Wir leben unseren Traum

Tour zum Jahreswechsel 2008 - 2009 (27.12. - 17.01.2009)

Vor Weihnachten holen wir das Wohmo aus seinem Unterstand. Am 2. Feiertag haben wir keinen Besuch und keine Termine, wir können das Wohmo in Ruhe für die Tour fertig machen. Es ist immer wieder schön wie sich jetzt das Wassersystem befüllen lässt.

Zum Glück eine Pfütze vom saubermachen und nicht vom Wasser befüllen

Am Morgen des "3. Feiertages", dem 27.12. machen wir uns auf den Weg. Unser Ziel ist der Campingplatz am Kreuzeck im Harz.

zugefrorener See unterhalb des Campingplatzes

Blick von der anderen Seite des See`s auf den Campingplatz

Ablauf für das Kondenswasser am Außenkamin

Und das Ergebnis 3 Tage später

Am Sonntag wandern wir nach Hahnenklee. Die Strecke führt durch den Wald und ist sehr schön. Das erste was wir von Hahnenklee sehen ist die Stabkirche. Sie ist sehr schön.

eine norwegische Kirche im Oberharz

beschneiter Übungshang in Hahnenklee

Der Glühwein schmeckt bei dieser Kälte super

Wohnmobilstellplatz in Hahnenklee

Auf dem Rückweg entdecken wir einen Wohnmobilstellplatz direkt an der Stabkirche. Auf dem linken Teil des Parkplatzes an der Stabkirche ist ein offizieller Wohnmobilstellplatz eingerichtet worden. Es wird keine Stellplatzgebühr erhoben. Ver- und Entsorgung sind vorhanden. Für ca. 60l Frischwasser zahlt man 2.- Euro. Ich habe bei der Touristinfo nachgefragt: Stromanschlüsse sind derzeit nicht geplant. Straße: Am Bocksberg, GPS: E 10°20`33``, N 51°51`26``

Auf dem Campingplatz können auch Ferienhäuser gemietet werden.


Karnevalstour 17.02. - 27.02.2009

Am 16.02.2009 holt Manni den Duc aus seinem Unterstand. Da ich z. z. mit Gehhilfen unterwegs bin, kann ich beim vorbereiten nicht so viel helfen. Aber die Technik funktioniert einwandfrei. Wasser befüllen kein Problem.
Ich positioniere mich im Wohmo und Manni stellt mir alles rein. So brauche ich bloß noch die Schränke befüllen. Am 17.02. noch ein Arzttermin und es kann losgehen. Wir verlassen unseren Heimatort kurz vor 11 Uhr. Gegen 16 Uhr kommen wir am ersten Etappenziel, Lübberstedt, an. Hier besprechen wir letzte Details zu unserer Skandinavien Tour. Abends bauen wir jetzt immer die Dinette zum Bett um. So brauche ich nicht in den Alkoven. Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück, machen wir uns auf den Weg nach Weener an der Ems. Am kommenden Samstag soll die AIDAluna von Papenburg nach Emden überführt werden.

In Weener sind noch Plätze am Alten Hafen frei.

Der Stellplatz in Wehner am alten Hafen

Es füllt sich aber zusehends. Am Nachmittag klopft es plötzlich an der Tür. Draußen steht ganz lieber Besuch. Von den Paple`s sind Peter, Anja und Lieske gekommen. Die Drei haben noch Kuchen mitgebracht.

Es wird ein gemütlicher Nachmittag. Als die Drei wieder nach Hause wollen kommt der Platzwart und .bietet uns ab Samstag einen Stellplatz im ehemaligen Bundeswehrdepot (Bw-Depot) an. Wir können dort in unmittelbarer Nähe zur Friesenbrücke, einer Eisenbahnklappbrücke, am Deich stehen. Dann brauche ich mit meinen Krücken nicht so weit laufen wenn das Schiff kommt. Abends ist plötzlich der Hundeteppich vor dem Heizungsschrank feucht. Wir können nichts finden und überlegen ob wir vorhin, als wir Benn`s Wassernapf bei unserem Besuch in die Dusche gestellt haben, gematscht haben. Oder sollte Benn....

Freitag Morgen ist die gleiche Stelle wieder feucht. Benn???? Manni untersucht die Pumpe die im Heizungsschrank verbaut ist. Und siehe da, aus einem feinen Riss am Pumpengehäuse tropft Wasser. Rächt es sich jetzt dass wir die Pumpe vor dem letzten Einstellen ins Winterquartier nicht durchgeblasen haben? Es tropft aber nur wenn die Pumpe in Betrieb ist. Manni stellt eine Tasse unter und wir schalten die Pumpe nur noch ein wenn wir Wasser entnehmen. So geht es. Das Wasser tropft brav in die Tasse und ist auch nicht so viel. Vor einem Jahr wären wir an dieser Stelle wieder nach Hause gefahren. Mittags gibt es in einem Lokal am Hafen Fisch zum satt essen. Der ist sehr lecker und nach der ersten Portion sind wir schon so satt dass wir keinen Nachschub mehr nehmen.

Blick vom Ende des Hafenbeckens

Nach dem Essen geht Manni vor zur Friesenbrücke. Ein Arbeiter sagt ihm die Brücke wird erst Samstag Morgen um 7 Uhr ausgehängt. Manni sagt dem Platzwart Bescheid dass wir jetzt schon ins Bw-Depot fahren können. Er bringt uns mit drei anderen Wohnmobilen dort hin. Wir bekommen tatsächlich einen Platz direkt am Eingang vom Gelände, mit Strom. Gegen 16 Uhr sehe ich vom Fenster aus hinter dem Deich den Schwimmkran, der die breitere Stelle der Eisenbahnbrücke aushängen soll, vorbeifahren.

Die Triton, der Schwimmkran, vom Wohmo aus

Manni geht kurz darauf noch mal gucken und kommt schnell wieder. Es geht los. Gleich soll die Brücke ausgehängt werden. Es ist sehr interressant das ganze zu beobachten.

Die Triton in Position

Das Klappelement der Friesenbrücke

Das mittlere Brückenstück hängt am Haken, durch dieses Nadelöhr soll Morgen die AIDAluna fahren.

Unser Standplatz im Bundeswehrdepot

und weitere Stellplätze

die Entsorgung

am Deich mit den Bonnern

Verkehrschaos

wenn die Polizei kommt, kommt auch bald das Ereignis

gut behütet

der erste Blick

Oben, hinter dem Fangnetz steht ein Basketballkorb

In voller Schönheit

Und hier noch Details zum Schiff:

Es hat nicht mal ein Jahr gedauert bis die AIDAluna nach der Kiellegung im März 2008 jetzt im Februar 2009 überführt werden konnte. Das Schiff hat eine Länge von 252 Metern, eine Breite von 32,2 Metern und eine Vermessung von 69200 Bruttoregistertonnen. 2050 Passagiere können ihre Kreuzfahrten in 1025 Kabinen verbringen. Das Schiff ist mit 4 Dieselmotoren ausgerüstet die eine Leistung von ca. 50000 PS bringen. Während der Fahrten hat es eine Geschwindigkeit von ungefähr 22 Knoten (das sind 40,744 km/h). Auf den Sonnendecks 11 und 12 können Filme im 16:9 Kinoformat geguckt werden. Oder es werden  Sportereignisse wie Fußballspiele in super Qualität gezeigt. Dazu gibt es einen riesigen LED-Screen  8 x 4,5 Meter. Im Theatrium sind auf ca. 3000 qm Blattgold, Teakholz und Parkett mit blauen Stein Inlays verarbeitet. Die Jungfernfahrt findet am 22. März ab Hamburg statt, Es geht nach Palma de Mallorca wo am 04. April 2009 die Taufe stattfindet.

In Emden werden neben Stühlen, Bettwäsche, Fitnessgeräten und Kücheneinrichtungen auch Proviant an Bord gebracht. Für eine einwöchige Kreuzfahrt werden ca. 59 Schinken- und Salamisorten, 78 Käsesorten, ca. 10t Fleisch, ca. 2,7t Fisch, ca. 2300 Stück Hummer, ca. 2400 kg Ananas, ca. 34000 Eier, ca. 11 t Frischgemüse, ca. 3500 l Rotwein und ca. 5000 l Weißwein gebunkert. Diese Lebensmittel werden den Passagieren in 7 Restaurants angeboten.

Da es nach der Passage der AIDAluna noch sehr früh ist, ca. 16 Uhr, wollen wir noch weiter nach Norddeich. Es ist allerdings erst mal ein Geduldsspiel aus dem Bw-Depot rauszukommen. Jede menge PKW haben hier geparkt und alle wollen jetzt zur gleichen Zeit raus. Dann ist es endlich geschafft. Kurz vor dem Emstunnel sehen wir die AIDAluna noch mal "über Land".

Wären wir ca. 30 Minuten später hier gewesen hätten wir sie über uns gesehen.

Das wäre ein tolles Bild geworden.

In Norddeich suchen wir den Stellplatz an der Mole. Den scheint es aber nicht mehr zu geben. Dort wird gebaut. So fahren wir den Stellplatz am Ocean Wave an. Wow, ist der voll. Der asphaltierte Platz ist komplett zugestellt. Rechts daneben ist ein großer Schotterplatz. Hier gibt es noch freie Plätze. Allerdings ohne Strom.

Der asphaltierte Platz in Norddeich

und der Schotterplatz

Bezahlt haben wir für 2 Personen inkl. Kurtaxe 13 Euro. Darin enthalten sind Duschen für 2 Personen à 30 Minuten. Die Lokale im Umkreis waren günstig. So wurde Mittagstisch für 8,50 Euro angeboten.

Sonntag Mittag sind wir nach Neuharlingersiel weiter gefahren. Der dortige Stellplatz liegt vor einem Campingplatz direkt an der Straße. Mit 13 Euro plus Strom nach Verbrauch ist er auch nicht gerade billig. Die Sanitäranlagen auf dem Campingplatz dürfen mitbenutzt werden.

Stellplatz Neuharlingersiel

Hafen Neuharlingersiel

Montag Morgen wollen wir weiter. Doch jetzt trifft uns das nächste Problem. Manni hat die Holztreppe bereits weggeräumt und will nun die Einstiegstufe rauslassen. Doch es passiert nichts. Ich drücke von innen den Schalter und er zieht von außen an der Stufe. Plötzlich geht sie raus. Soweit sogut. Doch jetzt will sie nicht mehr einfahren. Das gleiche Spiel, ich drücke den Schalter, Manni drückt die Stufe. Doch es passiert nichts. Manni startet den Duc in der Hoffnung dass nun die Stufe einfährt. Doch Fehlanzeige. Die Stufe bleibt draußen. Uns ist klar dass wir so nicht los fahren können. Manni hat den Motor laufen lassen und nach etlichen Versuchen mit drücken, am  rappeln (auch fluchen) erbarmt sich die Stufe und fährt ein.

Ein Wohnmobilist holt sich zwei neue Gasflaschen am Campingplatz. Wir fragen ihn was das Gas kostet. 17 Euro werden hier genommen. Unsere Duomatic hat zwar gestern auf rot geschaltet aber der Preis ist uns zu hoch. Und wir werden belohnt. In Esens fahren wir an einem Baustoffhandel vorbei wo wir unsere neue Gasflasche für 13,50 Euro bekommen. Auf unserem Weg nach Detern, unserem nächsten Etappenziel, finden wir eine Raiffeisentankstelle an der der Diesel unter einem Euro kostet. Wir zahlen das erste Mal seit langem in Deutschland weniger als wir Liter tanken.

Dieselpreis ist endlich unter 1 Euro angelangt

Der Tankstelle ist ein Raiffeisenmarkt angegliedert. Hier gibt es auch eine große LKW-Waage. Wir dürfen uns wiegen. 4080 kg. An Bord haben wir noch ca. 100 l Frischwasser und 100 l Abwasser. Das Abwasser haben wir an Bord weil in Neuharlingersiel die Entsorgung kostenpflichtig war und in Detern nicht. Die Fahrstrecke ist auch nicht so groß. Insgesamt bedeutet es aber dass wir in Deutschland innerhalb der Toleranzgrenze beim Gewicht liegen.

Gegen Mittag treffen wir in Detern ein. Der Platz liegt im Ortsteil Stickhausen direkt an der Jümme.

Stellplatz in Detern

die Stromversorgung

Es gibt saubere Duschen und Toiletten sowie einen Clubraum mit Küche. Strom ist ausreichend vorhanden, Ver- und Entsorgung sehr gut anzufahren, Waschmaschine und Trockner gibt es ebenfalls.

Angemeldet wird in der am Platz befindlichen Touristeninfo. Das Personal dort ist super freundlich. Wir zahlen 5 Euro pro Nacht und 2 Euro für 24 Stunden Strom. Das Preisgefälle südlich der Küste ist enorm. Direkt neben an ist ein Restaurant aber auch in Detern finden wir ein nettes und günstiges Lokal (Tagesgericht für 5 Euro. Sehr lecker und reichlich). Bei den reichhaltigen Prospekten am Platz finden wir eine Anzeige von einem mobilen Reparaturservice. 

Bei unserem Besuch am Dienstag habe ich Herrn Steinhoff gefragt ob ich für seine Firma Werbung auf meiner Homepage machen darf

Da unser Kühlschrank den Thermostatregler letztens währen der Fahrt ausgespuckt hat wird hier eine Reparatur notwendig. Beim Versuch den Regler wieder zurückzustecken ist ein Pin abgebrochen. Bis jetzt konnte ich mit viel Geduld und noch mehr Geduld den Kühlschrank trotzdem auf Gas betreiben. Aber mittlerweile zündet er beim reindrücken des Reglers zwar noch aber beim Loslassen bekommt er keine Gaszufuhr mehr. Der Mann wohnt ca. eine halbe Stunde von hier. Also fahren wir Morgen dort hin und anschließend nach Barßel.

Dienstag gegen 09:30 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Ostgroßefehn. Herr Steinhoff vermutet als erstes dass der Energieschalter defekt ist. Um aber noch andere Möglichkeiten auszuprobieren wechselt er das Ventil hinter dem Thermostatregler aus. Bei ihm zündet das Gas nach zwei Versuchen. Er meint, das könne es gewesen sein. Ich will aber selber probieren. Bei mir klappt es zwei mal erst nach dem dritten Versuch und dann gar nicht mehr. Bei Herrn Steinhoff geht es jetzt auch nicht. Er ist sich jetzt sicher dass es tatsächlich der teure Energieschalter ist. Er wechselt ihn aus und siehe da, der Kühlschrank zündet sofort auf Gas, auch bei mir. Fairerweise wechselt er das zuerst ausgetauschte Ventil wieder zurück.

Da unsere Druckpumpe auch leckt fragen wir ihn ob er da auch was machen kann. Jo, kann er. Er hat eine neue Pumpe da. Also lassen wir die alte aus- und die neue einbauen. Funktioniert prima. Die Pumpe kommt 153 Euro, der Energieschalter 92 Euro und 80 Euro Arbeitslohn. So hat uns unser Wohmo wieder 325.- Euro entlockt. Gegen Mittag fahren wir dann nach Barßel. Der Platz liegt direkt am Hafen.

Einfahrt zum Stellplatz

Es ist jetzt, in der Winterzeit, nicht viel los. Im Hafen ist kein Betrieb. Aber der Platz hat auch jetzt seinen eigenen Charm. Nachdem wir uns standfertig gemacht haben geht Manni ins Bad um die Hände zu waschen. Die Pumpe springt an, läuft und läuft, das Wasser aber hört auf zu laufen. Grrrr... Pumpe ausgeschaltet, wieder eingeschaltet, Wasserhahn geöffnet - kein Wasser. Manni ist stocksauer. Er murrt direkt: "Ich fahr aber nicht mehr zurück". Ich rufe Herrn Steinhoff an. Er ist ebenfalls geschockt. Er fragt ob wir noch mal vorbei kommen können. Da gebe ich Manni das Telefon, soll er lieber selber verhandeln. Herr Steinhoff gibt Manni am Telefon den Tipp den Wasserzufuhrschlauch zur Pumpe zu kontrollieren. Da er für die neue Pumpe sehr lang ist könnte er abgeknickt sein. Manni ist einverstanden. Und, siehe da, der Schlauch ist tatsächlich abgeknickt. Manni schraubt ihn ab, biegt ihn wieder gerade und schraubt ihn wieder an. Pumpe eingeschaltet, Wasserhahn geöffnet, Wasser läuft. Puhh, Glück gehabt.

Ver- und Entsorgung

Stromversorgung

 

Hinweistafel am Stellplatz

Der Stellplatz von oben

Sitzgruppen

der Aussichtsturm

Der Leuchtturm vor der Kulisse des Ortes

Einkaufsmöglichkeiten sind fußläufig schnell erreichbar.

Am Abend kommt Monika, die Hafenmeisterin, und kassiert. Wir zahlen 6 Euro Stellplatzgebühr und 1,50 Euro pauschal für Strom. Da von den z. Z. anwesenden drei anderen Wohnmobilen niemand einen Schlüssel für die Duschen haben wollte heizt Monika mir für Morgen früh den Boiler in der Herrendusche auf. Wir sitzen noch eine ganze Weile mit ihr im Wohmo. Sie kann so richtig schön erzählen.

Monika, die Hafenmeisterin

Morgen wollen wir nach Emden. Die AIDAluna hat dort nicht angelegt. Auf der Nordsee ist ihr wahrscheinlich ein Gegenstand in einen Propeller geraten. Sie kann aber aus eigener Kraft in Hamburg die Werft Blohm und Voss ansteuern um dort im Trockendock den Schaden untersuchen zu lassen. So wird es in Emden wohl nicht so voll sein...

25.02.09

Wir sind zeitig in Emden. Wie vermutet ist der Stellplatz am alten Binnenhafen kaum belegt. Im Laufe des Tages kommen zwar noch mehrere Wohmos, es gibt aber noch ausreichend freie Stellplätze. Das Wetter ist sehr trist, wie im November.

Der Stellplatz in Emden am alten Binnenhafen

das Hafenbecken

die Infotafeln

Klappbrücke im Binnenhafen

Ver- und Entsorgung

das Emder Fischermädchen

Dat Otto Huus zeigt die Karriere des aus Emden stammenden deutschen Komikers OTTO anhand eines kleinen musealen Schmunzelkabinettes.

Frech schaut ein Ottifant durch ein Loch im roten Mauerwerk

Den Nachmittag verbringen wir im Wohmo. Das Wetter animiert nicht zum raus gehen.

Donnerstag wollen wir uns noch den Stellplatz in Kranenburg / Niederrhein ansehen bevor wir Freitag wieder nach Hause fahren.

Donnerstag kommen wir kurz vor 10 Uhr in Emden los. Die Fahrt verläuft problemlos.

 

Die Rheinbrücke in Emmerich, gleich hat uns der Niederhrein wieder

In Kranenburg sind wir wenig von dem Stellplatz begeistert. Der Platz ist total durchweicht. Fahrspuren wie Ackerfurchen durchziehen das Gelände. Wir fahren kurz in die Einfahrt und drehen vorsichtig. Bei dem momentanen Wetter ist er kaum zu nutzen. Das mag im Sommer und bei trockenem Wetter ja anders sein. (Hier haben wir leider vergessen Bilder zu machen). Die Infrastruktur in der Nähe des Platzes ist in Ordnung. Netto, KIK, Aldi, Trinkgut. Und die Kirche des Ortes ist in Sichtweite. Also kann das Zentrum nicht weit sein. Wir überlegen kurz und entscheiden uns für Twisteden. Das liegt bei Kevelaer.

Der dortige Stellplatz, der Wohnmobilhafen den Heyberg, liegt, eingebettet in einem schönen Waldgebiet, im Freizeit- und Pferdesportzentrum DEN HEYBERG, einem ehemaligen Munitionsdepot. In unmittelbarer Nähe zum Traberpark kann der Wohnmobilist die Traber beim Training beobachten.

So hautnah kommt man selten an die Traber

Der Platz verfügt über 150 Stellplätze, davon 75 auf Asphalt mit Rasenstücken, der Rest auf Rasen.

Ein Blick über die Asphaltstellplätze

Die Rasenplätze liegen idyllisch mitten in der Natur bzw. direkt an der Trainingsbahn. Jeder Stellplatz hat Stromanschluss. Ver- und Entsorgung sind großzügig angelegt. Der Preis beträgt 7,50 Euro/Nacht inkl. aller Nebenkosten. Es gibt eine kleine Hütte die den Wohnmobilisten für Aufenthalte zur Verfügung steht.

Die Aufenthaltshütte

In unmittelbarer Nähe befindet sich das Lokal Casino.

Im Sommer kann man hier schön im Biergarten sitzen

Von hier hat man den direkten Blick auf die Trainingsbahn.

Waschmaschine und Trockner sind vorhanden. Vom Stellplatz aus kann man schöne Fahrradtouren am unteren Niederrhein sowie in die angrenzenden Niederlande unternehmen. Durch das ehemalige Militärgelände werden Führungen angeboten. Dabei kann man die alten Bunker, die heute als Pferdeställe bzw. Ferienhäuser genutzt werden, besichtigen.

Bei manchen Pferdeställen wurden die großen Tore durch Gitter ersetzt. Manche Pferdebesitzer haben sich Oberlichter einfräsen lassen.

Hier wurde per Kernbohrung ein Fenster in die meterdicke Wand gebohrt

Blick über Stallungen mit vorgelagerten Freilaufflächen für die Pferde

Bei den Traberwegen sollte man Respekt haben....

denn

Auch viele Freizeitpferde sind hier untergebracht

Alles in allem, ein sehr ruhiger, schöner Stellplatz mit vielen Freizeitmöglichkeiten.

Am Freitag Morgen, 27.02.2009, sind wir gegen 11 Uhr wieder zu Hause. Wegen der Krücken ändern wir die bisherige Reihenfolge des Ausräumens. Ich bleibe im Wohmo, reiche Manni alles an. Er gibt mir Staubsauger und Putzeimer. Ratz fatz haben wir alles erledigt. Eigentlich könnten wir gleich wieder los. Aber Morgen bringen wir das Wohmo in die Werkstatt in der wir schon die Fugen haben machen lassen. Dort wird sich der Inhaber um unsere Stufe kümmern...

Und weitere Sanierungen

Am Samstag, dem 28.02.2009, bringt Manni unser Wohmo zu der Werkstatt in der bereits unsere Fugen neu abgedichtet wurden. Der Werkstattleiter nimmt eine erste Sichtprüfung durch. Die Trittstufe ist lose. Er entfernt das Abdeckbrett des ersten Tritts im Wohmo. Die beiden rechten Schrauben der Trittstufe sind lose und die verbaute Aluplatte ist gerissen.

Er ist der Meinung dass hier schon einmal unsachgemäß gebastelt wurde. Der Werkstattleiter will sich die Sache im Laufe des Tages noch näher ansehen und uns Bescheid geben.

Gegen Mittag kommt eine eMail: anbei die Fotos ,es sieht aber viel schlimmer aus nachdem ich alles offen gelegt habe ,zudem müsste die Trittstufe auch erneuert werden ,ich werde Sie nachher mal kurz Anrufen.

Das sInd die anliegenden Bilder:

Unter der entfernten Aluplatte kommt morsches Holz zum Vorschein

Und neben dem Rohr des Abwassertanks liegt ein altes Tuch welches wohl einmal Feuchtigkeit aufsaugen sollte, von wem auch immer dort deponiert

Zwei Stunden später bekommen wir dann den Anruf. Der Werkstattbesitzer entschuldigt sich fast für die schlechten Nachrichten. Eine provisorische Reparatur bietet er uns an, rät aber davon ab. Der Concorde selber ist noch so gut in Ordnung dass sich eine vernünftige Reparatur in jedem Fall lohnt. Es muss eine neue Bodenplatte eingebaut , eine neue Trittstufe montiert, alles von oben und unten abgedichtet werden. Der erste Kostenüberschlag geht an 1000 Euro. Manni sagt ihm, dass er die Reparatur mit der erforderlichen Qualität durchführen soll. Im Laufe der Woche werden wir unser Wohmo wieder abholen können. Mal sehen, was es letztendlich dann kostet. Unsere 7,15m lange Geldvernichtungsmaschine.

02. März 2009

10. März 2009

Heute konnte Manni unser Wohmo aus der Werkstatt abholen. Hier noch ein paar Bilder während der Reparatur und mit fertiger Stufe:

Blick unter die neue Stufe

Der neue Motor für die Stufe

Blick in den reparierten Tritt

Der Duc auf der Arbeitsbühne

Die neue Stufe

Die alte Stufe

Einen neuen Luftfilter haben wir dem Duc auch noch spendiert

Der neue Tritt von der Seite

Die ganze Reparatur hat uns 1.017,35 Euro gekostet. Es wurde alles zu unserer vollsten Zufriedenheit und sehr guter Qualität erledigt.

Herr Bex, der Werkstattinhaber, hat uns erlaubt auf unserer Homepage Werbung für ihn zu machen.

Ostertour 2009

10. April 2009


Am Dienstag haben wir unser Wohmo aus seiner Garage geholt. So hatten wir genügend Zeit alles in Ruhe anzugehen. Manni hat noch mal alle Scheiben geputzt und noch mal den Teppich gesaugt. Mittwoch haben Manni und Gerhard (unser Nachbar, unersetzbar) die Geschichte mit dem Fernseher und der Antenne noch mal gescheckt. Unser provisorisches 12V-Anschlusskabel für den Receiver wird fest angeklemmt. Gerhard hat noch die Idee den Fernseher auch auf 12V zu betreiben. Und, tatsächlich, das geht. Er hat eine zweite uchse für ein 12V Kabel. Donnerstag kaufen wir bei ATU eine 12V Doppelsteckdose und Gerhard baut uns alles noch zusammen. Jetzt funktionieren Fernseher und Receiver auf 12 V. Wir werden es auf unserer Tour testen.

Da wir Donnerstagabend noch zu Ute`s Geburtstag (eine gute Freundin in Viersen) waren konnten wir erst Karfreitag los.

Unterwegs sieht man deutlich, der Frühling ist da

Und das war der Hit. Wir fahren die A 61 und dann am Kreuz Bliesheim auf die A 1 Richtung Trier und schon klingelt das Handy. Jutta, Teil des Gespannes Herby aus dem Forum Wohmoverlag und sehr liebe Freunde von uns, waren auf der A 61 kurz hinter uns und haben uns erkannt.

Als erstes Ziel haben wir Klüsserath auf dem Plan. Beim ersten Sichtkontakt mit dem Stellplatz sind wir entsetzt. Ca. 300 bis 350 Wohmos stehen hier. Das wollen wir nicht mit unserer Anwesenheit bereichern. Ich habe es ja nicht geglaubt, im Stellplatzführer steht was von 400 Stellplätzen, da dachte ich noch an einen Druckfehler….aber das stimmt. Uns ist das zu viel. Also weiter. Der nächste Platz ist Neumagen-Drohn. Der ist auch proppevoll. Wieder weiter. Piesport ist auch voll genau wie Minheim. Wir finden schließlich einen Platz in Wintrich.

Der Platz hat eine sehr schöne Lage direkt am Moselufer an der Ausfahrt der Schleuse. Den ganzen Tag kann man Sonne genießen und hat einen super Blick auf die Schleuse und die Weinberge.

 

Unser Standplatz liegt direkt an der Mosel

Duschen und WC-Anlage

Die Tür zur Dusche ist mit einem Code gesichert, der Code ist in in der Infotafel angeschlagen

Der Wasserautomat. Der Wasserdruck war allerdings miserabel

Blick auf gesamte Sanitär- und Ver- und Entsorgungseinrichtung

Wasserentnahme mit 1 Euro Münzen und 10 Cent Stücken möglich

Platzausfahrt

Platzeinfahrt

Stromsäulen

Herrlich....

Direkter Blick auf die Mosel vom Stellplatz aus

Blick in den Ort  Wintrich

Fachwerkfassade

Ein Schiff in der Schleuse von Wintrich

Blick moselabwärts auf die Schleuse

Ein Hotelschiff auf der Mosel

Direkt an der Mosel schmeckt der Wein noch mal so gut


Was jetzt noch fehlt ist Benn. Es ist richtig leer ohne Hund. Uns fehlt er an allen Ecken und bei allen Unternehmungen.

Mal sehen ob es dieses Wochenende mit dem Hovawartbaby in Brandenburg klappt. Ostermontag soll der Wurf fallen. Wenn für uns ein schwarzmarkener Rüde dabei ist haben wir die Zeit des Wartens bald überstanden. Sonst müssen wir uns noch weiter umgucken.

11. April 2009

Heute bleiben wir in Wintrich. Wir machen uns einen gemütlichen Tag und grillen abends. Nachdem klar ist dass ein guter Freund Ostersonntag nicht kommt telefonieren wir mit Jutta und Herbert und kündigen unser Kommen für Ostersonntag an.

12. April 2009

Die beiden sind in Burgen an der Mosel. Nach dem Frühstück und dem Duschen machen wir uns auf den Weg. Zuerst entsorgen. Hier stehen wir eine geschlagene dreiviertel Stunde. Es ist nur voll und der Wasserdruck für die Leute die nur Frischwasser brauchen miserabel.

Gegen 13:30 Uhr kommen wir in Burgen an. Unterwegs der helle Wahnsinn. Alle Stellplätze sehen ziemlich voll aus. Es scheinen alle Wohmos der Republik an der Mosel zu sein.

Unsere Ankunft in Burgen

Gleich sind wir da, wir hatten schon "Winkkontakt" mit Jutta und Herbert

Die Einfahrt zum Campingplatz Laguna in Burgen

Jutta und Herbert

Unsere "Wagenburg"

Vom Platz aus guckt man in die gegenüberliegenden Berge

Unsere "Wagenburg" von der Vorderseite

Es gibt viel zu erzählen...


Wir haben einen super schönen Tag mit Jutta und Herbert.

13. April 2009

Heute sollen die Welpen in Brandenburg geboren werden. Ich bin höllisch nervös. Gegen 9 Uhr schaue ich das erste Mal ins Internet und, gestern Abend um 18:26 Uhr wurde der erste Welpe geboren. Beim Anblick der Zeilen werde ich traurig und mir kommen die Tränen. Ich fürchte, ich habe mich zu früh gefreut. Gegen 11 Uhr drängen alle ich soll doch jetzt mal anrufen. Die Tochter ist am Telefon und bittet mich in einer Stunde noch mal anzurufen. Gegen 12 Uhr dann der nächste Anruf. Ich habe die Züchterin am Telefon. Erst mal die gute Nachricht, alle 7 Welpen sind gesund. Die schlechte für uns: kein schwarzmarkener Welpe im Wurf. Schaaaaade.


Gegen Mittag fahren wir weiter. Wir wollen zum Kloster Machern zwischen Ürzig und Zeltingen. Das schöne Wetter und der Feiertag haben viele Menschen angelockt.

Wir sind nicht das einzige Wohmo am Kloster Machern

Es ist jede Menge los

Das schöne Wetter hat viele her gelockt

Einer der vielen Eingänge

Behaltet mal die hintere linke Wand im Auge.....

...da rauscht ein Gleitschirmflieger im Landeanflug vorbei.

Manni gefällt der Parkplatz nicht und so fahren wir nach dem Essen weiter nach Minheim. Den Platz wollte ich mir einfach mal ansehen.

Einfahrt

Es gibt jede Menge Infos

Er liegt direkt am Moselufer, Ver- und Entsorgung direkt bei der Einfahrt. Müllentsorgung mit einer PIN.

Der Müllbereich ist abgeschlossen und mit einer PIN zu öffnen

Der Platz ist parzelliert und die Parzellen sind großzügig ausgelegt. Man steht auf einem Schotterstück und hat ein Rasenstück zum Sitzen und Markise ausfahren.

Natürlich haben wir Ostermontag Nachmittags keinen Platz mehr in der ersten Reihe bekommen....

....aber auch aus der zweiten Reihe....

....hat man einen schönen Blick auf die Mosel

Werbemobil

Morgen wollen wir uns dann doch mal den Riesenplatz in Klüsserath ansehen.

14. April 2009

Kurz vor zehn Uhr rufe ich eine Züchterin aus der SZG (Hovawart Zuchtgemeinschaft ostdeutsche Linie) an. Der Wurf sollte am 11. April fallen. Ich erreiche auch die Züchterin. Sie hat tatsächlich auch noch einen schwarzmarkenen Rüden frei. Ich reserviere ihn direkt für uns. Endlich. Unser Leben mit einem Hovawart kann bald wieder beginnen. Die Namensgebung soll heute an den Zuchtverband erfolgen. Wir suchen uns Wilko als Namen aus und die Züchterin akzeptiert das auch. Unser Welpe soll die gleiche schöne Zeichnung wie seine Mutter haben.

Gegen 11 Uhr sind wir in Klüsserath und bekommen auch noch einen der begehrten Stellplätze in der ersten Reihe zur Mosel. Trotz der Größe erschlägt uns der Platz nicht. Allerdings ist die Entsorgung weit genug weg um lange Arme zu bekommen. Also, Transportkarre mitnehmen. Es gibt auch keinen Bodeneinlass. Man kann nur über Schlauch oder Eimer Abwasser entsorgen.

Schön, wir haben, da wir schon kurz nach 10 Uhr hier sind, einen Platz in der ersten Reihe bekommen.

Das Müllsystem in Klüsserath ist das gleiche wie in Minheim

Auch Infos gibt es hier reichlich

Wir fühlen uns ein wenig klein. Sind wir doch rechts und links von Citylinern und und riesigen MAN-Wohnmobilen umzingelt. Ein Mercedes 350 SEL oder eine Mercedes-M Klasse sind hier auf Hängern hinter den Wohmos keine Seltenheit.

Nettes kleines Spielzeug auf dem Anhänger eines Wohmos transportiert

Da das Wetter noch gut ist bleiben wir bis Donnerstag.

Klüsserath

Klüsserath

Erste Reihe, super Wetter und das Essen ist auch gleich fertig....

...sieht doch schon lecker aus...

...und bei dem Ausblick, herrlich

Abends kommt auch schon mal der Gärtner vorbei

16. April 2009

Heute früh brechen wir in Klüsserath auf uns fahren Richtung Heimat. Wir wollen uns in jedem Fall noch mal den Stellplatz in Gangelt ansehen. Wir geben ins NAVI Autobahn meiden ein und fahren eine wunderschöne Strecke durch die Eifel.

US Air Base Spangdahlem in der Eifel

Die Einfahrt zum Stellplatz Gangelt

Gegen 14 Uhr kommen wir in Gangelt an und sind angenehm überrascht. Der Platz liegt sehr schön.

Anmeldung im Infocenter Gangelt

Vor der Einfahrt ist das Infocenter Gangelt. Dort checkt man für den Stellplatz ein. Man bekommt gegen 10 Euro Pfand eine Karte mit der man die Schranke zum Platz öffnen kann. Die Platzgebühr beträgt 9 Euro. Aber nur weil noch Schulferien sind. Die Gebührenordnung besagt: Montag bis Donnerstag 5 Euro, an Wochenenden, Sonn- und Feiertagen sowie während der Schulferien in NRW 9 Euro. Die Platzgebühren beinhalten den an jedem Stellplatz vorhandenen Strom und das ebenfalls an jedem Stellplatz vorhandene Frischwasser. Zur Entsorgung steht ein sehr großer Bodenablass und eine ST-SAN Station zur Verfügung.

Wasser- und

Stromanschluss an jedem Platz

Am Platz sind sehr gepflegte Sanitäreinrichtungen (Duschen und WC) sowie Waschmaschine und Trockner vorhanden.

Blick über den Stellplatz

Grillplatz

Vor dem Stellplatz ist die Außensitzfläche vom Bistro

Der positive Eindruck wird verstärkt durch die direkt am Stellplatz abgehenden Rad- und Wanderwege. Und, das gegenüber liegende Freibad kann kostenfrei mitgenutzt werden.

Das Freibad

Kahn fahren geht auch

Historisches Stadttor

Münchhausens Erzählcafe

hier kann man auch schön draußen sitzen....

...und sowas genießen