28.05.2009
Das Abernteuer Skandinavien beginnt, wir rollen in die Fähre
Früh Morgens um 07:45 Uhr am 28.05.2009 legt unsere Fähre in Warnemünde ab.
Hier wird erst mal gefrühstückt
Blick von der Fähre zurück auf den Überseehafen Warnemünde
Blick auf unseren Stellplatz der letzten Nacht von Bord aus
Es ist die Skane der Scandlines. Die Überfahrt ist ruhig.
Einfahrt in den Hafen von Trelleborg
Um 13:55 Uhr fahren wir in Trelleborg von Bord. Um 15:45 erreichen wir Helsingborg. Hier sind wir mit Gertrud und Helmut verabredet. Wir finden auf der E 4 eine Shell Tankstelle an der Ausfahrt 27. Wir geben Helmut unseren Standort telefonisch durch.
Gegen 16:40 Uhr treffen die Beiden ein. Nach einem kurzen Schnacken rollen wir gegen 17 Uhr weiter. Wir wollen noch bis Gränna am Vättern.
Unsere Standplätze in Gränna
Blick zum Vättern
Um kurz nach 20 Uhr treffen wir am Grännastrandens Familjecamping ein. Von Helsingborg bis hierher waren es 279 km. Die Rezeption hat schon geschlossen aber ein netter Camper lässt uns noch hinein. Als wir am nächsten Morgen bei der Abreise bezahlen macht das für jedes Wohnmobil 200 SEK (ca. 18 Euro).
29.05.2009
Am 29.05. kommen wir gegen 10:30 Uhr in Gränna weg. Unser heutiges Etappenziel ist Ljusne und dort der Ljunesfors Camping.
Unterwegs kommen wir gegen 16 Uhr genau in den Berufsverkehr von Stockholm.
Rush Houre in Stockholm
Wir verlieren hier ca. eine dreiviertel Stunde. In Gävle wird noch einmal nachgetankt und um 19:15 Uhr sind wir in Ljusne. Unsere heutige Etappe war 541 km lang. Bei dem schönen Wetter brauchen wir keinen Strom und so kostet uns die Übernachtung 170 SEK (ca. 15 Euro). Da es sehr schönes Wetter ist und auch am nächsten Morgen gleich die Sonne scheint entscheiden wir uns gemeinsam noch einen Tag zu bleiben.
erstes Frühstück draußen
Unsere Stellplätze in Ljusne
Gleich geht es mit dem Rad los
die Einkäufe sind erledigt
Das tut gut. Wir kaufen Samstagvormittag erst noch etwas zum Grillen ein und machen danach noch eine Fahrradtour.
Helmut freute sich wie ein kleines Kind aufs Paddeln
Den Rest des Tages verbringen wir mit Faulenzen. Abends wollen wir dann grillen.
Hier in Mittelschweden merkt man schon sehr deutlich dass bald Mittsommer ist. Letzte Nacht ist es schon nicht mehr richtig dunkel geworden. Das ist schon ein komisches Gefühl, man hat eigentlich noch gar keine Lust ins Bett zu gehen.
Bis hier haben wir auch immer noch deutschen Fernsehempfang. Morgen planen wir die Etappe bis Anäset.
31.05.2009
Gegen 10:00 Uhr geht es weiter bis zum Lufta Camping in Anäset. Von unterwegs gratulieren wir unserem Sohn zu seinem 25. Geburtstag. (Noch mal ein Happy….) Nora, unsere Enkelin war auch dort, wollte aber nicht mit mir telefonieren. Das holen wir dann ein anderes Mal nach.
Der Platz liegt sehr schön in unmittelbarer Nähe zur E4.
Manni hat "gekocht"
Es war so warm dass wir draußen essen konnten
Ringsum viel Wald und Natur
Die Sanitärgebäude
01.06.2009
Kurz vor 10:00 Uhr brechen wir auf. Das Ziel ist Rovaniemi. Bei Antnäs haben wir den ersten Elch gesehen.
Der Platz in Rovaniemi liegt direkt an einem Fluss und kostet 22 Euro ohne Strom. Für Strom werden 4,90 Euro berechnet.
02.06.2009
Heute kommen wir bereits um 9:10 Uhr los. Wir halten am Polarkreis an und besuchen das Weihnachtsdorf.
Manni und der Weihnachtsmann
Der Polarkreis
In Sodankyla kaufen wir ein.
Unterwegs sehen wir jede Menge Rentiere.
Die Straßen haben eine unendliche Weite
Hier wäre Helmut am liebsten rechts abgebogen
Der Platz am Inarisee.
Danach geht es, nach einem Tankstopp in Saariselkä in einer Tour bis Inari. Hier kommen wir gegen 16:00 Uhr an. Der Platz liegt sehr schön am Inarisee und hat allen Komfort. Sogar Internet. Aber das hat in Finnland mittlerweile fast jeder Haushalt.
Hier startet gerade ein Wasserflugzeug
Blick über den Camping Platz am Inarisee
03.06.2009
Wenn ich gleich meinen Bericht hier fertig habe fahren wir noch 100 km weiter bis an die norwegische Grenze. Morgen wollen wir dann zum Kapp oder Garmvik. Das entscheiden wir aber Morgen.
Die Homepage konnte ich in Inari nicht mehr veröffentlichen. Die Signalstärke war zu schwach. So sind wir gegen 11:30 Uhr weitergefahren.
Kurz nach Inari standen plötzlich zwei Rentiere auf der Fahrbahn.
Die Straßen führen scheinbar in den Himmel
...und danach geht es stracks wieder
Gegen 13:00 Uhr sind wir auf dem Tenorinne Camping in Karigasniemi angekommen. Der Ort liegt direkt an der Grenze zu Norwegen. Das Wetter ist gut. Die Sonne scheint und obwohl es nur 14° sind können wir draußen sitzen und auch grillen.
Der Platz liegt sehr schön in Terrassenform am Teno Fluss.
Hier gibt es, wie überall in Finnland, auch Sauna.
Der Aufenthaltsraum
mit Küchen ist sehr gemütlich und hat einen offenen Kamin.
Vom dazugehörenden Balkon hat man einen super Blick (auch über das Saunagebäude) über den Teno nach Norwegen.
04.06.2009
Nach dem Frühstück kommen wir schon gegen 9 Uhr los. Manni kommt im ersten Gang kaum die Einfahrt hoch, die Räder drehen durch. Helmut meint das könne die Kupplung sein. Wollen wir mal hoffen dass alles noch bis Deutschland hält.
Nach einem letzten Tanken auf finnischer Seite geht es rüber nach Norwegen. Das Etappenziel soll Gamvik sein. Kurz hinter Lakselv bittet Helmut über Sprechfunk (die Walkie Talkies funktionieren super) um ein Anhalten. Er ist mit dem Wetter nicht zufrieden. Es ist regnerisch und wird immer nebliger. Wir entscheiden: sowohl Garmvik als auch das Nordkapp fallen aus. Bei dem Wetter würden wir dort sowie so nichts sehen. Also wenden und die E 6 entlang Richtung Narvik.
Kurz hinter Olderfjord sehen wir wieder Rentiere
und kommen auch noch in eine leichte Schneeschauer.
Wir fahren eine Passstraße und es wird immer kärger. Die kleinen Bäume sind noch alle kahl und vom langen Winter liegen noch viele, oft sehr hohe, Schneereste.
Gegen 19:15 treffen wir auf dem Olderelv Camping in Skibton ein.
Die Sanitär- und Empfangsanlagen
Unser Standplatz
hier kann man auch Hütten mieten
Die Mitternachtssonne
05.06.2009
Um 09:20 Uhr geht es weiter. In Bardufoss tanken wir noch einmal voll und sind gegen 17 Uhr in Andenes.
Aber unterwegs gibt es noch tolle Stellen zu sehen.
Das Wasser stürzt fast auf die Straße
Wieder kreuzen Rentiere unseren Weg
Eine Entsorgungsstation für Wohnmobile unterwegs auf einem Rastplatz
Wir fahren erst mal zur Tourist Info um unsere Buchung für eine Walsafari zu machen. Aber dort ist schon alles geschlossen. Morgen früh um 08:30 Uhr macht das Büro wieder auf und um 9:00 Uhr soll das Schiff fahren. Also kehren wir um und suchen uns einen Stellplatz. Der Platz in Andenes ist wegen einer Sportveranstaltung am Samstag gesperrt und so verschlägt es uns ca. 7 km weiter nach Bleik.
Der Stellplatz in Bleik
Der Platz liegt wunderschön direkt am Meer. Der Platz liegt direkt an einem Sportplatz, die dortigen Sanitär Einrichtungen sind für die Camper nutzbar. Da heute aber ein Fußballfest dort stattfindet gibt es den Platz zum halben Preis (weil die Duschen und WC von 17:00 Uhr bis 21:30 Uhr nicht nutzbar sind). Da Gertrud morgen Geburtstag hat und wir unsere ganzen alkoholischen Vorräte vor Norwegen (wegen der strengen Einfuhrkontrollen) verbraucht haben, frage ich den Platzbetreiber wo wir eine Flasche Sekt zum Anstoßen bekommen können. Da die Öffnungszeiten aber mit unserer Walsafari kreuzen bietet er mir an für uns eine Flasche zu besorgen. Das hat dann abends super geklappt. Hier noch mal ein Lob für diesen tollen Betreiber.
06.06.2009
Manni und ich fahren schon um 06:30 Uhr los. Gertrud und Helmut wollen nicht mit zur Walsafari. Wir denken, der Parkplatz könnte voll sein. Als wir in Andenes ankommen ist alles leer.Komisch. Wir warten bis zur Öffnungszeit um 08:30 Uhr und legen uns noch ein bisschen hin. Kurz nach Acht werden wir wieder munter und kurz darauf kommen die ersten Angestellten der Walsafari. Alles toll doch außer einem Wohmo aus Polen sind wir die Einzigen. Pünktlich um 8:30 Uhr öffnet der Tresen und wir wollen unsere Tickets kaufen. Doch, das geht nicht. Wir sollen um 11 Uhr wieder kommen, uns aber vorher in eine Liste eintragen. Wir haben Nummer 49 und 50, das lässt uns hoffen dass wir mitfahren können.
So fahren wir noch zurück zum Platz um Gertrud zu gratulieren, danach in Andenes noch etwas einzukaufen (u. a. im Vinemonopol, der norwegischen Stelle an der man Wein, Sekt und härtere Alkoholikas einkaufen kann. Bier gibt es auch im Supermarkt.) Wir tanken und sind dann pünktlich wieder am Ticketverkauf der Walsafari.
Wir sind doch nicht die einzigen die zur Walsafari wollen
Hier dauert es auch wieder ewig. Gegen 11:15 Uhr kommt Bewegung in die Sache. Plötzlich kann man Tickets kaufen, wir werden in einen Keller gelotst und man bietet uns dort, wenn man diverse Krankheiten nicht hat, eine Tablette gegen Seekrankheit an.
Tablettenausgabe
Danach soll man zum 10 Min. entfernten Anlegepunkt des Schiffes gehen. Dort warten wir alle. Plötzlich kommt ein Auto, ein netter Mensch (übrigens ein gebürtiger Deutscher aus Worpswede) erklärt uns dass noch eine Reisegruppe mit der Fähre kommt und es wohl erst gegen 13 Uhr losgeht. Deswegen soll noch eine Führung durch das Museum stattfinden. Er bietet 3 oder 4 Leuten die Rückfahrt mit seinem Auto an. Hallo, da war ich aber schnell. Das Museum ist sehr interessant.
ein Walskelett
Der Deutsche erklärt auch alles sehr anschaulich. Helmut wollte ja einen Walknochen, aber den hinteren linken „Fuss“ des Walskeletts hatte schon jemand geklaut.
Zurück zum Abfahrtspunkt gehen wir nicht mehr zu Fuß sondern wir nehmen das Wohmo gleich mit. Gegen 13:00 Uhr geht es dann endlich los.
Aus dem Hafen raus ist alles noch harmlos, aber sofort als die schützende Hafenanlage verlassen ist geht es los. Der Schiffsführer hat auch schon verkünden lassen dass das Meer sehr unruhig wird. Obwohl das Wetter sehr schön und sonnig ist.
Wir fahren ca. 1 Stunde und kommen dann in das Gebiet in dem die Wale sich aufhalten. Das ist deswegen dort so weil die Meerestiefe bis auf 2000 m abfällt. Nirgend wo sonst ist eine Walbesichtigung in Europa aus so naher Entfernung zur Küste zu beobachten. Es leben hier nur männliche Wale. Die Weibchen bleiben mit ihren Jungen im Mittelmeerraum bzw. in anderen südlichen Gefilden. Das hat den Hintergrund, dass die Jungtiere zu klein sind und den Orkas als Mahl gut schmecken würden. Im nördlichen Atlantik bleiben also nur die männlichen Tiere. Sie bleiben hier bis sie ca. 30 Jahre alt sind, früher brauchen sie nicht in die südlichen Gefilde auf Brautschau gehen. Die Weibchen suchen sich nämlich nur die größten Männchen zur Paarung aus und ein Wal mit 20 Jahren ist einfach noch nicht groß genug. Das Weibchen trägt 16 Monate und das Kalb säugt bis zu 6 Jahren bei der Mutter, obwohl es nach einem Jahr schon selber Futter (Plankton und Fische) aufnehmen kann.
Die Safari selber ist der Hit. Es geht rauf und runter.
Wasser kommt über Bord
An der Schräge kann man den Wellengang erkennen
Manchmal denkt man das Schiff kippt gleich um. Aber herrlich. Viele Passagiere kommen damit nicht klar und die Crew verteilt bald Tüten. Aber zum Glück brauchen wir die nicht. So können wir auf unserer Fahrt alles genießen und sehen auch wirklich Wale.
Unser erster Wal
Der erste bläst super seine Fontäne und verabschiedet sich mit schön aufgestellter Flosse.
Er bläst
und taucht ab
Beim zweiten Kontakt ist der Wal zwar größer aber scheinbar haben wir ihn mit unserem Schiff verschreckt und er taucht ab ohne seine Flossen zu zeigen.
der zweite Wal bläst
und verschwindet direkt wieder
Der dritte dagegen ist wieder wohlerzogen und zeigt seinen Bewunderern einen super tollen Abgang.
Der Koloss hebt seine Flosse, das Wasser tropft nur so
stellt sich senkrecht und verschwindet
Zum Abschluss gibt es noch eine warme Suppe und ein Brötchen. Es war einfach gigantisch diese großen Tiere in Natura zu sehen.
Zurück am Platz feiern wir noch den Geburtstag von Getrud. Die georderte Flasche Sekt kam gut an.
07.06.2009
Gegen halb zehn starten wir zu Weiterfahrt. Wir wollen heute auf die Lofoten. Das ist eine wunderschöne Fahrt.
Unser Mittagsrastplatz
Blick in einen Fjord
Man kann gar nicht entscheiden welche Ecke die schönste ist. Wir machen Stopp in Ramberg und wollen hier zwei Nächte stehen.
Der Platz liegt hinter einer Bergkette mit direktem Blick zum Meer.
Blick über den Platz in Ramberg
Das Wetter wird scheinbar immer besser. Die letzten Wolken haben sich verzogen und der Blick auf die Mitternachtssonne wird wieder wunderschön. Aber, trotz aller Helligkeit, Schlafen muss auch mal sein.
Und weil es so schön ist bleiben wir noch einen zweiten Tag. Da lernen wir in der Galleri Steinbitten (einem Souvenirshop) einen Norweger kennen der lange in Bremerhaven gewohnt hat.
Die Galerie Steinbiten
Henrik ist hier im örtlichen Touristikverband aktiv und will versuchen dass die Läden auch länger für die Touristen zugänglich sind. Hier vor Ort macht der Supermarkt erst um 10 Uhr auf.
Der Strand hier ist sehr schön
und die Sonne ist auch um Mitternacht noch über dem Horizont
wir haben hier leckeren Fisch gekocht
und herrlich relaxt
09.06.2009
Gegen 08:15 starten wir schon. Das war im Prinzip ein Notstart. Es gibt hier nur drei Duschen für den ganzen Platz und alles stürzt sich ab kurz nach 7 Uhr darauf. Aber wir waren heute Morgen früher und so können wir auch schon früh das nächste Ziel, Nusfjord ansteuern.
Unterwegs gab es ein tolles Spiegelbild im Wasser zu sehen
Diese Minisiedlung wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe deklariert. Sie war einst die wichtigste Fischereisiedlung der Lofoten.
Hier gibt es einige Holzhäuser auf Pfählen, die Rorbuerhütten
und verschiedene Holzgebäude aus dem 19. Jhds.
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Der Ort liegt im engen Fjord zwischen steilen Bergen.
Auf dem Rückweg von Nusfjord kommen uns viele Reisebusse entgegen.
Die Straße ist sehr schmal und wir müssen öfters anhalten.
Vor Leknes liegt ein Kreuzfahrtschiff im Fjord.
Wahrscheinlich kamen die Busse von dort. Dann kommt Napp. Hier unterquert ein Tunnel den Nappstraumen. Im Tunnel sehen wir sogar einen Fahrradfahrer.
Weiter geht es über die E10 und wir überqueren die
830 m lange Brücke über den Grimsoystromen.
Gegen 11 Uhr sind wir in Svolvär. Um 16 Uhr geht dort unsere Fähre nach Skutvik. Auf dem Warteplatz der Fähre treffen wir noch ein Pärchen mit einem VW-Bus mit VIE Kennzeichen.
Erst stehen wir ziemlich alleine in der Wartespur für die Fähre
Später sieht das schon anders aus
Die Fähre steuert erst Skrova an, dann geht es weiter.
Kurz nach 18 Uhr erreichen wir Skutvik. Nach ca. 20 Min. Fahrt kommen wir am Fiskecamping in Hamaroy an.
Der Platz liegt sehr schön am Presteidfjord.
Abends beobachten wir noch Paddler. Die jagen durch die Strömung nach links und kommen nicht mehr gegen die Strömung zurück. Sie müssen ihr Boot zurücktragen.
10.06.2009
Da das Wetter so schön ist bleiben wir noch eine Nacht.
Wir können hier verschiedene Möwenarten
beobachten
und den Austernfischer beobachten.
Der Austernfischer im Flug
Hier sieht man ihn sehr gut von oben und als Spiegelbild von unten im Wasser
Das Spiel von Ebbe und Flut ist hier besonders toll. Seit wir hier sind sehen wir das Wasser nach links fließen. (Nachts hat ja keiner geguckt). Gegen Mittag haben wir dann eine Wanderung um das Gewässer gemacht
dabei hat uns die Sammelleidenschaft nach Muscheln gepackt
der Jäger uns Sammler bringt stolz seine Beute
tolle Aussichten
Unsere Wohmos vom anderen Ufer
und auf dem Rückweg, am Platz angekommen, staunen wir nicht schlecht. Jetzt geht die Strömung nach rechts. Gegen Abend dreht das ganze wieder. Das Wasser wird plötzlich ganz ruhig und kurz darauf geht alles wieder in die linke Richtung. Die Strömung nimmt zu und wird dann wieder ganz schnell.
Ein Angler aus Nordrhein-Westfalen hatte heute einen sehr guten Tag.
Obwohl er etwas sauer war, der größte Fisch war ihm wieder durch die Lappen gegangen.
Die ganze Beute
Hier auf dem Platz haben wir noch einen Deutschen kennen gelernt. Er kommt aus Berlin und lebt jetzt seit zwei Jahren hier. Der erste Winter war noch spannend, der zweite zog sich aber schon ewig. Er hat hier auf dem Campingplatz einen 50% Job als Rasenmäher. Sein zweites Standbein ist seine Selbständigkeit. Er ist Grafikdesigner in der Medienbranche. Das war er auch in Berlin aber dort war dieser Berufszweig überrepräsentiert. Hier arbeitet er ziemlich konkurrenzlos.
Der Platz hat ein kleines Restaurant. Hier mal ein paar Preisvergleiche. Eine Portion Pommes ca. 3,20 €, ein Hamburger ca. 13 € und ein halber Liter Bier ca. 7,70 €. Im Supermarkt kostet der halbe Liter 2,70 €. Das Tagesgericht kostet ca. 21 €.
Und da hier das neue Knut Hamsun Museum gebaut wird kommen viele Arbeiter der Baustelle hier essen.
So langsam zieht der Himmel zu (23:00 Uhr). Morgen wollen wir weiter bis Fauske.
11.06.2009
In Hamroy kommen wir zeitig weg. Der berliner hat uns noch den Tipp gegeben unbedingt den Leuchtturm in Tranoy anzusehen. Also machen wir erst noch einen Abstecher dort hin.
der Weg zumLeuchtturm führt über einen schmalen, einspurigen, ca. 2 km langen Schotterweg. Wir hoffen nur dass uns niemand entgegern kommt.
Der Leuchtturm in Tranoy
Unser Parkplatz am Leuchtturm
Weiter geht es.
Unterwegs haben die Bäume etwas Bonsai ähnliches
Gegen 14 Uhr kommen wir in Straumen an. Der Stellplatz liegt direkt neben einem Supermarkt und so kaufen wir neue Vorräte ein.
Der Platz selber liegt nicht so schön wie die letzten Plätze.
Aber eine Nacht werden wir hier bleiben.
12.06.2009
Am Freitag fahren wir gegen 10:15 Uhr weiter.
Unterwegs wird die Straße erneuert.
Anders als in Deutschland geht das ganze hier ohne Stau ab und ganz relaxt.
In Fauske wird noch ein Tankstopp eingelegt und bei 66°33` überqueren wir den Polarkreis von Nord nach Süd.
Manni wirft die Post für unsere Kinder ein
Kurz nach 15 Uhr kommen wir in Skamdal am Yttervik Camping an.
Der Platz liegt sehr schön am Ranfjord.
Hier sehen wir auch Delphine
und Austernfischer mit ihren Jungen.
13.06.2009
Früh geht es weiter. Es regnet die ganze Zeit. Wir wollen in der Nähe von Trondheim einen Platz nehmen und fahren auf Frosta. Dort geht es bis zur Spitze der Halbinsel nach Haugan. Jetzt wird das Wetter auch wieder besser.
Hier treffen sich der Äsenfjord und der Trondheimfjord. Heute findet hier eine Einweihungsparty statt.
Das Rezeptions- und Sanitärgebäude ist neu und wird heute eingeweiht. Eine
Entsorgungsstation für Wohnmobile ist noch im Bau.
Und Abends gibt es noch ein schönes Stimmungsbild
14.06.2009
Sonntag Morgen fahren wir weiter und entsorgen 5 km weiter vom Stellplatz an einem Busunternehmen.
Bei Hommelvik und vor Trondheim kommen wir das erste Mal an Mautstationen.
Wir wollen durch das Gudbrandsdal.
Bei Eysteinkyrkje führt die Straße mitten durch ein Schafsweidegebiet.
In Ringbu besichtigen wir die Stabkirche.
Das Gudbrandsdal ist sehr schön
Wir übernachten in Krekke auf einem Campingplatz.
15.06.2009
Heute Morgen gratulieren wir zuerst einem guten Freund in Deutschland zum Geburtstag. Danach geht es weiter.
Schade, an Lillehammer rauschen wir vorbei. Bevor ich es kapiert habe sind wir schon durch.
Es war eine Ortsumgehung und ich dachte wir kommen durch den Ort.
Unterwegs wird fleißig an der Erweiterung der E 6 gebaut
Und immer wieder Tunnel
Zwischen Vestby und Son habe ich in einem Tal meinen zweiten Elch auf dieser Tour gesehen. Leider hat Manni das Pech als Fahrer nicht so genau links und rechts gucken zu können.
Am späten Mittag kommen wir in Hoysand an. Der dortige Campingplatz ist der teuerste unserer ganzen Tour. Wir zahlen hier 300 NOK, das sind ca. 37 Euro. Alleine der Strom kostet hier 75 NOK, fast 10 Euro.
Hier auf dem Platz macht ein Reporter eines norwegischen Senders gerade eine Reportage. Er bittet uns um ein Interview in deutsch. Er selber spricht gut deutsch. Er hat zwei Jahre in Berlin für den norwegischen Sender gearbeitet und dann international.
Und der Platz ist nicht besser als die Plätze die wir bisher besucht haben.
16.06.2009
Gegen 09:30 fahren wir weiter und ziehen heute nach Schweden durch.
Kurz vor der Grenze gibt es noch einen tollen Fjordblick.
Und schon geht es nach Schweden
Hier fahren wir in Vänersborg den Ursands Camping an. Er liegt mitten im Wald direkt am Vänern. Bis Göteborg werden wir von hier aus Donnerstag nur noch 112 km zu fahren haben.
Doch erst wollen wir hier noch mal ausspannen.
Da ich keinen Elch vor die Linse bekommen habe hier ein Double
Auf dem Ursands Camping
Der Strand am Ursands Camping
Blick über den Vänern
Eine Schwalbe schaut uns zu
und ein Buchfink freut sich über ein paar Kekskrümel
Nachmittags spielen wir noch eine Runde Minigolf, hier der Sieger im Bild
Aber das tollste. Ich habe heute eine email von zu Hause bekommen.
Unsere Enkelin hat heute eine neue Frisur bekommen und wollte sie Oma zeigen. Maus, siehst Spitze aus.
An dieser Stelle auch noch ein Gruß nach Ostfriesland. Ich hoffe Du hast ausgehalten und Dir ist das Bier nicht warm geworden.
17.06.2009
Bei dem herrlichen Wetter findet Frühstück draußen statt
Heute unternehmen wir vormittags eine Fahrradtour in den nächsten Ort.
Das wär`s doch: Ein "Wohnmobil" mit Terrasse
Den Nachmittag nutzen wir endlich mal zum relaxen.
Genüßlich können wir dabei der Fütterung eines Bachstelzen Kükens zusehen
Bei herrlichem Sonnenschein macht das Faulenzen Spaß.
Morgen wollen wir gegen 11 Uhr weiter nach Göteborg. Um 16 Uhr geht dort unsere Fähre los. Voraussichtliche Ankunft in Frederikshaven (Dänemark) wird 19:15 Uhr sein.
18.06.2009
Wir kommen pünktlich in Dänemark an. Aber da Helmut morgen zu Hause sein will und wir noch nach Ludwigslust wollen, fahren wir noch ca, 280 km bis Kolding.
Hier übernachten wir.
Es ist ziemlich unruhig. Es ist ein Stellplatz vor einem Campingplatz direkt an der Hauptverkehrsstraße 170. Wir kommen gegen 22:45 dort an und suchen noch den Nachtwächter auf. Er bietet uns zwei Plätze auf dem Campingplatz an. Da wir aber alle morgens sehr früh weiter wollen bleiben wir draußen. Er ist so nett und verlangt dafür kein Geld (Lt. ADAC Stellplatzführer wären hier 95 DK zu bezahlen).
Da sich hier Morgen unsere Wege trennen will Helmut sofort nach dem wach werden los. Er will unterwegs an einer Raststätte frühstücken.
Wir werden hier frühstücken und dann los fahren.
19.06.2009
Um 05:10 Uhr rollt Helmut los. Wir sind schon seit 4:45 Uhr wach und starten nach Frühstück und waschen mit Haare (ohne Dusche) wie ein Komiker sagt .
Morgens um 5 Uhr der Blick nach Westen Richtung Campingplatz
Gegen 06:10 Uhr geht es auch bei uns los. Um 10:30 sind wir schon in Ludwigslust. Hier tanken wir erst, kaufen ein und stellen uns dann am Parkplatz Schloss. Nach einem leckeren und preiswerten Essen hole ich noch eine Orchidee in der angrenzenden Gärtnerei für unsere Züchterin.
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"Bewaffnet" mit einer Orchidee auf der Hofdamenalle, Schloss Ludwigslust im Rücken
Und dann ist es soweit. Wilko hat sich toll gemacht.
Wilko links, Willi rechts
Mit ihm sind noch vier Welpen da. Wir regeln mit der Züchterin alles und werden ihn Morgen früh um 8 Uhr abholen.
Freu............
20.06.2009
Pünktlich, kurz vor 8 Uhr, sind wir bei der Züchterin. Sie übergibt uns nach einigem Knuddeln Wilko, lässt es sich auch nicht nehmen ihn selber ins Wohnmobil zu setzen.
Die Züchterin trägt Wilko zum Wohnmobil
Die Heimreise verläuft super. Wilko weint nicht, er schläft nur. Nach knapp 2 Stunden halten wir an. Doch Wilko macht nichts. So fahren wir weiter bis gegen 12 Uhr. Es gibt zwar gerade einen Gewitterschauer aber ich mache uns eben eine Büchse warm, füttere Wilko und als der Regen nachlässt gehe ich mit ihm raus. Jetzt löst er sich endlich.
Danach geht es weiter. Da Wilko wieder ganz entspannt liegt und schläft ziehen wir in einem Rutsch bis zu Hause durch.
So ruhig und entspannt hat er die ganze Heimfahrt verbracht.
Und zu Hause angekommen hat er gleich seine neue Freundin Fina kennen gelernt.
Fina musste natürlich zu erst einmal untersuchen ob alles dran und am richtigen Platz ist
Und dann durfte Wilko Fina untersuchen...
Wasser wird geteilt
Hier kann man herrlich spielen, hier gefällt
es mir, ich bleibe!
Resümee
Es war eine wunderschöne Tour. Die Eindrücke die wir gewonnen haben sind kaum zu verarbeiten. Hier noch mal ein herzliches Dankeschön an Dirk und Björn die versucht haben, uns von dieser "Mördertour" abzubringen. Ihr habt vollkommen Recht gehabt. Man kann in nur drei Wochen nicht so wunderschöne Länder wie Schweden, Finnland und Norwegen bereisen. Jede Region dort hat für sich verdient länger bereist und erkundet zu werden. So konnten wir überall nur einen klitze kleinen Einblick gewinnen. Wir werden bestimmt noch mal Norwegen bereisen. Vor allem Südnorwegen und auch noch mal die Lofoten.
Und hier noch ein paar Fakten:
Kosten: Ca. 4.000 Euro (alles inklusive, auch der Hund)
Km: 7.612 (inklusive Fahrt Hin- u Zurück über Mecklenburg-Vorpommern)
Kraftstoffverbrauch: 870 l
macht einen Durchschnittsverbrauch von 11,4 l.
Keine Schäden, keine Pannen und "zum Glück" keinen Unfall. Das hat unser alter Duc super geschafft. Wenn er uns weiterhin so zuverlässig begleitet werden wir wohl noch lange Freude mit ihm haben.














































































































































