23. April 2009, Harz, Thüringen, Forumstreffen und Wilko gucken
Morgen soll es zur nächsten Tour losgehen. Wir wollen zuerst in den Harz, nach Ilsenburg. Danach wollen wir Anfang der nächsten Woche in Eisenach die Wartburg anschauen, Ab Mittwoch zum Forumstreffen nach Bad Soden-Allendorf und am Sonntag dem 03.05.09 endlich nach Mecklenburg, das erste Mal unseren Hovi Welpen Wilko besuchen. Die Rückkehr ist erst für das 2. Mai Wochenende geplant.
Aber zuerst will Gerhard noch mal den Fernseher und den 12V Anschluss untersuchen. Ihm lässt es keine Ruhe dass wir bei 12V Betrieb immer Streifen im Bild haben. Manni und Gerhard arbeiten im Wohmo, ich im Haus. Als Manni zum Mittagessen rein kommt, sagt er, der Fernseher sei runter gefallen. Hä? Ich glaube es nicht. Aber tatsächlich. Die beiden hatten ihn auf dem Kühlschrank abgestellt um besser oben an die Kabel zu kommen. Dabei ist Manni wohl mit seinem Bauch an den Fernseher gekommen, dieser hat sich in Bewegung gesetzt und sich der Schwerkraft gebeugt. Er fiel zuerst auf den Boden ist dann auch noch aus der Tür die Trittstufe hinunter bis draußen gekullert. Das war`s dann wohl. Oder? Ich soll den Fernseher und die SAT-Anlage noch mal starten, und siehe da, das Bild erscheint so klar wie eh und je. Aber leider in der taubstummen Variante. Es gibt keinen Ton mehr zum Bild. Gerhard nimmt den Fernseher mit und schaut im Innenleben nach. Da ist eine Platine gerissen. Also war es das dann doch. Wir haben jetzt zwar eine funktionierende 12V Sat-Anlage aber keinen Fernseher mehr dazu. Puhhh.
Wir suchen bei ebay nach einem Fernseher. Es werden diverse angeboten. Dann kommen wir noch auf den Media-Markt. Ich rufe dort an und die haben tatsächlich 12V Fernseher. Wir machen uns auf den Weg und kaufen einen Lenco 15`Fernseher.
Er läuft zwar auf 12 Volt, das zugehörige Netzteil regelt aber nur den 220V Strom auf 12V runter. Gerhard hat auch hierfür wieder die Lösung. Das Gerät passt super in das Fernsehfach, nur mit dem Bild gibt es Probleme. Kontrast und Helligkeit könnten besser sein. Aber es lässt sich gut gucken.
24. April 2009
Gegen acht Uhr starten wir. Gleich in Mönchengladbach haben wir den ersten Stau auf der A 52. Das zieht sich so hin bis hinter Wuppertal. Da ist allerdings auch die Zeit des Berufsverkehrs vorbei. Gegen 14 Uhr sind wir in Ilsenburg. Die Sonne scheint vom blauen Himmel aber draußen ist es frisch und windig. Ein Einheimischer hat uns erklärt, dass auf dem Brocken noch ca. 60 cm Schnee liegen. Erst wenn der geschmolzen ist würde es auch hier unten warm.
Wir stehen jetzt immer öfter ohne Strom. Unsere Solaranlage funktioniert bestens.
25. April 2009
Gegen halb 10 Uhr brechen wir in Ilsenburg auf. Wir nehmen die Autobahn aus dem Navi und fahren Bundesstrasse. Kurz vor Göttingen, in Northeim, fahren wir eine normale Dorfstraße. Plötzlich: Paaaaaaffffff!!! Was war das? Wir haben unseren linken Spiegel im Unterteil eingebüßt. Eine ältere Dame mit einer M-Klasse hat uns angetitscht. Da wir nicht sicher sind nicht zu nah auf der Straßenmitte gewesen zu sein, und die Dame es ebenfalls von sich nicht weiß, einigt sich Manni mit ihr darauf dass jeder seinen eigenen Schaden trägt. Das ist mit Sicherheit für uns die billigere Variante.
Im Nachhinein betrachtet haben wir richtig Dusel gehabt....
Kurz nach Mittag erreichen wir den Stellplatz in Göttingen. Der Stellplatz liegt direkt am Erlebnisbad in schöner umgrünter Umgebung. Die Stellplatzgebühr beträgt 9 Euro, Frischwasser 1 Euro für 100 l und Strom 0,50 Euro je KW. Ins Zentrum sind es mit dem Fahrrad 10 Minuten.
Nachmittags fahren wir in die Innenstadt. Es ist an einem Samstag, wie wahrscheinlich in allen größeren Städten, sehr voll. Durch die Fußgängerzone ist es nur ein Geschiebe. Aber Göttingen ist ja auch Universitätsstadt. Insgesamt ein hübscher Ortskern.
Später, zurück am Platz machen wir es uns gemütlich und grillen noch.
26. April 2009
Am nächsten Morgen machen wir uns gegen 10 Uhr auf den Weg nach Duderstadt. Duderstadt liegt im südlichen Harzvorland nahe zur thüringischen Landesgrenze. Der Ort hat zwei Stellplätze. Wir entscheiden uns für den Platz am Ortsrand auf einem Parkplatz am Adenauerring. Das Gelände ist sehr groß und mit Büschen und Bäumen aufgelockert. Der Untergrund ist teilweise Schotter, teilweise Rasengittersteine.
Die Standplätze sind parzelliert. Die Ver- und Entsorgungsstation ist ein älteres Modell.
Da wir kein Frischwasser brauchen können wir nicht sagen ob die Frischwasserentnahme funktioniert. Entsorgen ist kein Problem. Es sieht aus als würde auf dem Platz eine neue Ver- und Entsorgungsstation gebaut. Strom ist nicht vorhanden. Der Stellplatz ist kostenfrei. Bis in den Ort sind es ca. 10 Minuten Fußweg durch eine sehr schöne Grünanlage.
Der Landschaftspark
Sie ist 1994 im Rahmen einer Landesausstellung Natur im Städtebau entstanden.
Der Ort selber ist sehr hübsch mit vielen alten Fachwerkbauten. Dazu gibt es einen vielfältigen Geschäfte- und Gaststätten Mix.
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Eindrücke aus Duderstadt
27. April 2009
Am Montag brechen wir schon sehr früh um 8 Uhr auf. Wir wollen in Eisenach die Wartburg besichtigen. Gegen halb elf Uhr erreichen wir die B 19 unterhalb der Wartburg. Ziemlich am Ende der ausgewiesenen Parkplätze stellen wir uns auf einen Parkplatz an einem Hotel.
unser Parkplatz an der B 19
Hier beginnt der Aufstieg zur Sängerwiese. Es ist meine erste Wanderung nach meinen beiden Knie - OPs. Manni ist besorgt und versucht mich von der Wanderung abzubringen. Ich weiß aber wie sehr er sich auf die Wartburg gefreut hat und bestehe darauf los zu gehen. Berg hoch geht es auch ziemlich gut.
Mit Stöcken und Wanderschuhen geht es ganz gut bergauf
Es ist ein sehr schöner Weg durch den Wald. Unterwegs haben wir sehr schöne Blicke auf die Wartburg.
An einer Stelle ist eine in Fels gehauene Schützenstellung zu sehen. Von hier aus wurden im Belagerungsfall per riesigen Schleudern Steine oder Feuergeschosse über 400m weit auf die Wartburg abgefeuert.
Weiter über den Pummpälzweg erreichen wir die Wartburg. Der Pummpälzweg ist benannt nach einem Kobold. Kobolde führen immer etwas im Schilde, wie wir seit Kindheitstagen wissen. So natürlich auch der Pummpälz, der Nachtwandlern am Pummpälzsteg auflauert, diesen in den Nacken springt und dabei Ohrfeigen austeilt.
Die Wartburg gefällt uns sehr gut und wir nehmen eine Führung. Das ist sehr interessant.
Blick von der Wartburg ins Land
Blick auf die alten Mauern
"Fußbodenheizung" auf der Wartburg
Mosaik und Kaminofen
Die Martin Luther Stube auf der Wartburg
... Millimeterarbeit
Nach ca. 3 Stunden machen wir uns auf den Rückweg. Das ist sehr anstrengend für mich. Das Knie ist mit dem bergab wandern nicht unbedingt einverstanden. Aber es geht. Ich bin allerdings froh als wir wieder beim Wohnmobil sind.
Von Eisenach aus fahren wir nach Bad Blankenburg. Der dortige Stellplatz liegt direkt an der Schwarza, einem 53 km langen Zufluss zur Saale.
Der Stellplatz in Bad Blankenburg
Die Lagerfeuerstelle
direkter Zugang zur Schwarza
Direkt am Platz ist die Gaststätte Flößerhütte.
Sehr gemütlich, leckeres Essen, schöner Biergarten. Abends treffen wir uns dort mit Herbert und Renate, einem Cousin von Manni und dessen Frau.
Herbert
und Renate
Am nächsten Tag fahren wir mit dem Wohmo zu den Saalfelder Feengrotten.
Zugang zu den Feengrotten
Das sind ca. 10 km von Bad Blankenburg. Die Feengrotten haben uns begeistert. Das ist fantastisch was man da unten an Farbspielen zu sehen bekommt.
Farbenspiel
Die Feengrotten sind das ehemalige Alaunschieferbergwerk „Jeremias Glück" und stehen seit 1993 als „Die farbenreichsten Schaugrotten der Welt“ im Guinness-Buch der Rekorde. Diese Bezeichnung geht auf den besonderen geologischen Hintergrund des Bergwerks zurück. Aufgrund des eisen- und mineralreichen Milieus sind viele verschiedene Farben anzutreffen, besonders bemerkenswert sind die weit über 100
Brauntöne.Das Schaubergwerk besteht aus drei Sohlen (Bezeichnung Stockwerk in einem Bergwerk). Auf der ersten Sohle werden Informationen zur Entstehung und Wissenswertes zum Arbeiten und Leben der Bergleute (Zum Beispiel die Messungen des Markscheider mittels dem Gradbogen) vermittelt.
Auf diesem Stockwerk befindet sich auch das Emantotium der Feengrotten – einer der ersten Heilstollen Deutschlands.
Auf der zweiten Sohle des Bergwerkes befindet man sich bereits 26 m unter Tage an der tiefsten Stelle und am eigentlichen Entdeckungsort der Feengrotten. Wissenschaftler suchten um 1910 nach der Quelle des aus dem Berg austretenden Wassers, dem man heilsame Wirkungen zusprach. Nach dem Fundort nannte man diese Grotten die „Quellgrotten“.
Einer der drei Seen in der Quellgrotte
Bis Mitte der 1960er Jahre wurde das sehr mineralhaltige Heilwasser verkauft. Die Heilquellen sind versiegt, aber aus einem Tiefbrunnen wird nach wie vor das leichter mineralisierte Wasser „Gralsquelle“ gefördert.
Der Märchendom auf der dritten Sohle ist der älteste und schönste Hohlraum der Feengrotten.
Der Märchendom
Das Alter der Tropfsteine beträgt hier etwa 250 - 300 Jahre. Majestätisch ragt die Gralsburg im Hintergrund auf.
Vor dem Ausgang sieht man einen „Wurzelstalaktiten“.
Er gehört zu einer über 200jährigen, doppelstämmigen Eiche, die ihr Wurzelwerk 10 m tief in den Berg getrieben hat. Den Baum selbst kann man nur wenige Schritte entfernt vom Brunnentempel, in dem der Rundgang endet, besichtigen.
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Die doppelstämmige Eiche
Wir sehen uns noch den Wohnmobilstellplatz an den Feengrotten an. Er ist Teil des Parkplatzes, liegt für die Wohnmobile aber schon im Grünen und ist mit Rasengittersteinen befestigt.
Sitzgruppe am Stellplatz
Danach fahren wir zurück nach Bad Blankenburg. Wir grillen erst und machen dann noch eine schöne (ca. 15 km lange) Fahrradtour entlang der Schwarza.
Wir machen im Ausflugslokal Schweizerhaus eine Rast und fahren wieder zurück. Abends sitzen wir noch mit unseren Standnachbarn beim Lagerfeuer.
Leider beendet ein Gewitter den Spaß.
29. April 2009
Heute fahren wir Bad Sooden-Allendorf an. Es regnet und bei der Ankunft ist der Platz sehr nass mit vielen Pfützen.
Wir schauen uns Allendorf an und sind nach den bisher gesehenen Orten ziemlich enttäuscht.
30. April 2009
Heute wollen die ersten Forumsteilnehmer eintreffen. Die ersten die ankommen sind die Bonner. Wir haben uns schon in Weener kennen gelernt und es gibt großes Hallo. Als nächstes fahren gegen Mittag Jutta und Herbert auf den Platz.
Jutta und Herbert rollen an
Große Wiedersehensfreude.
Dann kommen Alex und Inge und danach Wilfried mit Rosie.
Wilfried und Rosie sind da
Jetzt geht es Schlag auf Schlag.
Inge und Axel begrüßen Wilfried und Rosie
Immer mehr Teilnehmer treffen ein und der Platz füllt sich. Wir fahren unsere Markise raus. Und das erweist sich als Glück. Gegen Abend geht ein Gewitter los. Wir sitzen trocken mit mehreren unter der Markise. Wir grillen auch.
Anette und georg sind auch schon da
Sedat ist auch eingetroffen
Die Hüter des Fleisches, Wilfried und Herbert
Am Platz ist eine Walpurgisfeier der ehemaligen Erntekranzträger. Manni und die anderen gehen nach 22 Uhr noch dorthin.
Das Walpurgisfeuer brennt
Trotz schlechtem Wetter gut besucht
Es ist einfach zu kalt geworden und hinten gibt es ein großes Lagerfeuer. Ich verabschiede mich ins Bett, ich bin einfach nur noch ein Eisklotz.
Am nächsten Morgen lacht nach kurzer Nebelzeit die Sonne. Heute ist offizieller Anreisetag.
Endlich trocken
Und rege Gespräche
Wir machen vormittags einen Spaziergang nach Bad Sooden. Nachdem wir den Weg verpasst haben klettern wir eine Brücke hoch und steigen über die Leitplanken. Bad Sooden ist ein sehr hübscher Ort.
Jede Menge Fachwerk, sehr schön gepflegte Grünanlagen, ein netter Kurpark mit dem Gradierwerk. Nachmittags gibt es jede Menge netter Gespräche.
Abends ist gemeinschaftliches Grillen angesagt.
Alle tragen Tische und Stühle zusammen
Grills in unterschiedlichsten Varianten werden aufgefahren, vom Eigenbau...
bis zum luxuriösen Gasgrill
...aber Körpereinsatz gibt es bei jeder Variante
Wir halten es, dank Herberts Gebläseheizung, bis halb 12 Uhr draußen aus. Es war ein sehr schöner Abend.
Auch am 2. Mai kommt nach kurzem Morgennebel die Sonne schnell zum Vorschein. Da alle sehr eng stehen bilden wir eine Wasserkette für trocken stehende Wohmos.
die Wasserkette funktioniert
hier haben wir die rote Karte gezeigt, so sollte es nicht sein
Für diejenigen die mitmachen möchten sind heute eine Fahrradtour und eine Wanderung angesetzt.
Der Rest faulenzt am Platz oder macht eigene Unternehmungen. Wir nutzen die Gelegenheit und stellen unser Wohmo um.
durch diese hohle Gasse wird er kommen, Malu meint "Mensch, rechts und links noch en Meter Platz"
auf der Werra findet ein bundesweiter Ruderwettbewerb statt
Wir wollen doch Morgen früh los unseren Wilko des erste mal besuchen. Nachmittags treffe ich mich mit Anja. Sie will versuchen mir bei meiner Homepage zu helfen. Ich habe seit ein paar Tagen in meinem Homepage Baukasten nur noch html Codes auf meiner 2009er Seite. Doch Anja findet auch keine Lösung, auch Peter nicht und der hinzu geholte Womokiste kann auch nicht helfen. Wir geben es auf und ich will nächste Woche den Provider meiner Homepage anrufen.
Abends findet ein gemeinsames Essen im Hotel Schaper in Bad Sooden statt. Das Essen ist sehr lecker. Schade ist jedoch, dass die Bedienung, nachdem erste Teilnehmer gezahlt haben, alle abkassiert. Wir fühlen uns wie rausgeworfen. Dann kommt Björn an den Tisch und sagt die Klampfen wären auch da?? Alle würden runter gehen. Ich dachte zum Stellplatz. Doch nein, in der Bar des Hotels haben sich Malu und Feldhamster mit ihren Gitarren nieder gelassen und spielen.
Einfach herrlich. Es ist ein toller Abend mit Super Musik und tollen Gesprächen.
03. Mai 2009
Kurz nach 8 Uhr sind wir startklar. Zu früh um sich noch von den Leuten zu verabschieden, die gestern Abend nicht mehr so lange dabei waren.
Aber uns zieht es jetzt nach Mecklenburg. Dort werden wir heute das erste Mal unseren neuen Hovawart sehen. Er ist heute genau 3 Wochen und 3 Tage alt.
Die Fahrt geht nach kurzer Autobahnfahrt größtenteils über Alleenstraßen.
Das ist teilweise ganz schön heftig eng. Gegen 13 Uhr kommen wir am vereinbarten Parkplatz vom Schloss Ludwigslust an.
Ich telefoniere mit der Züchterin. Ihr Mann ist gerade mit der Mutter (Betty) unseres Rüden unterwegs. Er wird uns dann mit dem Auto abholen und zu ihrem Haus lotsen. Kurze Zeit später kommt ein Auto und hält bei uns. Ich vermute mal Sohn, nicht Mann. Er lotst uns ans Ziel.
Endlich. Gleich werden wir ihn sehen. Die Ungeduld ist groß.
Zuerst sehen wir Betty, seine Mutter.
Eine richtig liebe und schmusige Hovawart Hündin. Sie gefällt mir auf Anhieb. Dann geht es in die Welpenstube. Es ist herrlich. Hier wuseln 8 kleine Welpen herum. Sie haben heute zum ersten Mal die Wurfkiste verlassen und erkunden ihre kleine Welt. Sie dürfen heute den Raum erkunden in dem ihre Welpenstube steht und einen kleinen Vorraum der mit Sand ausgelegt ist. Es ist spannend zu sehen wie die Kleinen unterschiedlich auf die verschiedenen Untergründe reagieren.
Wilko mit seiner Züchterin
Wilko vorne rechts
Oh, gepieselt, kommt halt neue Zeitung drauf
Wer seid ihr denn???
Haben beide noch ein bischen Respekt voreinander
Herrlich finde ich hier die Meinung von Paple: Wie angegossen auf Mannis Bauch.
Unser Wilko ist von seinem ersten Kontakt mit mir noch nicht sehr begeistert. Er quikt und zappelt. Aber beim zweiten Hochnehmen schmiegt er sich richtig an und versucht sogar zu säugen. Als er wieder auf der Erde im Sand sitzt nimmt er meinen Schuh als Sicherheitspunkt.
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Ist das hier sicher?
Na, von hier sieht man ja viel mehr
Gääähn, ist das alles anstrengend...
Ob ich hier wohl was finde?
Na?
Das was ich lecke schmeckt gut...aber wo ist die Milch?
Ha, eine Insel in diesem komischen Sand
Aber irgend wie muss ich ja in mein Bett
booh, mein Brüderchen hat aber eine anstrengende Stunde hinter sich
Ich möchte jetzt schlafen, ob die beiden mir als Kissen dienen wollen?
Nein, die haben mich geschubst, versuche ich es hier
...ach, ich will nur noch schlafen, war das anstrengend heute.
Nachdem alle Welpen von der Erkundungstour erschöpft sind und sich wieder zum Schlaf gebettet haben, verabschieden wir uns. Wir lassen die künftige Decke und ein Spielzeug da. Die Züchterin wird beides immer mal wieder der Mutter geben damit unser Wilko bei der Abholung gewohnten Geruch um sich hat.
Die Züchterin begleitet uns noch ein Stück den Waldweg lang und erklärt uns was wir wo finden. Wir sind hier am Rand der Schlossgärten von Schloss Ludwigslust. Die Allee zum Schloss trägt den Namen Hofdamenallee und ist der Namensgeber des Zwingers unserer Züchterin.
Die Hofdamenalle Richtung Schloss
Wilko heißt also: Wilko von der Hofdamenallee.
Der Schlosspark ist sehr schön. Wir gehen als erstes ins Schweizerhaus etwas essen. Danach schauen wir uns noch weiter um. Wir gehen bis zu den 24 Wassersprüngen.
Ist schon gigantisch. Werden diese Wassersprudler doch nur durch Wasserkraft angetrieben.
Auch links und rechts gibt es sehr schöne Einblicke.
Da wir die Zeit zu kurz empfinden fahren wir anschließend nach Grabow. Der dortige Stellplatz liegt an der Canalstraße und ist ein gepflasterter Parkplatz. Er wird vom Hafenmeister tagsüber betreut. An der Seite zum Altenheim ist der Fernsehempfang eingeschränkt. Der Ort selber ist teilweise noch (von den Gebäuden her) tiefe DDR.
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Der Stellplatz in Grabow
Das Büro der Hafenmeister
Blick in den Ort
Besitzverhältnisse ungeklärt?
Am 04.05. fahren wir morgens noch mal nach Ludwigslust. Nicht zur Züchterin sondern uns das Schloss ansehen. Aber nach der Besichtigung sind wir enttäuscht.
Nicht wegen der verarbeiteten Pappmachee sondern vom Gesamtbild in den Innenräumen.
Schloss Ludwigslust
Die Hofdamenallee vom Schloss aus gesehen
Gibt Manni nicht einen guten Schlosswächter ab?
Wir fahren weiter, wieder über sehr schmale Alleenwege nach Neustrelitz. Der Wohnmobilstellplatz liegt direkt am Hafen. Er ist Teil eines PKW und Bus Parkplatzes. Abgetrennt durch Buschreihen und mit Rasengittersteinen befestigt. Am Platz selber sind zwei Frischwassersäulen sowie Strom für jeden Stellplatz vorhanden. Die Hafenmeisterei mit den Duschen, WC und dem Automaten für Wertmarken für Strom, Dusche, Wasser und Entsorgung ist ca. 300 m entfernt. Ebenso die Entsorgungsstation in Richtung Mole.
Der Stellplatz in Neustrelitz
Hier rufe ich auch meinen Provider an und schildere das Problem mit meiner Homepage. Man verspricht mir sich zu kümmern.
Neustrelitz selber ist ein sehr schöner Ort. Der Mittelpunkt ist nicht das ehemalige Schloss sondern die Stadtkirche.
Die Stadtkirche Neustrelitz
Der große Platz von dem strahlenförmig 8 Straßen abgehen
Blick in eine der 8 Straßen (Richtung ehemaligem Schloss)
Sie steht am Rande eines riesigen quadratischen Platzes von dem 8 Straßen abgehen. Alle abgehenden Straßen gehen bergab. Die Straße zum ehemaligen Schloss führt an der Orangerie und der Schlosskirche vorbei.
Die Orangerie
Die Schlosskirche
Überall diese großen Fliederbüsche, der Duft ist einfach berauschend
Um die jetzige Jahreszeit, Anfang Mai einfach herrlich, zum gucken und riechen, die riesigen Fliederbüsche.
Vom ehemaligen Schlossturm geht es durch den Schlosspark zurück zum Hafen.
Blick vom ehemaligen Schloss zum Zierker See (am Horizont)
05. Mai 2009
Wir entschließen uns am Morgen Neubrandenburg anzufahren.
Bei der Ankunft sind wir aber enttäuscht. Der Platz liegt zwar, wie beschrieben, am Tollensesee aber der Stellplatz liegt zwischen dem Grüngürtel des Sees und den Werkshallen des Wassersportzentrums.
Der Stellplatz in Neubrandenburg
Ein paar Meter weiter am See ist es sehr schön
Er ist allerdings mit allem Komfort ausgerüstet. WC, Duschen, Gaststätte, WLAN, Fahrradweg direkt ab Platz.
Da kein anderes Wohmo dort ist und uns der Platz sowieso nicht gefällt fahren wir weiter. Und das war gut so. Nach einer längeren Autobahnfahrt und einer weitern Alleen Fahrt erreichen wir Barth. Hier gefällt uns der Standplatz am Caravanparkplatz sehr gut.
Der Stellplatz am Hafen
Blick vom Wohmo auf den Hafen
Sonnenuntergang am Stellplatz
Wir stehen direkt mit Blick auf den Hafen. Wir machen eine Boddenrundfahrt
Boddenfahrt mit Stopp in ZIngst
und gucken uns anschließend den Ort noch an.
Der Markt
Die Kirche
Altes Stadttor
In der Hauptstraße alles oK, in den Nebenstraßen viel verfallenes.
Dieses Fenster gehört zu einem Haus das seit 1991 leer steht. Die Blumen sind wohl schon mumifiziert.
06. Mai 2009
Heute haben wir uns einen Faulenzertag gegönnt. Es regnet und stürmt den ganzen Tag.
07. Mai 2009
Gegen 9:30 Uhr sind wir startklar und fahren nach Travemünde. Im Ort folgen wir der Beschiderung Fischereihafen und den Wohnmobilsymbolen. An einem REWE Markt geht es links ab auf einen großen Parkplatz. Wir sind enttäuscht. Doch es geht an der anderen Seite des Parkplatzes wieder hinunter und noch zwei Straßen weiter. Die Einfahrt zum Stellplatz ist recht eng. Es ist ein Parkplatz direkt am Fischereihafen. Die Übernachtungsgebühr beträgt 12 Euro, bei Länge ab 8m 15 Euro. Strom kostet einmalig 3 Euro, bei mehr als 6 KWh Verbrauch 0,50 Euro je weitere KWh. Frischwasser gibt es für 0,50 Euro ca. 33l. WC 0,50 Euro. Duschen kostet 2 Euro / Person für max. 10 Minuten. Es gibt einen Gasservice und einen Fahrradverleih.
Der Stellplatz in Travemünde am Fischereihafen
Die Infrastruktur im Ort ist sehr gut. Es gibt hier u.a. einen Tierarzt mit dem passenden Namen Kalbfleisch.
Nachdem wir uns häuslich eingerichtet haben machen wir uns zu einer Ortsbesichtigung auf.
Die Promenade
Wir essen direkt am Hafen leckeren Fisch. Danach gehen wir über die Promenade bis zur Prinzenbrücke und machen eine 1stündige Hafen- und Seerundfahrt.
Blick auf Hafen und Stellplatz vom Wasser aus
Die riesigen Fähren am Skandinavienkai werden beladen
Die Lotsenstation
Dieses alte Segelschiff kann besichtigt werden
Dabei wird sogar zollfreier Einkauf angeboten.
Wieder an Land gucken wir uns noch die Altstadt an. Sehr hübsch mit den alten Fischerhäuschen.
Altes Fischerhäuschen
Das älteste Fachwerkhaus Travemündes
Zurück im Wohmo haben wir UMTS Verbindung. Und siehe da, mein Provider hat meine Homepage repariert. Jetzt wird den Rest des Abends geschrieben was das Zeug hält….
08. Mai 2009
Morgens nutze ich noch bis 09:30 die UMTS Verbindung aus. Dann machen wir uns auf den Weg nach Lübberstedt zu Mannis Bruder. Kaum auf der A 1 beginnt der Regen. Aber je weiter wir nach Westen kommen desto besser wird das Wetter.
Die A 1 ist z.Z. sehr schlecht zu fahren. Sie wird auf der gesamten Länge zwischen Bremen und Hamburg 6 spurig ausgebaut.
Großbaustelle A1 (auf 73 km Länge mit Unterbrechungen)
Das bringt naturgemäß immer wieder Staus mit sich.
Bei Mannis Bruder entscheidet sich wie unsere Skandinavientour verläuft. Wir versuchen alles um ihn von den Vorschlägen von Dirk und Björn zu überzeugen. Aber es geht nicht. Er hat sich in den Kopf gesetzt die Tour, die er 2 mal als Busfahrer in 12 Tagen gemacht hat, unbedingt seiner Frau zu zeigen. Wir beugen uns. Er ist alt genug um unsere Einwände zu verstehen.
Nun ja, jetzt ist es so und wir werden das Beste daraus machen. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Björn und Dirk für euer Engagement.
Wir haben Mannis Bruder allerdings abgerungen das Nordkap nicht anzufahren, dafür geht es nach Gamvik, dem wirklich nördlichsten Punkt.
09. Mai 2009
Wir sind früh auf und machen uns gegen 9:30 Uhr auf Strecke. Da das Wetter sehr gut ist werden wir heute noch nicht nach Hause fahren sondern noch Greven ansteuern.
Hier werden wir unsere Tour ausklingen lassen.
Der Wohnmobilstellplatz in Greven Camp Marina Alte Fahrt Fuestrop ist sehr schön. Alle Stellplätze auf Rasen, die Fahrwege dazwischen gekiest.
Die erste Reihe hat den direkten Blick auf den Dortmund-Ems-Kanal.
Der Grillpavillon
alle Plätze auf Rasen
so lässt es sich schön ausklingen....
Uns gefällt es hier. Aber jetzt freue ich mich schon auf Morgen. Endlich unsere Enkeltochter wiedersehen. Freu. Und unsere Kinder mit Partnern. Und Fina. Wird ein schöner Tag.
10. Mai 2009
Gegen 11 Uhr sind wir gut zu Hause angekommen. Es war eine sehr schöne Tour. Sehr nette Menschen wiedergertroffen, sehr nette Menschen neu kennen gelernt, unseren neuen Hund kennen gelernt, super tolle Gespräche gehabt, war einfach rundrum schön.









































































































































