spurverbreiterung rausgenommen wird und die normale Radaufhängung benutzt wird. Auf der rechten Seite bleibt die Spurverbreiterung drin. Auf der Rechnung wird uns bestätigt dass die Radschrauben verkantet eingeschraubt waren.
Gegen 13 Uhr können wir endlich weiter. Unterwegs haben wir im Ruhrgebiet mehrere Staus. So erreichen wir unseren Heimatort erst gegen 18 Uhr. Von weitem sieht man am Himmel schon das Feuerwerk. Mist, der Martinszug ist vorbei. Und ich konnte mit der zwei-jährigen nicht dabei sein. Ich war richtig traurig.
Und weiter geht es mit den Sanierungen
Wieder zu Hause haben wir in unserer Werkstatt die neue Spurverbreiterung bestellt und einbauen zu lassen.
Da wir ja über Sylvester wieder in den Harz wollen kaufen wir noch Schneeketten für extra schwere Fahrzeuge.
Das Wohmo machen wir winterfest da es bis nach Weihnachten erst mal in seinen Unterstand kommt.


