Wir leben unseren Traum

Franken und Harz

20. und 21.09.2009 Aufsess


Sonntagmorgens um 8 Uhr starten wir und kommen nach einer guten Fahrt gegen 15 Uhr in Aufsess an. Jutta und Herbert sind schon da. Nach dem Aufbauen und Ausführen von Wilko gehen wir zum Essen in die Brauerei.

Gemütlichkeit in der Brauerei Reichold

Das Wetter ist super. Am nächsten Tag wandern wir den Brauereiwanderweg (14 km).

Es ist warm und nicht nur Wilko ist teils geschafft.

Bleibt die Frage, wo fahren wir Morgen hin? Jutta und Herbert möchten gerne mal Ilsenburg kennen lernen, nachdem wir den Beiden so oft davon vorgeschwärmt haben.


22. bis 27.09.2009 Ilsenburg


Also fahren wir nach dem Frühstück nach Ilsenburg. Nach einer staufreien Fahrt durch landschaftlich schöne Gegenden erreichen wir nachmittags Ilsenburg. Zuerst steuern wir den Lidl an und decken uns mit neuen Vorräten ein. Hier gibt es Wollpakete. Ich kaufe eins zum Schal stricken. Nora soll ihn bekommen.
Am Stellplatz angekommen finden wir zwei sehr schöne Stellplätze die auch noch lange Sonne haben.

Zuerst wird aufgebaut.

Als der Stellplatzbetreiber Manni sieht sagt er sofort: „Du hast ja eine Schotterflechte“. Wir amüsieren uns köstlich darüber.

Mittwochmorgen machen wir uns auf den Weg zum Bahnhof. Wir wollen uns heute Wernigerode ansehen. Wilko ist ganz relaxt in der Bahn.

Im Zug...

...nach Wernigerode

kurze Rast

und weiterbummeln

gerade habe ich Wolle gekauft

Jede Menge Hexen

Herbert hütet Wilko während wir durch die Geschäfte stöbern

...und noch eine Hexe

Nach der Ortsbesichtigung kaufe ich in Wernigerode Wolle. Nora soll eine Jacke daraus bekommen. Jutta kauft sich zwei Hexen. Eine für ihre Küche und eine kleine für das Wohmo.

Die Einkäufe werden begutachtet

Eine Lok der Harzer Schmalspurbahn

Voll bepackt treten wir die Rückfahrt an.

Im Zug macht uns der Schaffner an warum Wilko keinen Beißkorb trägt. Wird sind baff. Auf der Hinfahrt hat sich niemand drum gekümmert und nun sind wir ein Sicherheitsrisiko. Wir verweisen auf unsere Unkenntnis und bleiben ganz ruhig. Wenn wir jetzt mosern setzt uns der Schaffner samt Wilko vor die Tür. Da wir nur drei Stationen weit fahren drückt der Schaffner beide Augen zu und wir dürfen mitfahren.

Am Platz versucht Herbert vergeblich seinen Kühlschrank auf Gas zu starten. Ich vermute er hat das gleiche Problem das wir mit unserem Kühlschrank auch hatten.

Verflixt, dieser blöde Kühlschrank...

...will auf Gas einfach nicht mehr zünden

Der Energiewahlschalter wird wohl defekt sein.
Jutta und ich stricken.

erst mal die Strickanleitung studieren

Wilko beschäftigt sich mit einem dicken schwarzen Punkt der sich bewegt. Er hat seinen ersten dicken Käfer gesichtet.

Wilko`s erste Bekanntschaft mit einem Käfer


Donnerstag machen wir eine Wanderung über den Ilsestein zur Plessenburg. Vom Ilsestein haben wir einen guten Blick zum Brocken.

Geschafft! Der Ilsestein ist erklommen

Blick vom Ilsestein zum Brocken

Im Wald wird schon schwer im Holz gearbeitet.

Das geht hier nur mit schwerem Gerät

Sogar Seilzüge werden eingesetzt um die Stämme zu bewegen

Auf der Plessenburg machen wir Rast.

Die Plessenburg


Hier stärken wir uns mit einem deftigen Eintopf

Freitag ist Juttas und Herberts letzter Urlaubstag. Morgen müssen sie nach Hause fahren. Wir relaxen tagsüber. Am frühen Abend machen wir ein Lagerfeuer.

Das Lagerfeuer brennt

Faszination Feuer

Die Männer gehen noch mal in den Wald Brandholz suchen. Dabei entdeckt Herbert einen Baumstamm der es ihm angetan hat. Die Beiden marschieren mit der Sackkarre noch mal los und holen ihn.

Die Holzsuche startet

Wir verbringen einen sehr gemütlichen und schönen Abend am Lagerfeuer.

und zurück kommen die Beiden mit "fetter" Beute (ja, ja, die Jäger und Sammler...)

Der Stamm ist so dick dass er nur zu einem kleinen Teil abbrennt.

Da hat das Feuer aber noch viel Arbeit

 

auch Wilko gefällt es am Lagerfeuer

Ein schöner Abend klingt aus


Samstagmorgen fahren wir noch mal schnell zum Lidl einkaufen. Jutta und Herbert halten uns so lange den Stellplatz frei. Als wir zurück sind fahren sie nach Hause.

Eine schöne Woche geht zu Ende, die Heimreise von Jutta und Herbert steht an

Es war eine sehr schöne Woche mit den Beiden. Wir machen uns noch einen gemütlichen Samstag am Wohmo. Ich stricke was die Wolle hergibt.
Sonntag machen wir noch eine schöne Wanderung. Wir wandern durch einen alten Buchenwald über die Westerbergklippe zum Froschfelsen.

Wilko freut sich durch den Wald laufen zu können

Der Anstieg war ganz schön steil

In dem Buchenwald wird man animiert in die Baumkronen zu schauen

Immer wieder schöne Aussichtsstellen

somit sind wir noch 613m unter dem Brocken

Der Brocken von der Westerklippe aus

Unterwegs kommen wir an einem Felsen vorbei den eine Kiefer sich als Standort ausgesucht hat. Wie genügsam so ein Baum sein kann.

Der Froschfelsen ist schon imposant. Unterwegs gibt es immer wieder herrliche Aussichtspunkte.

An Infotafeln erfahren wir einiges über den Borkenkäfer.

Über die Bäumlersklippe wandern wir zurück zum Stellplatz.


28.09.2009 Schulenberg

 
Montag den 28.09. fahren wir weiter. Unser Ziel ist Schulenberg, ein kleiner Ort oberhalb der Okertalsperre. Hier finden wir einen sehr schönen Stellplatz mit Blick über die Talsperre.

Stromanschlüsse vorhanden

Der Blick über die Okertalsperre

Blick Richtung Dorf

Man kann hier auch sehr schön wandern.

Wanderplan

wandern "satt"

Spät nachmittags grillen wir. Doch leider fängt es an zu regnen. Mein Putenfleisch war schon gar aber Mannis Steaks muss ich in der Pfanne fertig braten.


29. – 30.09.2009 Altenau


Dienstag fahren wir nach Altenau. Unterwegs geht immer öfter die Kontrolllampe der Lichtmaschine an. Hier gibt es zwei Stellplätze. Einen an der Kristall-Therme.

Der Wohnmibilstellplatz an der Kristall-Therme

Das Gelände fällt stark schräg ab

Wandern kann man direkt ab Platz

Der gefällt uns aber nicht. Er ist sehr schräg und hat Parkplatzatmosphäre. Vom hinteren Platzbereich kann man direkt in die Außenanlage des Saunabereiches gucken.

Der zweite Stellplatz liegt am alten Bahnhof. Er hat uns auf Anhieb gefallen. Er liegt sehr schön direkt am Waldrand.

Der Stellplatz, geschotterter Untergrund, direkt am Waldrand

Der alte Bahnhof

Die "Stromversorgung"

Der 1. Feuersalamander

Da es nach langer Trockenheit nun wieder geregnet hat haben wir das Glück jede Menge Feuersalamander zu sehen. Die Tiere sind normalerweise nachtaktiv, aber wenn es nach längerer Trockenheit regnet sind sie auch tagsüber aktiv.

der 2. Feuersalamander

der 3. Feuersalamander

usw.

Wir bleiben noch einen weiteren Tag hier und wandern noch eine sehr schöne Strecke.
Donnerstag fahren wir wieder nach Hause.

Reparatur

Die Lichtmaschine muss erneuert werden. Kosten: 350 Euro. Auch der Solarregler ist nun da und wird eingebaut. Kosten: 185 Euro.


Bad Salzuflen, Wismar und Schiedersee

08. – 11.10.2009 Bad Salzuflen

Am Donnertag den 08.10. geht es um 8 Uhr wieder auf Strecke. Wir fahren nach Bad Salzuflen auf den Stellplatz Flachsheide an der Therme Vita Sol.

Unsere reservierten Stellplätze 

die Therme

Hier wollen wir uns mit Jutta und Herbert aus Kerpen, Peter und Anja aus Ostfriesland, Axel und Inge vom Niederrhein und Wilfried und Rosi aus Schwerin treffen. Letztere reisen auch schon donnerstags an.


Rosi und Wilfried kommen an

Großes Hallo

Schön sich wieder zu sehen

Freitags kommen die anderen. Sie kommen sehr unterschiedlich. Axel und Inge sind schon mittags da. Sie sind, da sie so früh losfahren konnten, staufrei durchgekommen.

Axel und Inge sind eingetroffen

Nachmittags können wir in der Sonne sitzen

Wilko, Kati und Lucky spielen

Die Ostfriesen treffen gegen 18 Uhr ein. Auch sie hatten keine Staus, sind aber über Landstraßen angereist.

Peter, Anja, Lieske und Elliot treffen ein

Und wieder...

...großes Hallo

auch Wilko begrüßt stürmisch Elliot

es ist zwar nicht gerade warm,

zwischen den beiden Gasstrahlern geht es aber

Wir sitzen zwischen zwei Gasstrahlern gemütlich beisammen. Nur Jutta und Herbert hat es erwischt. Sie konnten erst gegen 15 Uhr starten. Dadurch hatten sie einen Stau nach dem anderen. Sie kommen erst im Dunkeln gegen 19 Uhr an. Dabei haben wir sie sehnsüchtig erwartet.

Jutta und Herbert kommen

Schnell eingeparkt

und dann die Markise und das Gasgebläse raus

Herbert hat eine Plane zum Markise zuhängen dabei und ein Gasblasegerät. Es ist nämlich inzwischen empfindlich kalt geworden. Nichts desto trotz grillen wir und haben einen schönen Abend.

Am nächsten Tag besuchen Peter, Anja und Lieske die Therme. Rosi, Inge, Jutta, Herbert und ich machen einen ausgedehnten Spaziergang mit den Hunden. Für 18 Uhr bestelle ich einen Tisch in einer nahe gelegenen Gaststätte. Es ist eine gemütliche Runde, doch leider schließt das Lokal um 21 Uhr.

Zwei die sich mögen...

Gleich geht es los in die Gaststätte

Inge und Axel

Jutta und Herbert

Anja, Peter und Lieske

Rosie und Wilfried

Hilde und Manni

So machen wir noch eine kleine Stehgesellschaft auf dem Stellplatz. Doch irgendwann treibt uns die Kälte doch in die Wohmos.

Momentan geht es noch mit der Kälte

gemütliche Plauderrunde

doch es wird immer kälter...

alle halten noch tapfer durch

doch irgend wann ist es so weit

gleich zieht sich jeder in sein warmes Wohmo zurück.



11. – 12.10.2009 Wismar


Sonntag fahren alle, bis auf Peter mit Familie, entweder nach Hause oder noch weiter.

Abschied nach einem sehr schönen Wochenende

Wir fahren nach Wismar. Rund um Hamburg sind alle Autobahnen dicht. So fahren wir über Landstraßen weiter. Kurz vor Lübeck kommen wir wieder auf die Autobahn. Jetzt geht es staufrei weiter bis Wismar. Wir sind hier mit Christa und Rolf verabredet die hier ein paar Tage kuren wollen. Leider klappt es heute nicht mehr mit einem Treffen, die Beiden haben gegen 18 Uhr ihre erste Anwendung. So treffen wir uns Montagmorgen. Zuerst machen wir eine ausgiebige Stadtbesichtigung.

Unser Stellplatz im Wismarer Reisemobilhafen

der alte Hafen

schönes Fachwerk

wir starten zum Stadtrundgang

Zu den Sehenswürdigkeiten in der Scheuerstraße gehört das ehemalige Brauhaus des damaligen Konsuls Häußler. Das alte Speicherhaus mit dem schönen Eingangsportal und dem gotischen Giebel stammt aus dem 14./15. Jahrhundert und diente auch als Wohn- und Lagerhaus.

Die Kirche St. Nikolai von Wismar wurde von 1381 bis 1487 als Kirche der Seefahrer und Fischer erbaut. Sie gilt als Meisterwerk der Spätgotik im nordeuropäischen Raum. Die Nikolaikirche ist als Teil der Wismarer Altstadt seit 2002 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes verzeichnet.

Kirchenportal der Nikolaikirche

die Schweinsbrücke mit Museum Schabbellhaus

Renaissance Brunnen am Markt von Wismar

Der Alte Schwede, Wismars ältestes noch erhaltene barockes Bürgerhaus. Heute mit dem Seestern ein Restaurant.

Die Ratsapotheke stand schon 1336 hier, 1902 wurde sie umgebaut

Große Speicher-Meile am alten Hafen

Blick über den alten Hafen

Segler

Holzverladestelle, Manni war wieder begeistert

Wir genießen am alten Hafen leckere Fischbrötchen. Dann müssen die Beiden wieder zurück in ihr Hotel zur nächsten Anwendung. Nachmittags treffen wir uns noch einmal.


13.10.2009 Schiedersee

 
Da wir Donnerstag zu Hause sein müssen, wollen wir Dienstagmorgen weiter fahren. Wir möchten nicht in einem Rutsch von Wismar nach Hause fahren und planen eine Zwischenübernachtung am Schiedersee. Nach dem Frühstück, gegen 9:30 Uhr, fahren wir in Wismar los. Zuerst fahren wir noch einmal Ludwigslust an. Wir wollen der Züchterin Wilko zeigen. Sie ist begeistert von ihm und erstaunt, was er für sein Alter schon alles kann. Dann geht es über die B 191 bis Hannover. Dort will das Navi uns auf die Autobahn lotsen. Wir geraten in einen mega Stau und verlassen an der nächsten Ausfahrt die Autobahn. Doch durch diesen Stau sind auch die Bundesstraßen durch Hannover überlastet. Wir fahren über Bundesstraßen weiter bis Schieder-Schwalenberg am Schiedersee. Der Stellplatz ist großzügig angelegt.

die Stellplätze

Hier gibt es auch viel für Kinder. So gibt es hier einen Ponyhof und ein riesiges Spielgelände Fantastico.

der Ponyhof

Stellplätze aus anderem Blickwinkel

das Seerestaurant

Abendstimmung

Rundweg um den See

Spielgelände Fantastico

Es gibt viele Wanderwege, Möglichkeiten zum Schiff fahren, rudern, schwimmen etc.
Nach dem Frühstück fahren wir Mittwoch nach Hause.

Schwarzwald 17. – 18.10.2009

Eisenbach Hochschwarzwald

Nach nur 3 Tagen zu Hause starten wir Samstagmorgen kurz vor 8 Uhr zu unserer nächsten Tour. Wir kommen sehr gut durch. Das Navi schickt uns über Frankreich, da in Speyer die Rheinbrücke gesperrt ist. Zurück auf deutscher Seite erwischt uns dann bei Rust auf der A 5 ein 10 km langer Stau. Er wirft uns um eine Stunde zurück. Während der ganzen Fahrt stricke ich an einem Norweger Pullover für Nora. Bei der Ankunft habe ich Vorder- und Rückenteil sowie ein Stück vom ersten Ärmel fertig.

Strickergebnis während der Fahrt

Gegen 16 Uhr erreichen wir Eisenbach im Hochschwarzwald. Der Stellplatz liegt direkt an einem Sportplatz am Ortsrand direkt am Wald. Es hat geschneit, taut aber schon wieder.

Die Ver- und Entsorgung

Eine Infotafel gibt Tipps zu Wanderungen

die Stellplätze

die Sportgaststätte

jede Menge Infos

schöne Fernsicht

Wilko springt wie verrückt durch den Schnee.

Wir machen noch einen Spaziergang in den Ort. Der besteht aus mehreren Ortsteilen und zieht sich sehr in die Länge. Am Rathaus zweigen wir in den Wald ab und erreichen nach ca. 2 km wieder den Sportplatz. Am Stellplatz angekommen beginnt es wieder zu schneien.

den Wald direkt neben dem Stellplatz

Schnee


...und Morgens ist alles weiss

Sonntag machen wir es uns im Wohmo gemütlich. Den ganzen Morgen schneit es.

Kinder bauen ihre ersten Schneemänner in diesem Herbst

Jetzt habe ich Zeit die Texte der letzten Touren für unsere Homepage zu schreiben. Gegen Abend wollen wir in die Sportgaststätte essen gehen.

19.10.2009 Titisee


Heute sind wir an den Titisee gefahren. Wir haben uns den Wohnmobilstellplatz Am Camping Blankenhof ausgesucht.

der Stellplatz liegt...

...vor den Toren des Campingplatzes

das Sanitärgebäude

nämlich jeden Gast der reinschaut

Der Stellplatz liegt vor dem Campingplatz, sämtliche Einrichtungen des Campingplatzes können aber mitgenutzt werden. Wir zahlen 12 Euro für die Übernachtung. Das ist vollkommen o.K., schließlich können wir dafür Frischwasser tanken, ver- und entsorgen und duschen. Nur Strom gibt es auf dem Stellplatz nicht.

Mittags gehen wir am See entlang bis Titisee. Unterwegs haben wir immer wieder sehr schöne Ausblicke. Der Ort ist recht hübsch aber total auf Touristen ausgerichtet.

bei kaltem, aber strahlend schönen Wetter

den See entlang wandern

macht einfach nur Spaß

Bootsanleger in Titisee

Die Promenade in Titisee

kauft, kauft, kauft

Mannis Modenschau mit Hüten

 
20.10.2009 Schluchsee


Nach dem Frühstück fahren wir weiter zum Schluchsee. Der Stellplatz ist der Campingplatz Wolfsgrund und ziemlich teuer. Wir zahlen 19 Euro plus Stromverbrauch. Er liegt allerdings terrassenförmig sehr schön.

so lässt es sich aushalten

das Sanitärgebäude

Rezeption Camping Wolfsgrund

Ver- und Entsorgung, Wasserstellen gibt es auf jeder Terrasse

Blick vom Stellplatz auf den See

Vormittags gehen wir in den Ort. Der gefällt uns gar nicht. Zwar hat er einen sehr kleinen hübschen Ortskern aber insgesamt sagt er uns nicht zu.

Auf dem Weg zum Ort kommen wir durch ein Dauercampergebiet

Am Ende geht es an einem abgeschlossenen Tor nicht weiter, ein freundlicher Camper lässt uns hinaus

Gleich sind wir im Ort

die Kirche von Schluchsee

die City

der Ortsbrunnen

Zurück wandern wir entlang des Sees. Der Schluchsee ist übrigens der größte See im Schwarzwald. Die Strecke ist wesentlich schöner als der Hinweg.

Gleich hinter Schluchsee kommt man auf den Wanderweg entlang des Sees

Blick zurück Richtung Schluchsee

Blick zum anderen Ufer

Der gesamte Seerundweg ist 18 km lang. Ich denke, der lohnt sich auch zu gehen. Aber mein Knie… Da das Wetter wunderschön ist, grillen wir noch einmal. Wir können bis 15:30 Uhr draußen in der Sonne sitzen, danach wird es wieder kühl.

der Grill ist angeworfen

wozu Wilkos Hundetreppe doch alles gut ist

gleich gibt es was leckeres...


21.10.2009 Wutöschingen Degernau


Heute geht es in die Nähe der Schweizer Grenze. Wir fahren einen sehr schönen Stellplatz in Degernau an. Der Stellplatz wird privat geführt und liegt sehr schön zwischen alten Obstbäumen auf einem ehemaligen Bauernhof. Die Parkbuchten sind gekiest, teils eben, teils leicht geneigt, und jeweils mit einem Rasenstück versehen. Es gibt 12 Stellplätze, alle mit Stromanschluss. Die Gebühr beträgt 6.- €, Strom pauschal 2.- €, Frischwasser 1.- € / 100 l, Dusche 1 € pro Benutzung. Der Stellplatz ist ganzjährig nutzbar.

Der Stellplatz ist gut ausgeschildert

und hat eine eigene Kneippanlage

sehr schöne Stellplätze

eine der Stromversorgungssäulen

alle Plätze von Obstbäumen umsäumt

die Müllstation, die rechts gelagerten bezogernen Paletten...

...dienen dazu, dass jeder sein Wohmo trockenen Fußes (wegen des Rasens) erreichen kann

eine kleine, gemütliche Sitzecke

Wasserversorgung


Entsorgung

Hier geht es zu Trockner, Waschmaschine, WC, Dusche, Spülküche und zum Lesematerial

Man sieht dem Platz die liebevolle Betreuung der selber Wohmo fahrenden Besitzer an. Am Platz können Bücher, Zeitschriften, Rad- und Wanderkarten sowie Ortspläne ausgeliehen werden.

Wir sind mittags zur Reuentaler Mühle gewandert. Sehr urig. Das Wetter hat wieder mal super mitgespielt.

Das Lokal bietet heimische Küche

Nachmittags haben wir uns noch den Ort Wutöschingen angesehen. Der hat uns aber nicht so zugesagt. Er wird sehr stark von den Aluminiumwerken geprägt. Das ist sicher gut für die Menschen hier.

beim örtlichen KIK habe ich noch zwei neue Fleece Decken für das Wohmo erstanden.

Etwas hat uns der sehr starke Flugverkehr zum Flughafen Zürich gestört. Es ist zwar nicht so laut, da die Maschinen aber im Minutenabstand kommen, etwas nervig.

22.10.2009 Waltenhofen


Früh geht es weiter. Wir entscheiden uns jetzt für das Allgäu. Wir fahren nach Waltenhofen, südlich von Kempten. Der Stellplatz liegt auf einem Bauernhof. Wir fahren erst mal am Kuhstall vorbei, erkennen aber keinen Stellplatz und bleiben erst mal stehen. Ich lasse Wilko raus und muss ihn erst mal festmachen. Es gibt überall Kuhfladen die ihn locken, zum fressen oder zum wälzen , auf jeden Fall ihhhh. Die Bäuerin kommt raus und nimmt mich gleich mit um mir die Zufahrt zu zeigen. Wilko muss logischerweise mit. Der Weg ist der Viehtrieb. Hier werden morgens und abends die Viecher durchgetrieben. Unterbodenschutz gratis…. Mit Wilko habe ich ein Problem, er will jeden Fladen fressen oder sich rein schmeißen. Der Stellplatz ist auf der Obstwiese. Strom ist vorhanden. Die Sanitäranlage sieht von außen gut aus. Draußen gibt es zwei Spülbecken. Drinnen geht allerdings die Tür nicht zu. Die einzige Tür die schließt ist die vom „Örtchen“. Beim Duschen steht man direkt frei, nur vom Duschvorhang zu den Waschbecken getrennt. Ansonsten kann jeder rein. Und, nun doch schon letzte Oktoberhälfte, die Heizung im Sanitärbereich funktioniert nicht.

Unser Standplatz auf der Obstwiese des Ferienhofes Sommer

Blick über die Wiese zum Bauernhaus

das Sanitärgebäude

Grill- und Sitzecke

...freundliche Begrüßung

Hofzufahrt

rechts vom weißen Band geht es zur Obstwiese

zwischen der Viehabsperrung hindurch zum Stellplatz

Kälbchen


Wir machen es uns trotzdem gemütlich im Wohmo. Eine Nacht wird schon gehen. Am nächsten Morgen beim Bezahlen der Schock. So teuer. 3,80 € der Stellplatz, hört sich ja preiswert an. Es kommen hinzu: 4,80 € p. P., Hund 0,80 € / N, Müll 50 l 4,00 €. Toilettenentsorgung über die Toiletten im Sanitärgebäude, Abwasser … keine Ahnung… wahrscheinlich genauso.


23.10. – 25.10.2009 Blaichach


Nächstes Ziel Blaichach. Hier kennen wir uns aus. Es hat sich viel getan auf dem Stellplatz. Es werden jetzt Waschmaschine und Trockner angeboten, es ist eine hübsche Außensitzgruppe aufgestellt, ein Kinderspielplatz angelegt, eine Spülküche vorhanden, es werden Getränke angeboten, eine kleine Mahlzeit (kalt) auch, das Büro und eine Innensitzgruppe ist fertig, schön.

Der Stellplatz in Blaichach mit Blick in die Berge

Hier wird erst mal ordentlich ver- und entsorgt. Die Betreiber bieten inzwischen sogar ein Gießkanne und Keile zum schrägstellen, beim entsorgen, an.

Immer wieder schön der Blick in die Alpen

Sogar eine Hundekotentsorgungsstation mit Tüten wird angeboten

Um das Servicegebäude ist eine neue Bepflanzung angelegt

neue Sitzgarnituren sind angeschafft

insgesamt ein schönes, Gemütlichkeit austrahlendes Bild

nett dekoriert

Nach einer kurzen Wanderung um den See genießen wir noch den Freitagabend Das Wetter, den Ausblick und das Bier. Dann fängt es aber doch noch an zu regnen.

Morgens klart das Wetter schnell auf. Wir machen uns auf den Weg zu einer Wanderung zur Starzachklamm. Erst müssen wir der Straße folgen doch ab Winkeln wird der Weg sehr schön. Es geht hoch durch die Klamm. Wilko ist an der Leine gesichert. Das ist auch gut so. Auf den nassen Felsensteinen kommt er doch so manches Mal ins Rutschen. Die Klamm selber ist sehr schön. Richtig wildromantisch.

Die Wanderung beginnt, wir queren die Iller

Bergdorf liegt vor uns

Schöne Wiesen

Wilko freut sich und muss zwischendurch immer wieder eine Lektion lernen

Der Eingang zur Starzlachklamm

in der Klamm

teilweise ganz schön glatt

die Wege sind aber gut gesichert

am Ende der Klamm

Nach der Klamm entscheiden wir uns weiterzuwandern und nicht den kürzeren Weg zurück durch die Klamm zu nehmen. Der Weg zurück ist sehr schön mit wundervollen Aussichtspunkten.

Manni ist schon wieder durchgeschwitzt

zwischendurch immer wieder schöne Ausblicke

herrliche Landschaft

Blick auf Sonthofen

hier machen wir Rast, Manni muss erst mal "trocknen"

Er ist ziemlich durch....

glückliches ? Rind

Blick auf Winkeln

Brunnen am Wegesrand

Wilko hat auch vor nichts Angst, er möchte am liebsten mit den Ponys schmusen

und wieder ein herrlicher Blick in die Alpen

Unterwegs hören wir immer wieder Musik. Es hört sich nach Blasmusik und Alphörnern an. Zurück in Winkeln ist das Lokal, das wir uns zum Beginn des Einstiegs in die Klamm ausgesucht haben, ziemlich voll. Hier wird eine Goldhochzeit gefeiert. Richtig schön mit den Trachten der Region. Von hier aus haben wir auch die schöne Musik gehört. Mit Rücksicht auf die Feiernden haben wir hier keine Bilder gemacht.

Zurück nach Blaichach sind wir dann über die Dörfer entlang eines kleinen Stausees gewandert.

Den Tag haben wir dann auch noch mal am Sitzplatz der Betreiber ausklingen lassen.

Nach dem Frühstück haben wir uns erneut zu einer kleinen Wanderung aufgemacht. Wir sind am Schlossberg hoch bis zum Stausee, dort weiter bis zur Bildkapelle und zurück zum Stellplatz. Es war ein sehr schöner Weg.


Der Weg zum Stausee beginnt wildromatisch

er führt entlang einer Druckleitung (die Wasser zur Fa. Bosch nach Blaichach transportiert)

bis zum Stausee

hier wechseln wir die Richtung

und noch ein Brunnen

auf dem Rückweg wieder tolle Aussichten

zurück in Blaichach

relaxen in der Sonne

Manni hat mich von oben "erwischt"

Noras Pullover ist jetzt auch fertig

Den Sonntagnachmittag habe ich mit stricken vor dem Wohmo in schöner Sonne verbracht.

Spätnachmittags haben wir uns dann noch mal zu den Betreibern gesetzt. Ich werde auf eine email warten. Die haben einen sehr schönen Holzmichel als Windfigur stehen. Der Schnitzer kommt Ende des Monats. Je nach Preis werden wir entscheiden ob wir einen für unsere Hütte nehmen.


26.10.2009 Obermeiselstein


Heute sind wir nach Obermeiselstein weiter gefahren. Der Morgen ist verregnet. In Obermeiselstein sind wir enttäuscht. Der Wiesenstad`l, an dem man sich anmelden soll, hat montags und dienstags Ruhetag. Manni macht noch Bilder und ich gebe die Koordinaten von Oberstdorf ein. Dann kommt ein Auto und parkt neben uns. Der freundliche Herr hält mir einen Schlüssel hin und erklärt uns dass wir hier bleiben können. Er ist der Platzwart. Da uns alles gefällt, Sanitär, Platz, Ausblick bleiben wir doch. Wilko hat hier auch schöne Möglichkeiten zum Auslauf. Natürlich machen wir seine Haufen, auch in den Wiesen, weg. Es ist nun mal alles Futtergebiet. Auf der Suche nach einem Lokal müssen wir leider an den meisten wegen Ruhetag vorbei. Doch dann finden wir doch noch eins in einer Nebenstraße. Neben heißt aber nicht preiswert. Manni entscheidet, hier essen wir, auch wenn es teuer ist. Den Nachmittag bleiben wir im Wohmo. Da es ja nun schon früh dunkel wird gehe ich um 17 Uhr mit Wilko noch eine größere Runde. Er freut sich total und genießt das Leben.

Der Wiesenstad`l, rechts Sanitärgebäude, links Lokal

Das Lokal mit seinen Außensitzplätzen

unser Standplatz ("auf Schotter")

der "Tennisplatz"

Blick in die Umgebung

 

Müllentsorgung


auch Wohnwagen sind zugelassen

die Ver- und Entsorgung


27.10.2009 Germersheim

So langsam neigt sich unsere Tour dem Ende. Wir müssen auf den Platzwart warten und können erst um 09:45 Uhr los. Als Zwischenstopp nach Hause haben wir uns Germersheim in Rheinland Pfalz ausgesucht. Dort stehen wir auf dem Stellplatz an der Carnot`schen Mauer der Festungsanlage. Nach einem Rundgang durch den Ort sind wir im Gasthaus zum Rebstöckl gelandet, dem ältesten Haus im Ort.


Einfahrt zum Stellpplatz


der Stellplatz

Germersheim

Die Tafel hat die Besitzerin erst mal freigelegt, sie war mit Werbung zugestellt

wir haben hier sehr gut und preiswert gegessen

zum Abschied noch ein Plausch mit der Besitzerin

Danach sind wir noch zum Rhein gegangen. Leider hat um diese Jahreszeit hier nur noch die andere Rheinseite Sonne.

Zwei voller Erwartung....

der Rhein

letzter Abend in Germersheim

Am Wohmo fängt die Aufbautür an zu mucken. Wir können zwar problemlos abschließen, das Aufschließen funktioniert aber nur noch sporadig.

...und wieder Reparaturen

Zu Hause angekommen wird groß reine gemacht. Die Fa. Concorde wird wegen dem Schloß angemailt. Und das funktioniert super. Am 05.11.2009 um 08:14 Uhr schicke ich die Anfrage Mail an den Ersatzteildienst von Concorde , um 08:16 Uhr kommt die Antwort: "Das Schloss geht heute mit raus". Das nenne ich einen Super Kundendienst.

Manni bestellt noch in Kempen ein neues Kaltwasserablassventil. Das alte macht, trotz der gedrehten Dichtung, wieder Mucken. Sicher ist sicher.