Wir leben unseren Traum

Tour zum Forumstreffen in der Rhön

10.05.2010 Poppenhausen a.d. Wasserkuppe (Rhön)


Um 9 Uhr brechen wir zu unserer nächsten Tour auf. Grund für diese Tour ist das Forumstreffen des Forums Wohnmobilverlag in Kaltenwestheim vom 13. – 16.05.2010.
Doch nur zum Treffen fahren wollen wir nicht. Also werden wir davor und danach noch weitere Stellplätze anfahren und uns noch ein wenig in Thüringen und Hessen umschauen.

Gegen 13 Uhr treffen wir in Poppenhausen ein. Der Stellplatz liegt direkt, nur von einem Bach getrennt, neben einem Sportplatz am Ortsrand. Eine Nordic Walking Strecke führt am Platz vorbei.

Unser Standplatz

Die Stromversorgung

Ver- und Entsorgung

Der Ort selber ist sehr gepflegt und hübsch. Scheinbar stimmen hier die Finanzen noch. Es ist viel gepflastert und die Straßen und Wege sehen noch sehr neu aus.

Vom Ort ausgehend hat man hier viele Wandermöglichkeiten oder Mountainbiketouren. Im Ort selber findet man alles was man zum täglichen Leben braucht. Viel Gastronomie, Bäcker, Metzger, Lebensmittelgeschäft, Apotheke etc.

Das Rathaus

Viele enge Gassen

Die Kirche

Gasthof Stern

In Sichtweite des Stellplatzes liegt eine große Lama Weide. Beim Besitzer kann man Trekkingtouren und Abenteuerausflüge buchen.

Die Lamas auf ihrer Weide

Und noch mehr Lamas

Rund um den Stellplatz gibt es einen Teich und einen, von den Landfrauen gepflegten, Jahreszeitengarten.

Der Teich

Kneippanlage und Schutzhütte

Der Jahreszeitengarten

Der Sportplatz

Abends zog eine Prozession zur Maiandacht durch das Dorf

Blick in die Rhön

Nach einer ausgiebigen Ortsbesichtigung machen wir es uns im Wohnmobil gemütlich.


11.05.2010 Hünfeld Rhön


Unser heutiges Ziel ist nur 31 km entfernt. Die Stadt Hünfeld. Der dortige Stellplatz liegt schön im Grünen direkt an einer Kleingartenanlage angrenzend. In wenigen Gehminuten ist man in der Freizeitanlage Haselsee. Bis zur Stadtmitte sind es ca. 500 m.

Der Stellplatz

Ver- und Entsorgung

Nachdem wir uns häuslich eingerichtet haben machen wir uns auf den Weg in die Stadt. Dabei durchqueren wir zuerst eine sehr gepflegte Parkanlage.

Konrad Zuse

Bonifatius-Kloster

Vorbei am St. Bonifatius-Kloster des Ordens der Oblaten der unbefleckten Empfängnis Mariens erreichen wir eine kleine Fußgängerzone mit gut sortierten Geschäften.

Wilko mit dem "Amtsbock"

Blick in die Fußgängerzone



Mühlrad an der Haune

Wir machen ein paar Einkäufe. Zurück am Platz grillen wir und können, dank des trockenen und zeitweise sonnigen Wetters, sogar draußen essen.

Nachmittags machen wir noch einen ausgedehnten Spaziergang um den Haselsee.

12.05 – 16.05.2010 Forumstreffen Kaltenwestheim (Rhön)


Am Mittwoch machen wir uns zeitig auf den Weg nach Kaltenwestheim. Unterwegs steuern wir einen Aldi in Fulda Petersberg an. Auf dem Weg dorthin treffen wir bereits eine der Treffteilnehmerinnen.

Wir füllen beim Aldi unsere Vorräte auf und fahren dann gemeinsam nach Kaltenwestheim. Der erste Eindruck vom Weidberg Camping ist nicht gerade der beste. Die Gebäude erinnern an die ehemalige Kaserne aus DDR-Zeiten.

Ehemaliges Kasernengebäude

Die Wasserversorgung

Ein Treffteilnehmer hat sich bereits auf der Wiese festgefahren. Wir versuchen zu helfen doch in der feuchten Wiese haben wir mit unserem vorne zu leichten Duc keine Chance. Uns bleibt bloß der Rückzug nach hinten. Hier bleiben wir, wenn auch schief, stehen. Eine andere Möglichkeit haben wir auch nicht. Wir sind schon zu tief eingesackt.

Der erste hängt fest

Ziemlich tief "drin"

Wir stehen so schief dass es beinahe so aussieht als würde die Markise uns stützen

Im Laufe des Tages trudeln immer mehr Teilnehmer ein. Offizieller Beginn ist zwar erst Morgen, doch der größte Teil ist bereits heute da. Wir treffen viele, uns nun schon bekannte Forumsteilnehmer, aber auch Neue. Das macht genau den Reiz eines solchen Treffens aus.

Das Wetter ist trist doch so langsam trudeln immer mehr Teilnehmer ein

Vom Stellplatz hat man einen schönen Blick nach Kaltenwestheim


Wilko ist ganz hippelig angesichts immer neuer Leute, sein Rudel vergrößert sich ständig

Nachmittags besucht uns noch eine Schafherde, sehr zum Entsetzen von Wilko

Bei jedem Neuankömmling gibt es großes Hallo

Es kommen immer mehr "alt Bekannte"

Endlich haben es auch Jutta und Herbert geschafft

Abends sitzen wir noch gemeinsam in gemütlicher Runde im Frühstücksraum des Campingplatzes beisammen.

Ein lustiger Abend

Gegen 21:30 Uhr ist auch Peter mit Familie angekommen

Die Platzbetreiber sind super nett und versuchen alle unsere Wünsche zu erfüllen.

An Christi Himmelfahrt treffen dann ab Mittag nach und nach die noch fehlenden Forumsteilnehmer ein. Bei immer mehr Fahrzeugen zeichnet sich ab, ohne Hilfe geht es nicht mehr aus der Wiese. Doch für Sonntag ist ein Traktor bestellt. In lockeren Gesprächen lernt man neue Leute und Ansichten kennen bzw. frischt die bekannten Dinge wieder auf oder vertieft sie.

Na, ist der Untergrund fest genug? Komme ich hier mit meinem Wohmo auch wieder weg????

Wilkos Freunde, Kati und Lucky mit ihrem Herrchen Axel

Immer mehr Wohmos, immer mehr Hunde....

Die schwarze Dana war heiß und hat den Hundeherren ganz schön den Kopf verdreht

Nette Idee. Rosi hatte für die Männer ein kleines Vatertagströpfchen angehängt

Großes "Pallaver"

Wilfried hatte sogar ein Fässchen Weißbier mitgebracht

Am Abend steht gemeinsames Grillen auf dem Plan. Es ist lausig kalt. Trotzdem sitzen wir alle draußen an unseren Campingtischen zusammen. Jeder reicht sein Mitgebrachtes auch an die anderen zum Kosten weiter. Ein Moderator hat eine ganze Ladung Spareribs spendiert. Hm, die sind lecker.

Die Grillrunde formiert sich

Die gesponserten Sparerips

Überall Köstlichkeiten

Trotz der Kälte, es schmeckt....

Blick von oben auf einen Teil der Wohnmobile

Nachdem wir alle tüchtig durchgefroren sind setzen wir uns noch zu einem gemütlichen Abend im Saal des Platzes zusammen. Es wird ein richtig netter Abend. Zu späterer Stunde, als die meisten schon gegangen sind, holen zwei Forumsteilnehmer ihre Gitarren raus und es wird noch bis fast zum Morgengrauen Musik gemacht und gesungen. Das war richtig schön.

Hmmm, Axel schenkt wieder selbst gemachten Eierlikör aus

Da schmecken sogar die "Gläser"

Sogar "verkleckertes" findet einen Abnehmer...

Jeder steuert etwas zur Party bei

Auch Anja kommt mit vollen Händen

So langsam füllt sich der Saal mit "Durchgefrorenen"

Der Chef vom Wohmoverlag erläutert die für morgen geplanten Touren

Zur Begeisterung von uns allen sind unsere beiden Gitarrenspieler voll bei der Sache

Die beiden hatten einen Heidenspaß

Manni total begeistert, die Musik fasziniert ihn. Topp!!!!

Für Freitag stehen zwei Wanderungen auf dem Programm. Eine ca. 10 km lange Tour auf den Ellenbogen, einem erloschenen Vulkan oder eine ca. 3 km Wanderung entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze.

Wir entscheiden uns für die Grenzwegwanderung

Die Platzbetreiberin, mit viel Herzblut dabei

Weg über die Platten der ehemaligen Grenzsoldaten

 

Blick Richtung altem Grenzverlauf

Nachmittags gibt es ein gemeinsames Kaffeetrinken und abends dann feiert der Wohmoverlag sein 25jähriges Bestehen. Das wird wieder im Saal des Campingplatzes mit einem tollen Buffet gefeiert.

Das Buffet rollt an

Der "Chef" begutachtet "sein" Buffet

Sieht aber auch lecker aus

Die Verlagsinhaber geben das Buffet frei

Später befestigen wir noch einen Kranz mit Kreppblumen (haben Peter und Anja mitgebracht) an Herberts Wohnmobil. Das ist eine Überraschung für Jutta zu ihrem morgigen Geburtstag. Damit wir ihr noch gratulieren können bleiben wir noch bis Mitternacht und machen uns dann, zusammen mit unserem Geburtstagskind, auf den Weg zu den Wohmos.

Pünktlich um Mitternacht überreichen wir Jutta ihre Geschenke zum Geburtstag

Jutta hat sich riesig über das geschmückte Wohnmobil gefreut

Samstag findet noch eine Fahrradtour und noch mal eine kleine Wanderung statt. Ansonsten kann jeder selber noch etwas unternehmen.

Es klappt. Der erste wird Samstagnachmittag mit dem Allradauto eines Forumsteilnehmers vom Platz gezogen....

Die Spuren sagen alles

Und der nächste....

...mit tatkräftiger Unterstützung

Rausziehen der besonderen Art, die Fahrerin hatte beim Abschleppen den Rückwärtsgang drin???...

Hier klappt es nur mit drücken

Was will Frau hier? Alleine ziehen????

Dana ist entsetzt. Die fahren mir gleich meinen Ball platt...,

Und auch das gab es. Elli hat sich ausgesperrt. Mit Hilfe von Reinhard und Lieske als "Einbrecher" kam sie wieder in ihr Wohnmobil

Geschafft....

...und Elli ist glücklich

Sogar Manni war guten Mutes dass unser Duc per Allradauto raus zu ziehen geht...   Denkste!

Abends gibt es dann Thüringer Rostbratwurst, frisch vom Grill.

Super lecker

Doch es beginnt zu regnen und so sitzen wir bald wieder im Saal und lassen den Tag ausklingen.

Würstchen fassen im kalten Nieselregen

Einige schaffen den Weg aus der Wiese aus eigener Kraft. Manche können mit Hilfe des Allradfahrzeugs eines Teilnehmers raus gezogen werden. Der Rest wartet auf den Traktor am Sonntag. Der zieht uns dann nach und nach wieder auf festen Boden.


Einige schaffen es Sonntagmorgen aus eigener Kraft....

Die Rettung naht

Wir kommen an den Haken

Wilko guckt skeptisch durch die Scheibe

Und dann geht es los

Wir nähern uns dem festen Untergrund

Hier haben wir festgesteckt

Aber wir waren nicht die einzigsten die den Traktor brauchten

Und so zog er einen nach dem anderen raus

Hier freut sich einer wie Manni bei der Musik....

Auf der Weiterfahrt haben wir diesen alten Opel Blitz, ein zum Wohnmobil umgebautes Feuerwehrauto, überholt.

17.05.2010 Nimritz und Neustadt a. d. Orla

In Nimritz sind wir Sonntagmittag aufgeschlagen. Montagmorgen wird uns hier noch das fehlende Teil zur Fernabfrage der Duomatic eingebaut.

Der Einbau dauert ca eine Stunde. Kurz vor Mittag fahren wir rüber nach Neustadt a. d. Orla.

Saschas Muttertagsstrauß hat sich bis jetzt bestens gehalten. Marions Strauß habe ich inzwischen schon verfuttert. Es war ein Pralinenstrauß.

Ein herrlicher Blick vom Stellplatz Heinrichsruhe

Viele Schnitzarbeiten von einem Kettensägenkünstler sind hier ausgestellt

Das Lokal

Ausgangspunkt für schöne Wanderungen

Viel Natur rundum

Der zum Lokal gehörende Pfau hat uns würdig begrüßt

Wilkos beste Freunde....

Hinweis an der Stromsäule. Was wird denn hier gelehrt????

Und noch eine Schnitzarbeit

und noch eine

Wanderung mit Wilko

Ameisenhügel

Der Bismarckturm

Zum Abendbrot gibt es Hausschlachterwurst aus dem Lokal

Am nächsten Tag machen wir noch eine schöne Wanderung. Unterwegs kommen wir auf einen Naturlehrpfad.

Hm, lecker, frisches Quellwasser

Auf diesen Hochstand hat Wilko versucht hinaufzukommen.

Hier hat Wilko die Spur von einem Hasen aufgenommen und ist ihm hinterher. Wir waren leicht in Panik. Er war außer Ruf- und Sichtweite. Zum Glück kam er nach einigen Minuten erfolglos zurück. Der Hase war Sieger.... 

Landschaftlich wunderschön

Abends wurde noch eine weitere geschnitzte Bank angeliefert. Das war schon beeindruckend wie sie vom Anhänger abgeladen wurde und in Position gebracht wurde.

19.05.2010 Königsee Thüringen

Unser nächstes Ziel ist Königsee in Thüringen. Die Anfahrt gestaltet sich schon schwierig. Das Navi will uns erst in eine Sackgasse und danach in mehrere sehr enge Straßen locken. Doch dann sehen wir die Beschilderung zum Waldbad und folgen ihnen. Nach immer noch abenteuerlicher Fahrt erreichen wir den Parkplatz vor dem Waldbad. Soll hier der Stellplatz sein? Ich folge einem Schild Anmeldung Wohnmobile. Der Platz liegt etwas versteckt auf dem Gelände einer Gaststätte mit Hütten die als Hotel geführt werden. Ich traue dem ganzen nicht. Wir sollen auf dem Rasen stehen. Kann das gut gehen? Es nieselt. Manni ist auch skeptisch aber der Platzbetreiber ganz zuversichtlich. Hier hat sich noch niemand festgefahren, der Untergrund ist ganz hart. Na ja, wir riskieren es. Manni will aber nur rückwärts rauf damit er morgen schnell wieder festen Boden unter den Antriebsrädern hat.

Die Zufahrt

Unser Standplatz

Auch hier, tolle Wandermöglichkeiten

Links eine Hotelhütte

Waren es bis jetzt auf der Tour nur Daumen hoch so gehen sie hier nach unten

Wieder hat der Duc sich vorne eingegraben

So hat der Stellplatzbetreiber seinen privaten PKW aktiviert

Und wieder hinterlassen wir Spuren.....

20.05.2010 Kühndorf

Auf der Weiterfahrt nach Kühndorf hatte die Gegenspur eine Vollsperrung. Der Stellplatz selber liegt direkt beim Flugplatz am Dollmar. Leider war es nebelig so dass kein Flugbetrieb war. Wir standen direkt unterhalb des Towers. Am Flugplatz gibt es ein sehr uriges Fliegerlokal. Besonders erstaunlich ist hier dass die Hauskaninchen frei herumlaufen und wohl auch von Fuchs und Bussard verschont werden.

Vollsperrung

Der Flieger zeigt den Weg zum Stellplatz

Unser Standplatz zwischen Tower und Hangar

Der Hangar

Rundum dichter Nebel

Ganz neue Sanitäreinrichtungen

Bei schönem Wetter sicher gut besucht

Das Lokal, hier meldet man sich auch an

Und tatsächlich, die Hauskaninchen leben frei

Unter der Decke....

.....auf der Erde, der Hangar war proppevoll

Unsere Stromversorgung aus dem Hangar

Am nächsten Morgen hatte sich der Nebel verzogen und wir konnten etwas on der schönen Landschaft sehen.

Auch der Flugbetrieb konnte wieder starten

21.05.2010 Schmiedefeld am Rennsteig

Weiter geht es nach Schmiedefeld.

Der Stellplatz in Schmiedefeld

Wandermöglichkeiten ohne Ende

Hier sind wir mit Christa und Rolf verabredet. Wir wollen uns einen schönen Tag machen und wandern. Kurz nach 10 Uhr treffen die Beiden ein.

Christa und Rolf treffen ein

Nach kurzer Begrüßung fahren sie zum einchecken in ihre Pension und wir gehen zur Touristinfo um uns anzumelden. Vor der Touristinfo treffen wir uns dann und machen uns auf den Weg zu unserer Wanderung. Wir wollen durch das obere und untere Vessertal wandern. Es ist ein sehr schöner Weg. Unterwegs kehren wir in das Waldgasthaus Schwarzer Crux ein. Es ist ein sehr gemütliches Lokal. Hier essen wir und der Wirt erzählt uns die Geschichte des Bergbaus in der Gegend.

Innenansicht

mit Kamin

Die Stadt Suhl und ihre Ortsteile Goldlauter und Vesser können auf bedeutende Bergbautraditionen zurückblicken . Dies trifft vor allem auf die bis in dieses Jahrhundert hinein betriebenen Grubenanlagen "Schwarzer Crux", "Roter Crux" und "Gelber Crux" in Vesser zu. Die im vorigen Jahrhundert unter dem Namen "Vereinigte Crux - Zechen" zusammengefassten und später noch als "Schwarzer Crux" bezeichneten Bergwerke stellen die umfangreichste und größte erhaltene Bergbauanlage im mittleren Thüringer Wald dar. Der Bergbau auf Eisenerz reicht bis in das Mittelalter zurück. Zwischen 1600 und 1630, als die Suhler Waffenschmiede in vollster Blüte stand, war das Crux-Eisen außerordentlich geschätzt Es wurde dort zu Gewehrschlössern Pistolenrohren und Harnischen verarbeitet. Die Namen der Cruxen beziehen sich auf die hauptsächlich abgebauten Minerale: Magnetit ("Schwarzer Crux"), Pyrit ("Gelber Crux") und Hämatit (Roter Crux).Die "Cruxen" waren im 18. Jahrhundert auch diejenigen Zechen, die zeitweilig, nämlich als der Bergbau in Suhl selbst schon nahe dem Erliegen war, die Suhler Waffenproduktion am Leben erhielten. Selbst die Maximilianshütte (später Maxhütte Unterwellenborn) wurde mit dem Eisenerz der Crux beliefert. Der hier abgebaute Magnetit ist durch Vulkanismus entstanden. Speziell hier im Schwarzen Crux hatte sich nach einem Vulkanausbruch ein besonders hoher Magnetitstreifen gebildet. Der Wirt fragt uns ob wir das Bergwerk besichtigen möchten und wir sind alle vier direkt davon angetan. Wilko lassen wir so lange draußen angebunden, der Wirt verspricht immer mal wieder nach ihm zu sehen. Noch einige andere Wanderer nehmen ebenfalls an der Führung teil. Sie beginnt mit einem Besuch des Bergbaumuseums. Sehr interessant. Viele Mineralien und alte Werkzeuge sind hier ausgestellt. Dann geht es über eine Wendeltreppe und weiteren Treppen hinab in 36 m Tiefe.

Grubenfertig

Hier geht es zum Eingang

Hinter dem Gitter beginnt die Dunkelheit

Auf den stets feuchten Treppen muss man schon gut aufpassen

Eine alte Lore

Flechten an den Wänden

Kupferspuren

Die Gänge sind beeindruckend. Sie sind teilweise nur so breit und hoch wie man selber. Immer wieder gibt es große Hallen. An den Wänden und Decken gibt es Flechten und viele farbliche Ausblühungen die auf Kupferadern hindeuten. Es ist schon imponierend wenn man bedenkt mit welchen Werkzeugen die Arbeiter hier früher das besonders feste Eisenerz abgebaut haben.

Nach ca. 40 Minuten treten wir wieder in das Tageslicht

Geschafft, schön war`s

Nach der Besichtigung freut Wilko sich wie Bolle uns endlich wieder zu sehen. Wir setzen unsere Wanderung fort die uns durch landschaftlich sehr schöne Gebiete führt.

Dieser Waldweg war sogar gefegt

Unterwegs stand sogar eine Liege zum Ausruhen am Wegesrand

Blick auf Vesser

Zurück am Wohnmobil gab es erst mal eine Stärkung

Abends sitzen wir noch gemütlich im Wohnmobil zusammen. Nach und nach kommen immer mehr Jugendliche. Der Stellplatz ist scheinbar ein beliebter Jugendtreff. Die jungen Leute sind zwar nicht laut aber sie konsumieren ordentlich Alkohol und fahren anschließend noch mit ihren Autos. Am nächsten Morgen lagen jede Menge Scherben von kleinen Schnapsfläschchen auf dem Boden.

22.10.2010 Themar und Friedrichroda

Am nächsten Morgen verabschieden wir uns von Rolf und Christa. Wir wollen weiter nach Themar und dort über Pfingsten stehen bleiben. Doch in Themar angekommen sind die 5 Stellplätze alle bereits belegt.

Jeder der 5 Plätze hat eine eigene Sitzfläche

die Werra

Die Ver- und Entsorgung ist bequem anzufahren

Wir halten kurz an um einige Aufnahmen zu machen und entscheiden uns dann dazu weiter nach Friedrichroda zu fahren. Auf dem Weg nach Friedrichroda tanken wir kurz vor Hohenkirchen. Ein Motorradfahrer macht Manni darauf aufmerksam dass unser Unterbodenfahrschutz über die Erde schleift. Er will auf Keile fahren um das Teil irgendwie zu befestigen. Da kommt der Motorradfahrer noch einmal zu uns und erklärt uns dass es im 8 km entfernten Hohenkirchen eine MAN Werkstatt mit Bühnen für LKW gibt. Also fahren wir dort hin. Manni muss ca. eine halbe Stunde warten bis eine Bühne frei ist. Der Monteur begutachtet die Sache und stellt fest dass eine Schraube rausgerissen ist. Er besorgt neue Schrauben und befestigt den Unterfahrschutz damit.

So ist doch ein besseres Arbeiten als auf Keilen

Der herunterhängende Unterfahrschutz

Und wieder raus aus der Halle

Manni geht in das Büro um zu bezahlen. Der Mann dort wünscht uns lediglich eine gute Weiterfahrt und noch einen schönen Urlaub. Das hätte bei uns im Westen keine Werkstatt gemacht. Manni gibt 20 Euro, die soll der Monteur bekommen. In Friedrichroda angekommen sind wir erst die einzigen auf dem Stellplatz. Er liegt direkt neben einem Lidl Markt. Später kommt noch eine Familie mit zwei kleinen Kindern.

Einfahrt zum Stellplatz

Schöner Blick in die Umgebung

Die Stromversorgung

Bei einer Ortsbesichtigung stellen wir fest dass es auch hier viel Leerstand gibt.

Die Hauptstraße

Das Brauhaus

Hier werden auch Planwagenfahrten angeboten

und wieder die Hauptstraße

die evangelische Kirche

und die katholische Kirche

Hübsche Fachwerkhäuser

Eine sehr schön gewachsene Kastanie

23. und 24.05.2010 Treffurt (Thüringen) und Ilsenburg (Harz)



Pfingstsonntag wollen wir früh weiter nach Treffurt. Doch der Platz liegt überwiegend unter hohen Bäumen auf Wiese. Da wir diese ersten warmen Sonnenstrahlen genießen wollen fahren wir weiter.

Gleich hinter der Werrabrücke ist die Platzzufahrt

und liegt unmittelbar am Werraufer

unter hohen Bäumen

mit Wiesenuntergrund

Als nächstes steuern wir den Knaus Camping Park in Eschwege an. Ich hatte zwar dort angerufen ob noch etwas frei sei doch nicht reserviert. So kam es wie es kommen musste: Als wir ankamen waren alle Plätze belegt. So entschieden wir uns kurzfristig für Göttingen. Dort war zwar noch Platz und der Stellplatz liegt schön. Doch wir merkten direkt dass wir hier schon einmal waren. Also, bleiben oder weiter? Wir sind jetzt schon so weit nördlich, da können wir ja auch nach Ilsenburg fahren. Ich rufe den Platzbetreiber an ob dort noch etwas frei ist. Er denkt zwar ja, hat aber noch einen reservierten Stellplatz. Der Wohnmobilist der ihn bestellt hatte, musste aus gesundheitlichen Gründen absagen. So bekommen wir den schönsten Platz. Direkt neben der Wiese wo wir auch beim letzten mal mit Jutta und Herbert gestanden haben. Der Platz ist sehr gut belegt. Wir genießen die Sonne und verbringen wieder schöne Tage in Ilsenburg.

Der Platz ist gut voll

Der schönste Platz in Ilsenburg

Es gab viel Gegrilltes

Sonnenuntergang in Ilsenburg

Nach einem Gewitter begann die Erde zu qualmen 

Nach dem Gewitterguß kamen die Schnecken in Scharen

6 Tage Rennen in Ilsenburg

Die Infotafel

Die Entsorgung

25.05.2010 Altenau Harz

Am Dienstag nach Pfingsten füllen wir in Ilsenburg noch unsere Vorräte beim Lidl auf und machen uns dann auf den Weg nach Altenau. Auch hier sind wir bei unserer letzten Harztour schon einmal gewesen. Der Platz hat viel Charme für uns. Wilko findet hier mal wieder einen ebenbürtigen Hund zum toben und spielen. Wir machen einen schönen Spaziergang um den Hüttensee.

Endlich wieder ein Spielgefährte

Der Hüttenteich

sehr schöne Wanderwege

wildromantisch schön

26.05.2010 Wolfhagen


Von Altenau fahren wir in die Bergstadt Wildemann. Hier soll es einen Stellplatz an einer Pension geben. Doch in der angegebenen Straße finden wir es zuerst nicht. An einem Wendehammer können wir drehen und die Straße zurückfahren. Die Pension sehe ich jetzt aber die Zufahrt geht steil bergab direkt auf Wiese…. Nee, da fahren wir nicht drauf.

So geht es weiter Richtung Heimat. Wolfhagen ist der nächste Haltepunkt. Hier stellen wir uns zuerst auf den erweiterten neuen Stellplatz. Der Untergrund…Wiese. Doch sehr fest. Jedoch fängt es, während wir essen, zu regnen an. Wir bekommen beide ein mulmiges Gefühl. Immerhin wurden wir auf dieser Tour schon 2 mal aus einer Wiese raus gezogen. Direkt neben dem Rasenplatz ist noch ein Platz auf Asphalt frei. Manni setzt um. Und das ist auch gut so. Im Laufe des Tages weicht der Rasenplatz gut auf. Es regnet immer wieder. Wir machen noch einen Spaziergang durch Wolfhagen und freuen uns auf die morgige Heimfahrt.


Als Regen einsetzte haben wir auf festen Grund umgesetzt

Eine Stromsäule

Die Grillstelle

und noch mehr Fachwerk

Der Märchenbrunnen

Das Mühlenwasser