Wir leben unseren Traum

Ostertour 2010

26.03.2010 Udenbreth-Hellenthal

Am Freitag dem 26.03. machen wir uns gegen Mittag auf zu unserer diesjährigen Ostertour. Voraussichtlich werden wir bis Mitte April unterwegs sein.

Unser erstes Ziel ist Udenbreth-Hellenthal. Das Wetter will noch nicht so richtig. Es ist kalt und regnerisch. Sogar Schneereste sind noch zu sehen.

Eigentlich wollten wir ja keinen Schnee mehr

Der Stellplatz liegt am Wintersportzentrum Weißer Stein direkt neben einem Sportplatz mit angrenzendem Spiel- und Grillplatz.

Stellplatz und Grillhütte "von oben"

Vom nahe liegenden Aussichtsturm hat man einen herrlichen Blick in die Eifeler Landschaft.

Der Aussichtsturm

Blick vom Turm

Eifel-Blicke

Wilko genießt das Laufen in der weiten Umgebung. Wir machen eine Wanderung rund um den Skihang. So eine Liftanlage im Regen sieht ja eher traurig aus.

Auf unserem weiteren Weg sehen wir eine ganze Baumreihe die es beim letzten Sturm samt Erdreich aus der Erde gehoben hat. Das sieht schon gewaltig aus.Welche Kräfte hier getobt haben müssen.

27.03.2010 Hillesheim

Am nächsten Morgen fahren wir zuerst den Wohnmobilstellplatz in Hellenthal an der Granzlandhalle an. Er gefällt uns nicht. Die Stellplätze sind Teil eines öffentlichen Parkplatzes. Der Ort ist klein mit vielen Fachwerkhäusern. Hier kaufe ich ein Osterblümchen für unser Wohnmobil.

Hier "wohnt" man zwischen parkenden Autos

Hellenthal

Wir fahren weiter nach Hillesheim. Etwas außerhalb von Hillesheim liegt, auf einem Bauernhof, der Stellplatz Birkenhof. Der Platz grenzt zwar unmittelbar an die Landstraße an, ist aber trotzdem ruhig. Der Betreiber hat sich viel Mühe mit der Gestaltung gegeben. Eine Infotafel ist ebenso mit Solarleuchten beleuchtet wie die Mülltonnen. Es gibt eine Sitzgruppe, Kinderschaukel und eine Spielwiese. In den angrenzenden Feldern und Wäldern kann man prima wandern.

 

An der Infotafel befinden sich auch die Ver- und Entsorgung sowie die Stromanschlüsse.

 

 Der Stellplatz

 

 Sitzgruppe und Schaukel

 

"Müllecke"

 Die Spielwiese

 

27.03.2010 Nettersheim

Endlich wird das Wetter besser. Am Sonntagmorgen geht es weiter nach Nettersheim. Der Stellplatz liegt in einem ehemaligen Steinbruch. Die Ver- und Entsorgung liegt separat vor dem Stellplatz. Der Platz selber bietet ausreichend Platz für viele Wohnmobile. Eine große Infotafel gibt Auskunft. Der Platz bietet auch eine große Grillecke mit mehreren Sitzgruppen.

Die Platzeinfahrt mit Infotafel und Parkscheinautomat

Der Stellplatz

Die Grillecke mit Sitzgruppen

Hier ist Mülltrennung angesagt

Ver- und Entsorgung, auch von großen Fahrzeugen super anzufahren

Wer Sat-Empfang haben möchte sollte sich auf die Seite gegenüber der Einfahrt stellen. Auf der anderen Seite ist der Empfang wegen der hohen Bäume nicht möglich.

Nach dem Mittagessen machen wir eine Wanderung durch die herrliche Natur mit Blick in das Urfttal.

Blick über das Urfttal

Auch unterwegs werden ständig die in der Hundeschule erlenten Dinge geübt

Unterwegs mache ich mit Wilko Übungen. Nach kurzer Zeit erreichen wir das römische Matronenheiligtum Görresburg. Die Görresburg ist ein gallo-römischer Tempelbezirk, der sich neben einer ehemaligen römischen Siedlung befindet und auf das 2. - 4. Jahrhundert datiert wurde. Im Jahre 1909 aber auch in jüngerer Zeit wurden Ausgrabungen vorgenommen, die manche Erkenntnisse über diesen für die Römer heiligen Tempelbezirk erbrachten.

Eine Umfassungsmauer umschließt drei kleinere Bauwerke (»cellae«). Die größte Cella war offensichtlich ein gallo-römischer Umgangstempel, der der Verehrung der Aufanischen Matronen diente. Diese Matronen gingen auf den einheimischen, keltischen Matronenkult zurück, denn die Dreiheit der Matronen und ihre Bedeutung als Fruchtbarkeits- und Schutzgöttinnen sind dafür typisch.

 
Ohne Respekt hat Wilko die Umfassungsmauer für sich entdeckt

29. und 30.03.2010 Piesport

Montagmorgen geht es endlich runter an die Mosel. Bei der Anfahrt haben wir aus den Weinbergen eine herrliche Aussicht auf Piesport und die Moselschleife.

Der Stellplatz liegt direkt am Moselufer, nur durch eine wenig befahrene Straße getrennt. So leer wie heute wird der Platz wohl am kommenden Osterwochenende nicht mehr sein.

Rechts Mosel, links Stellplatz

Ver- und Entsorgung

An der Mosel immer wichtig, Flaschenentsorgung

Der Platz wird über Ostern wohl knakke voll werden

Auch unterwegs immer wichtig, Fellpflege

Wir bleiben hier zwei Nächte. Mit Wilko wandern wir durch die Weinberge.

31.03. bis 05.04.2010 Trittenheim

Heute geht es zum eigentlichen Ziel dieser Tour. Trittenheim. Hier sind wir mit Axel und Inge sowie Herbert und Jutta verabredet.

Der Platz liegt ebenfalls direkt am Moselufer. Sozusagen den Fluss vor den Füßen. Dafür dass der Platz erst ab dem 01.04. geöffnet hat, ist er schon heute am 31.03. gut besucht.

Gut besucht obwohl noch geschlossen

Heute wollen Axel und Inge am späten Nachmittag anreisen, Herbert und Jutta kommen Morgen. Also müssen wir erst mal Plätze reservieren. So fahren wir trotz Schräge nicht auf Keile sondern legen diese jeweils auf die Plätze links und rechts von uns. Die Platzwartin ist damit einverstanden.

Platzreservierung

Ver- und Entsorgung

Der Platz selber ist gepflastert. Allerdings finden im Ort Straßenbaumaßnahmen statt. Die Baufirma hat den Platz als Erdaushublager genutzt. Dementsprechend sieht es hier aus. Noch ist ein Stellplatz mit Erde belegt. Der ganze Platz liegt unter einer dicken Staub und Dreckschicht. Zum Glück ist es trocken. Allerdings werden wir, bei aufkommendem Wind, mit Staub gepudert. Hier hätte die Baufirma ruhig einmal eine Kehrmaschine einsetzen können.

Der letzte Erdaushubhügel

Im Ort finden wir eine Metzgerei die auch Mittagstisch anbietet. Sie ist sehr gut besucht und wir nehmen uns Essen mit ins Wohnmobil.

Hier gibt es sehr leckere Mitnahmegerichte

Nachmittags kommt ein Bagger und ladet den letzten Erdhügel auf einen Laster zum Abtransport auf.
Gegen 18 Uhr treffen Axel und Inge mit ihren Hunden Lucky und Kati ein.

Auch Axel ist mit dem Zustand des Platzes nicht zufrieden. Abends sitzen wir gemütlich bei uns im Wohnmobil zusammen.

Am Donnerstag, dem 01.04.2010, dürfen auch Herbert und Jutta endlich wieder mit ihrem auf Saisonkennzeichen laufendem Wohnmobil auf die Straße. Sie treffen gegen 15:30 Uhr in Trittenheim ein. In nettem Kreis beschließen wir den Abend wieder in unserem Wohnmobil.

Bis zum Eintreffen von Herbert und Jutta hat unsere Platzreservierung bestens geklappt.

In geselliger Runde

Was machen die hier alle?

Endlich habe ich meinen Lieblingsplatz wieder



In Trittenheim ist es Tradition, dass die Messdiener mit den Kommunionkindern und auch Kindern aus dem Dorf, die Lust dazu haben, rappeln gehen.
Da an Gründonnerstag in der Messe beim Gloria die Glocken verstummen und, wie man zu sagen pflegt, nach Rom fliegen, gehen die Kinder ab Karfreitag mit selbst gebauten Rappeln durch das Dorf rappeln. Sie gehen zu den Zeiten durchs Dorf, wenn die Betglocke normalerweise läutet.

Karfreitag waren die "Rappelkinder" um 7:20 Uhr am Stellplatz

Das ist einmal morgens um 08.00 Uhr (normaler Weise um 07.00 Uhr aber aus Rücksicht auf die Touristen im Dorf gehen sie etwas später durchs Dorf und rufen:
"Et laut Betglock!"
("Es läutet die Betglocke!"),
dann gehen sie um 12.00 Uhr und rufen:
"Et laut Mittisch!"
("Es läutet Mittag!") und
am Abend um 18.00 Uhr rufen sie dasselbe wie am Morgen. Diese Rufe werden abwechselnd mit dem rappeln durchgeführt.

Vormittags fährt Herbert zur Entsorgung. Da Jutta ihre Schuhe draußen stehen hat, kann sie ihm bei der Versorgung diesmal nicht helfen.


Einsame Schuhe

Jetzt bitteschön wieder korrekt bei den Schuhen einparken

Nach Nebelauflösung kommt die Sonne durch und wir können vormittags draußen sitzen. Zwar mit Jacken aber es geht. Zwischendurch unternehmen wir immer wieder schöne Spaziergänge mit den Hunden.

In einem Nachbarmobil wird dem Bärenkult gehuldigt. Die Beiden dürfen zu jeder Unternehmung mit, bekommen stets den schönsten Fensterplatz, bekommen abends Schlafanzüge an, morgens wieder Kleidung, werden von den beiden Besitzern liebevoll umhegt und auch draußen herumgetragen. Bei Sonnenschein dürfen sie in ihren Stühlen sitzen....

Die Bären sonnen sich

Nachmittags machen wir, nach einem schönen Spaziergang, im Ort eine Weinprobe

Axel und Inge

Abends kehren wir noch gemeinsam in einem Lokal zum Essen ein.

Da soll eine Haxe rein?

Warum gönnt die Hilde dem Manni die Haxe nicht?

Auch Ostersamstag ist uns das Wetter hold und wir können am frühen Nachmittag grillen.

Herbert, unser Grillmeister

Jeder steuert eine andere Leckerei bei

Na dann guten Appetit

Der Platz ist voll und überall sind die Spuren der Erdlagerung zu sehen. Wehe wenn es regnet.

Am frühen Abend kommt eine römische Galeere auf der Mosel vorbei.

Es ist 18 Meter lang, 3,30 Meter breit, hat Platz für gut 40 Passagiere und fährt seit 2007 nach 1.700 Jahren erstmals wieder auf der Mosel: eine römische Galeere. Das sogenannte „Neumagener Weinschiff“ wurde originalgetreu in einer Bauzeit von knapp einem Jahr nachgebaut. Auf solchen Schiffen fuhren die Römer auf Rhein und Mosel Patrouille, denn im 3. Jahrhundert nach Christus bedrängten germanische Stämme die Römersiedlungen in und um Trier. Genutzt wurden die Fahrten aber auch von römischen Händlern, um den beliebten Wein zu transportieren, den die Römer seit ihrer Besiedlung an der Mosel anbauten. Das auf der Galeere stehende Holzfass ist allerdings heute nur Fassade: Es verdeckt zwei Dieselmotoren. Touristengruppen können das Römerschiff pauschal für Moselfahrten reservieren.

Den Ostersonntag kann man wettertechnisch abhaken. Es regnet fast den ganzen Tag. Nachmittags lockert es zwar etwas auf aber der Platz ist nun eine Schlammwüste. Das schlimmste sind die Hunde. Wenn sie sich hinsetzen haben sie Schlamm-Hintern. Bei Wilko mit seinem langen Fell besonders toll. Das Wohnmobil sieht von innen entsprechend aus.

Lucky und Kati in "Ihrem" Wohnmobil

Und schon ist die schöne Zeit wieder zu Ende. Ostermontag treten die Vier wieder den Heimweg an. Wir wollen Richtung Norden, fürchten aber die Osterrückreisewelle. So bleiben wir noch eine Nacht. Das Wetter ist heute sehr schön. Wir können grillen und uns sonnen.

Alle genießen die Sonne

Und das Essen ist auch bald fertig

06.04.2010 Winterberg

Auf unserer Fahrt gen Norden fahren wir als erstes Olpe an. Hier gibt es einen Wohnmobilstellplatz beim Freizeitbad an der Bigge. Doch als wir dort ankommen sagt uns der Platz überhaupt nicht zu. Man steht auf einem Seitenstreifen direkt neben dem Großparkplatz des Bades.

Parken in Längsrichtung neben dem Großparkplatz

Ver- und Entsorgung, die Mülleimer sind wahrscheinlich noch von Ostern voll

Es ist sehr schönes Wetter aber hier kann man keine Stühle rausstellen. Also weiter. Als nächstes fahren wir Winkhausen im Sorpetal an. Doch auch hier gefällt es uns nicht. Der Platz ist angepriesen als am Waldrand liegend. Er ist jedoch von Wohnhäusern umgeben. Die Gärten der Häuser grenzen ohne Zäune direkt an den Stellplatz. Nicht auszudenken, wenn Wilko hier seine 5 Minuten kriegt und mal eben so einen Garten umgräbt....

So verschlägt es uns noch einmal nach Winterberg.

Nach wie vor, wir wollten keinen Schnee mehr. 

Das schöne Wetter lockt aber zu sehr. Ich will jetzt raus und nicht mehr weiterfahren. Der Platz ist gut besucht.

Wir grillen und sitzen noch ein wenig draußen. Doch der Wind nimmt zu und so verbringen wir den Rest des Tages im Wohnmobil. Nachts wird aus dem Wind ein Sturm. 

7.04.2010 Butjadingen - Burhave

Frühmorgens geht es weiter. Wir starten durch bis Butjadingen – Burhave an der Wesermündung. Der Stellplatz liegt nahe beim Wasser. Vorgelagert ist noch ein Campingplatz. Der Platzbetreiber unterhält auch einen kleinen Supermarkt am Hafen. Was uns stört ist, dass die Ver- und Entsorgung nur morgens zwischen 10 und 11 Uhr unter Aufsicht zu nutzen ist. Wir wollen früher weiter und haben keine Lust uns in eine Schlange einzureihen. Strom gibt es an einem Wohnmobil zu „kaufen“. Man legt sein Kabel an einen Strommast, meldet sein Begehren an und der „Stromverkäufer“ kommt und klemmt über eine abgeschlossene Leiter dass Kabel an. Genauso geht es beim Wegfahren. Man meldet sich ab, er krabbelt wieder die Leiter hoch und zieht das Kabel aus der Steckdose. Bei Ankunft hat er das Datum auf den Stecker geklebt und berechnet so die Gebühr. Eine Stellplatzgebühr fällt nicht an, es wird um eine Spende gebeten.

Stellplatzeinfahrt

Gut besucht

Im Hintergrund die Wesermündung

Der Hafen

Endlich kann man mal die Jacke ausziehen

Henken`s Supermarkt, hier kann man seine Spende abgeben

Stellplatz auf dem Campingplatz

Hier hat man natürlich den besseren Blick

08.04.2010 Dorumer Neufeld

Früh machen wir uns wieder auf. Heute geht es nach Dorumer Neufeld. Wir steuern dort den Wohnmobilhafen Wurster Land an. Er liegt direkt hinter dem Deich und einer Minigolfanlage. Dort meldet man sich auch an. Die Zufahrt zum Platz ist mit einer Schranke geregelt. Bei der Zufahrt öffnet sie sich automatisch, zur Ausfahrt benötigt man einen Chip. Die Wasserversorgung und der Grauwassereinlass liegen auf dem Platz direkt neben der Schranke. Die Kassettenentleerung liegt vor der Schranke und ist außergewöhnlich sauber. Respekt. Hier sind auch die Toiletten.

Die Zufahrt

Infotafel und Müllentsorgung links neben der Schranke

Grauwasserentsorgung und Frischwasser rechts neben der Schranke

Die Kassettenentsorgung

Die Toiletten

Blick vom Deich auf die Minigolfanlage und den Stellplatz

Der erste Bereich des Platzes ist größeren Wohnmobilen vorenthalten, auf dem hinteren Teil sollen die „Kleineren“ stehen. Die Parzellen sind nicht gerade üppig bemessen. Gleich hinter dem Deich liegt der Hafen. Hier warten schon jede Menge Fischbuden auf die Hochsaison.

Fischbuden im Wartezustand

Der Hafen

09. bis 10.04.2010 Spieka Neufeld

Heute ist der 09. April und unser Wilko hat seinen ersten Geburtstag. Es ist ein schöner Tag und wir starten nach dem Frühstück. Es geht nur wenige Kilometer weiter nach Spieka - Neufeld. Der Stellplatz gefällt uns wesentlich besser. Er liegt direkt an der Hafenausfahrt mit Blick auf den Siel und die Nordsee. Es ist ebenfalls ein Wohnmobilhafen Wurster Land und wird vom gleichen Betreiber wie der Platz in Dorumer Neufeld betreut.

Der Parkscheinautomat mit der Müllentsorgung

Ver- und Entsorgung

Unser Standplatz mit Blick auf den Siel und die Nordsee

 Die Plätze hier an der See sind schon etwas voller

Der Hafen

Der Ort ist sehr klein. Es gibt auch hier Fischbuden und ein Lokal am Hafen. Toll sind hier die Wandermöglichkeiten am Strand entlang. Auf den Wanderwegen dürfen auch Hunde mit. Wilko hat Spaß satt. Allerdings macht er hier auch eine schlechte Erfahrung. Die Schafe am Deich sind mit Elektrozaun abgegrenzt. Neugierig wie er ist, will er unbedingt zu den Schafen und pitsch, hat ihn ein Stromschlag an der Nase erwischt. Er steigt mit allen vieren gleichzeitig in die Höhe und jault. Doch was hat er gelernt? Bei unserer nächsten Tour zu Rolfs Geburtstag nach Thüringen und Sachsen wissen wir es. Er hat den Stromschlag nicht mit dem Zaun verknüpft sondern mit blökenden Schafen. Sobald er Schafe hört will er flüchten.

Die verhängnisvolle Schafweide

Friedlich liegen sie da, aber für Wilko sind sie das Übel schlechthin

He Leute, ich habe heute Geburtstag und fühle mich sauwohl, na ja, von den blöden Schafen abgesehen...

Frauchen, wo bleibst Du?

Die Fischernetze sind immer wieder schön anzusehen

Apropo Zaun. Hinter unserem Wohnmobil ist der Hafenbereich durch Stacheldrahtzaun abgeteilt. Die untere Zaunlinie ist ca. 10 cm über dem Boden. Also ist unser Hund ja sicher, da kommt er nicht durch. Oder doch? Er ist am Wohnmobil angeleint Auf der anderen Zaunseite entdeckt er ein kleines Stückchen Holz das er unbedingt haben möchte und bevor ich reagieren kann ist er unter dem Zaun durch. Wie kriege ich ihn denn zurück? Ich locke ihn und er kommt auch. Beim Versuch ihn unter den Zaun zu locken streift er sein Halsband ab. Ich kann ihn gerade noch fassen und das Halsband wieder anlegen. Dabei hole ich mir auch bleibende Spuren von dem Stacheldraht. Mit vielen Lekkerlies kriege ich Wilko schließlich dazu unter dem leicht hochgehaltenen Zaun zurück zu kommen. Sein Fell ist jetzt dort im Zaun verewigt.

Wilkos Spuren im Zaun

Am Abend können wir noch einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten.

Da es uns hier so gut gefällt bleiben wir auch noch den nächsten Tag.

11. bis 12.04.2010 Drochtersen - Krautsand und Hollern -        Twielenfleth

Nach diesen zwei schönen Tagen zieht es uns weiter. Wir wollen an die Elbe. Zunächst fahren wir Drochtersen – Krautsand an. Der Stellplatz hat allerdings noch geschlossen. Wobei, wenn man autark ist, kann man hier stehen. Wir entscheiden uns aber dazu nach Hollern-Twielenfleth weiter zu fahren. Dort ist der Blick auf die Elbe freier. Hier in Drochtersen hat man Büsche davor.

Die Stromsäulen sind noch verriegelt

Blick durch die Büsche auf die Elbe

Schön gelegen, aber zum freien Blick muss man an den Elbstrand. Im Sommer sicher schön, jetzt aber ungemütlich

Auf dem Weg nach Hollern-Twielenfleth passieren wir eine Hebebrücke.

In Twielenfleth bekommen wir wieder einen Stellplatz in der ersten Reihe. Das bedeutet, unser Panoramafenster steht zur Elbe und wir können vom Wohnmobil aus unverbaubar die Schiffe auf der Elbe sehen.

Unser Stellplatz in der ersten Reihe

Wege zum Gassigehen mit Schiffblick

Vom Wohnmobil aus....

...die vorbeifahrenden Schiffe beobachten

Und hier haben wir wieder einen schönen Sonnenuntergang.

Da es so schön ist und wir autark sind bleiben wir auch hier zwei Nächte.

Die Schwedenschanze

leeres Containerschiff Richtung Hamburg

Wilko hat wieder Spaß

Das Atomkraftwerk im niedersächsischen Stade an der Elbe ging 1972 ans Netz - mit einer Nettoleistung von 630 Megawatt. Es war das erste Kernkraftwerk in der Bundesrepublik, das außer Strom auch Wärme abgab. Seit 1984 wurde Fernwärme für einen benachbarten Salinenbetrieb ausgekoppelt. Mittlerweile ist die Erzeugung von Atomstrom hier jedoch längst Geschichte. Der Meiler mit einem Druckwasserreaktor ging am 14. November 2003 außer Betrieb und wurde am 7. September 2005 stillgelegt. Seitdem läuft der Rückbau. Dieser wird voraussichtlich bis 2015 dauern. 

Das alte Leitfeuer am Südufer der Elbe

Das neue Leitfeuer, seit 1984 in Betrieb

Die Elbe bei Ebbe

Jippi, ein Stöckchen

1, 2, 3 meins....

ein großes Containerschiff

Bald bin ich so groß wie Herrchen

13.04.2010 Lübberstedt

Hier haben wir noch einmal unsere Verwandten besucht.

 

14.04.2010 Schöppingen (Münsterland)

Auf dem Weg Richtung Heimat legen wir noch in Schöppingen auf dem Ferienhof der Familie Schulze Althoff einen Zwischenstopp ein.

Zuerst sind wir unsicher ob wir bleiben. Der Hof liegt zwar wunderschön aber es ist niemand zu finden. Wir brauchen Frischwasser und was wir bei unserer Erkundung sehen sieht nach Entsorgung, nicht aber nach Frischwasser aus. Manni will schon fast weiterfahren. Ich rufe die im Stellplatzführer angegebene Rufnummer an und es meldet sich eine freundliche Dame die gleich vor Ort sein will. Als erstes frage ich sie nach Ver- und Entsorgung. Sie zeigt uns die Entsorgung und meint, hier könnten wir auch Frischwasser tanken. Sie ist nicht die Betreiberin und besucht hier Verwandte. Auf meinen Einwand dass hier doch wohl nur entsorgt werden kann meint sie: Meine Mutter hat gesagt das ist Trinkwasser. Mag ja sein. Hm. Lecker. Sie hat mir einen Haufen Prospekte in die Hand gedrückt und ich schaue während unserer Unterhaltung da drauf. Jetzt sehe ich einen Lageplan. Und siehe da, Frischwasser ist bei einer Kapelle ausgeschildert. Die liegt ca. 50m von besagter Entsorgung entfernt. Wohl schlecht anzufahren. So entscheidet sich Manni dazu das Frischwasser mit der Gießkanne aufzufüllen. Da wir aber nur noch eine Nacht haben ist das ok.

So dicht über der Entsorgung, das kann ja wohl kein Frischwasseranschluss sein

Die Hofeinfahrt

Die Kapelle

Der Frischwasseranschluss an der Kapelle

Rechts hinten die Wohnmobilstellplätze

stricken und genießen....

Der Fuhrpark für kleinere Kinder

und für etwas größere

 Teich

Hier gab es Stress. Wilko an der Leine und der kleine forderte ihn heraus, puhhh, das gab lange Arme

Idylle pur

Auch im Münsterland zwischen den "Spargelstangen" gibt es schöne Sonnenuntergänge

Später auf dem Stellplatz genießen wir noch die Sonne und unseren letzten Tag dieser Tour. Wir grillen und lassen es uns gut gehen.